Über Pestizide wird in Frankreich erbittert gestritten: Ein von der Regierung geplantes Glyphosat-Verbot scheiterte im vergangenen Jahr im Parlament.Foto: iStock

Im Glyphosat-Streit: Französische Städte verbieten Pestizid-Einsatz

Epoch Times12. September 2019 Aktualisiert: 12. September 2019 11:50
Durch ein Pestizid-Verbot soll helfen die Artenvielfalt zu erhalten und die Gesundheit der Bürger zu schützen, erklärten die Städte am Donnerstag.

Paris und vier weitere französische Großstädte haben ein Verbot von Pestiziden angekündigt. Damit solle die Artenvielfalt erhalten und die Gesundheit der Bürger geschützt werden, erklärten die Städte am Donnerstag. Der Initiative schlossen sich neben Paris auch Lille, Nantes, Grenoble und Clermont-Ferrand an.

Die Ankündigung der Städte kommt rund sechs Monate vor den Kommunalwahlen im März. Sie betrifft vor allem Unternehmen und Eigentümergemeinschaften, die Grünflächen unterhalten – etwa die staatliche Bahngesellschaft SNCF, die den Unkrautvernichter Glyphosat im großen Stil an Schienen einsetzt. Für private Gartenbesitzer und auf städtischen Grünflächen ist der Einsatz von Pestiziden bereits gesetzlich verboten.

Über Pestizide wird in Frankreich erbittert gestritten: Ein von der Regierung geplantes Glyphosat-Verbot scheiterte im vergangenen Jahr im Parlament. Die französischen Bauern leisten Widerstand, weil sie Einbußen fürchten. Mit der Ankündigung wollen Paris und die anderen Kommunen nach eigenen Angaben Druck auf die Regierung ausüben, die Vorgaben zu verschärfen. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion