Ferien am Mittelmeer

Von 8. Juli 2009 Aktualisiert: 8. Juli 2009 9:33
Neue Broschüre des Centrum für Reisemedizin und des Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes kostenlos zum Download

Das Mittelmeer scheint vor der Haustüre zu liegen und viele denken, das ist wie zu Hause, weil sie sich so wohl fühlen und schon oft da waren – es bleibt immer ein Risiko. Häufig liest man zwar die Meldungen, doch öfters behindert die amtliche Formulierung solcher Meldungen, dass der persönliche Bezug hergestellt werden kann und die Gefahr bleibt oft unerkannt.

Viele Menschen erkranken durch den Verzehr regionaler Spezialitäten aus dem Meer wie Muscheln oder anderen Meeresfrüchten an einer infektiösen Gelbsucht. Die Infektionsrisiken für solche Hepatitis-A-Erkrankungen steigen vor allem in der Türkei, den Nachfolgestaaten Jugoslawiens, in Ägypten und Spanien.

Es gibt Darminfektionen wie Typhus, Paratyphus, Maltafieber und mehr. Mittlerweile auch vermehrt typische Tropenkrankheiten durch Insektenstiche und Zeckenbisse wie Malaria, Leishmaniose, das West-Nil-Fieber, das hämorrhagische Krim-Kongo- Fieber, und die üblichen Verdächtigen wie FSME und Borreliose.

Wird man aber gar in den afrikanischen Mittelmeerländern wie Ägypten, Algerien, Tunesien oder Marokko kommen weitere Risiken hinzu wie Kinderlähmung (Polio), Tollwut oder Billharziose.

Neue Informationsbroschüre

„Infektionsrisiko Mittelmeerländer?“ heißt eine Broschüre, die vom CRM Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf, in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes erarbeitet wurde. Sie informiert einfach und deutliche über Infektionsrisiken in beliebten Mittelmeerländern und gibt zahlreiche Tipps, wie man sich sinnvoll schützen kann. Allerdings kann sie keine qualifizierte Beratung ersetzen.

Die Broschüre kann beim CRM Centrum für Reisemedizin, Hansaallee 321, 40549 Düsseldorf mit einem frankierten (90 Cent) und adressierten Rückumschlag (DIN Lang) angefordert werden.

Die Broschüre steht auch zum Download bereit.

Das CRM gibt alle aktuellen Informationen über Krankheitsausbrüche und Entwicklungen, die reisemedizinisch von Bedeutung sind. Weitergehende Länderinformationen: Centrum für Reisemedizin

 



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