SymbolfotoFoto: Sean Gallup / Getty Images

Asylheim in Tirol: 400.000 Euro Steuergeld pro Jahr für 14 junge Flüchtlinge

Epoch Times17. Juni 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 2:28
In Österreich werden nun 30.000 Euro an Steuergelder pro Monat für die Betreuung von 14 Flüchtlingen in Tirol benötigt. 83 Prozent sind Miet- und Personalkosten.

“70 Euro netto am Tag” erhält jeder einzelne der 14 Flüchtlinge in Zell am Ziller in Tirol von der öffentlichen Hand. Für die österreichischen Staatsbürger bedeutet das, dass 30.000 Euro Steuergelder im Monat für 14 Flüchtlinge ausgegeben werden. 

Das Geld wird für die Miete, die Betriebs- sowie die Personalkosten benötigt, so Jörg Trobolowitsch Sprecher von dem gemeinnützigen Verein menschen.leben gegenüber der “Krone-Zeitung”. “Die bisher eingezogenen Afghanen sind zwischen 14 und 16 Jahre alt.”

Demnach erhält die Gruppe zusätzlich weitere 3.418 Euro finanzielle Unterstützung. Davon erhält jeder der Flüchtlinge monatlich 165 Euro für Verpflegung, 40 Euro Taschengeld und 10 Euro Freizeitgeld. Außerdem bekommt jeder der 14 Asylsuchenden 16,50 Euro Schulhilfe und 12,50 Bekleidungshilfe. Insgesamt ergibt das in Summe für das ganze Jahr über 400.000 Euro (ohne Kosten für den Deutschkurs), so das Blatt. 

Die Monatliche Aufstellung sieht so aus:

30.000 Euro für Miete und Personal
2310 Euro Verpflegunggeld
560 Euro Taschengeld
140 Euro Freizeitgeld
175 Euro Bekleidungshilfe
233 Euro Schulhilfe

Das Geld werde zu 83 Prozent für Miete und Personal benötigt. Der Mietvertrag wurde laut "Krone" für fünf Jahre unterzeichnet.

Rund um die Uhr Betreuung

Die Flüchtlinge werden 24 Stunden 365 Tage im Jahr betreut, sagt Robert Pramstrahler, Bürgermeister von Zell am Ziller, zur Zeitung.

Für die private Einrichtung ist folgendes Personal vorgesehen: Zwei Einrichtungsleiterinnen – davon ist eine für die Pädagogik und eine für die Administration zuständig, vier Betreuer am Tag, drei Betreuer in der Nacht, zwei Betreuer auf geringfügiger Basis sowie ein Zivildiener.

In der Einrichtung sorgen die Betreuer für einen auf Selbständigkeit fußenden Tagesablauf. Die Minderjährigen kochen und waschen selbst. Auch Lebensmitteleinkäufe erledigen sie selbstständig. Bewohner die das 16. Lebensjahr erreicht haben dürften gemeinnützige Tätigkeiten, wie das Mähen von Rasen, verrichten, “vorausgesetzt sie wollen das”, fügte Pramstrahler hinzu. (dk)



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