Migrantenkrise an der US-Grenze: Texas will eigene Grenzmauer bauen

Von 16. Juni 2021 Aktualisiert: 16. Juni 2021 18:22

Beim folgenden Beitrag handelt es sich um den Originaltext zum Video: „USA: Texas will eigene Grenzmauer bauen“ vom YouTube-Kanal NTD-Deutsch. Epoch Times hat keine redaktionellen Änderungen vorgenommen. 

Präsident Biden hat Trumps Mauerbau gestoppt. Doch die Migrantenkrise lässt Texas nun auf eigene Faust Fakten schaffen. Der Bundesstaat baut nun seine eigene Grenzmauer. 

„Ich werde nächste Woche den Plan für den Bundesstaat Texas bekannt geben, mit dem Bau der Grenzmauer in Texas zu beginnen.“ – sagte Greg Abbott.

Texas‘ Gouverneur Greg Abbott kündigte letzten Donnerstag eine Reihe von Maßnahmen zur Bewältigung der Grenzkrise an. Unter anderem soll eine Task Force aufgestellt werden, bestehend aus Regierungsmitgliedern auf bundesstaatlicher Ebene.

Das Originalvideo von NTD Deutsch: 

Unter anderem soll sich die Task Force um die Belange der texanischen Landbesitzer kümmern, die aufgrund der illegalen Grenzübergänge Schäden erlitten haben.

„Die Task Force des Gouverneurs wird den Landbesitzern dabei helfen, Schadensersatz von der Bundesregierung zu fordern für die Schäden, die durch die Bundesregierung verursacht wurden.“ – meinte Abbott.

Und Texas soll dabei nicht allein stehen. Abbott ruft andere Bundesstaaten auf, zu helfen. Denn die Migrantenkrise gehe alle Staaten etwas an.

Der Gouverneur von Arizona, Ducey, und ich berufen uns auf ein zwischenstaatliches Abkommen, das die Bundesstaaten ermächtigt, sich in Zeiten von Katastrophen und Notfällen gegenseitig zu helfen. Wir rufen andere Bundesstaaten auf, Verstärkung zu schicken.“ 

Zur Bewältigung der Krise wurden zudem Finanzmittel in Höhe von 1 Milliarde Dollar bewilligt. Außerdem wird die texanische Strafverfolgungsbehörde jeden festnehmen, der den Bundesstaat illegal betritt. Abbott sagt, sein Staat wird nicht tatenlos zusehen, wie die Krise überhandnimmt.

Die Krise an der US-Grenze. Nicht nur die Texaner auch Guatemalas Präsident Alejandro Giammattei macht US-Präsidenten Joe Biden dafür verantwortlich.

Die Krise macht sich an einer Lücke an der Grenzmauer in Arizona bemerkbar. Sie ist mittlerweile zum Magnetpunkt illegaler Migranten geworden.

In einem Gespräch mit „Fox News“ hat Guatemalas Präsident auf die Nebenwirkungen von Bidens Migrationspolitik hingewiesen, insbesondere der Umgang mit unbegleiteten Minderjährigen.

„Weil sie da drüben gesagt haben, dass sie die Familienzusammenführung fördern, kamen die Kojoten und schleppten die Kinder und die Jugendlichen in die Vereinigten Staaten.“ – sagte Alejandro Giammattei, Präsident von Guatemala

Mit „Kojoten“ meint Giammattei Menschenschmuggler.

Gleichzeitig ist eine Lücke entlang der Grenzmauer in der Wüste von Arizona mittlerweile zum Anziehungspunkt für illegale Grenzübergänger geworden.

Menschen aus vielen Ländern wie Honduras, Brasilien, Haiti und Kuba überqueren die Grenze im Sektor Yuma in Arizona.



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