Die Schweizer werden einmal mehr zu den Urnen gerufen: Unter anderem geht es diesmal um die Hörner von Kühen.Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Schweizer stimmen über Kuhhörner und Abschottung ab

Epoch Times25. November 2018 Aktualisiert: 25. November 2018 9:59
Die Schweizer stimmen heute bei Referenden unter anderem über Kuhhörner und politische Selbstbestimmung ab. Der Bauer Armin Capaul will erreichen, dass weniger Kälbern die Hörner weggebrannt werden. Die Tiere litten bei der Prozedur und…

Die Schweizer stimmen heute bei Referenden unter anderem über Kuhhörner und politische Selbstbestimmung ab.

Der Bauer Armin Capaul will erreichen, dass weniger Kälbern die Hörner weggebrannt werden. Die Tiere litten bei der Prozedur und brauchten die Hörner zur Festlegung der Rangordnung in der Herde. Es geht nicht um ein Verbot der Praxis. Vielmehr sollen Bauern mit Subventionen dazu gebracht werden, ihren Kühen und Ziegen die Hörner zu lassen.

Mehr Selbstbestimmung verlangt die Rechtspartei SVP. Sie will erreichen, dass Schweizer Recht stets über internationalem Recht steht. Auch Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) sollen nur gelten, wenn sie mit der Schweizer Verfassung im Einklang stehen.

Die wird aber durch Volksabstimmungen ständig ergänzt. Deshalb warnt die Regierung, bei einer Annahme könne die Schweiz internationale Verträge nur noch unter Vorbehalt abschließen. Der Wirtschaftsverband Economiesuisse sieht 400 wirtschaftsrelevante Abkommen gefährdet.

Bei der Hornkuh-Initiative lagen Ja- und Neinsager unter den 5,3 Millionen Stimmberechtigten in Umfragen Kopf an Kopf; beim SVP-Vorstoß zeichnete sich eine Niederlage ab. (dpa)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion