Auf einem Lastwagen der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) werden Männer aus der umkämpften Region um das syrische Baghus gebracht. Dort haben sich die letzten Kämpfer der Terrormiliz IS verschanzt.Foto: Rojava Information Centre/dpa

Heftige Kämpfe bei Offensive auf letzte IS-Bastion in Ost-Syrien

Epoch Times2. März 2019 Aktualisiert: 2. März 2019 12:41
Die von der US-geführten Anti-IS-Koalition unterstützten SDF, deren Rückgrat die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) bilden, belagern Baghus seit dem vergangenen September.

Kämpfer der kurdisch-arabischen Allianz haben am Samstag ihre entscheidende Offensive gegen die letzte Bastion der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Ostsyrien fortgesetzt. Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) stießen im Kampfgebiet um das Dorf Baghus in der Provinz Deir Essor an der irakischen Grenze auf heftigen Widerstand. „Es gibt derzeit heftige Kämpfe“, sagte ein SDF-Offizier am Samstag.

Die SDF gehen nach Angaben ihres Sprechers Adnan Afrin davon aus, dass es bis zu einem vollständigen Sieg über die Dschihadisten in Baghus je nach Entwicklung eine bis drei Wochen dauern könnte. Die von der US-geführten Anti-IS-Koalition unterstützten SDF, deren Rückgrat die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) bilden, belagern Baghus seit dem vergangenen September.

In den vergangenen Tagen wurden nach SDF-Angaben rund 5000 Menschen – Männer, Frauen und Kinder – aus der Region Baghus herausgeholt. Dort haben sich die letzten IS-Kämpfer auf einer Fläche von weniger als einem Quadratkilometer verschanzt. Unter den Evakuierten waren auch zahlreichen Frauen und Kinder von IS-Kämpfern.

(afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion