Auf Kaminöfen braucht jetzt dank Pellets niemand mehr zu verzichten.Foto: AP Photo/Ferdinand Ostrop

Der Kaminofen ist wieder da – aber viel besser!

Von 14. Oktober 2011 Aktualisiert: 14. Oktober 2011 7:10

Kaminöfen sind wieder im Trend seit die Öl- und Gaspreise die Heizkosten immer mehr in die Höhe treiben. Da ist es auch keine Frage mehr von nachwachsenden Rohstoffen und ökologischem Gewissen, sondern einfach der Blick in den Geldbeutel. Auch die Bequemlichkeit leidet nicht mehr, der Alptraum vom frühmorgendlichen Feuer machen im kalten Haus, damit das Bad warm wird, diese Zeiten sind vorbei, es gibt ja die intelligenten Pellet-Kaminöfen.

Moderne Zeiten

Im privaten Bereich gibt es Kaminöfen für jeden Bedarf. Einzelöfen oder Pellet-Kaminöfen ergänzen meist ein konventionelles Heizsystem, auch im Niedrigenergie- und Passivhaus. Sie werden im Wohnraum aufgestellt, den sie durch direkte Wärmestrahlung und Warmluft beheizen. Die Pellets werden alle paar Tage von Hand in den Vorratsbehälter des Ofens gegeben.

Die gewünschte Raumtemperatur kann über einen Thermostat eingestellt werden. Die benötigte Menge Pellets wird auf Thermostat-Anforderung vollautomatisch vom Vorratsbehälter in den Brennraum befördere. Hochwertigen Anlagen haben eine elektronische Steuerung, die das optimale Verhältnis von Verbrennungsluft, Pelletmenge und Betriebstemperatur steuert, die Wirkungsgrade von bis 95 Prozent und geringe Emissionen ermöglichen.

Zentral Heizen

Natürlich kann man mit Pellet-Zentralheizungen oder Pelletkesseln andere Heizsysteme auch vollständig ersetzen. Die befinden sich dann wie üblich im Heizraum eines Gebäudes und produzieren Wärme und Warmasser für das ganze Haus. Es gibt sie mit unterschiedlichen Befüll-Systemen in halb- und vollautomatischer Ausführung.

Zentralheizungen sind zur Reduzierung von Abstrahlungsverlusten vollständig wärmegedämmt und verfügen über eine automatische Reinigung der Rauchgaszüge sowie eine grosse Aschenlade, die nur selten entleert werden muss. Der Anschluss an bestehende Zentralheizungssysteme ist in der Regel problemlos möglich. Gute Pelletkessel erreichen über 90 Prozent Wirkungsgrad und weisen extrem niedrige Emissionswerte auf. Pelletheizungen können sehr einfach mit thermischen Solaranlagen kombiniert werden.

Kuscheln ohne Heizraum

Wer nicht nur zentral heizen will, sondern auch den Kuschel-Faktor eines Kaminofens sucht, der braucht dringend einen Zentralheizungskaminofen. Der Kaminofen wird als Einzelofen im Wohnraum installiert, gibt aber nur einen Teil der Wärme an den Raum ab. Mit der übrigen Wärme wird – analog zum Pelletkessel – Wasser erhitzt, das zur Beheizung von Radiatoren oder einer Fussbodenheizung dient oder als Brauchwasser genutzt wird.

Zentralheizungskaminöfen verbinden den Nutzen eines Pelletkessels mit dem Charme eines Einzelofens und sind vor allem im Niedrigenergiehaus beliebt. Ihr Vorteil ist, dass kein Heizraum benötigt wird. Die Befüllung erfolgt automatisch aus dem Lager.

Brennstoffvergleich

Heimelige Wärme und das sichere Gefühl einer eigenen Feuerstelle im Haus erhält auch Unterstützung im Brennstoffvergleich. Vergleichen muss man nicht nur den Preis in Cent/Kilowattstunde sondern eben auch die Effizienz, also den Wirkungsgrad, und die Tendenz der Preise am Markt und die Amortisationszeit. Generell lässt sich sagen: Je höher der Verbrauch ist, umso schneller ist man mit Pelletkaminöfen in der Gewinnzone. Nachlesen und nachrechnen lässt sich das auch mit schweizerischen und österreichischen Brennstoffvergleichsrechnern mit Angeboten für die jeweilige Region.

 

Weitere Informationen:

Pellet-Preis je Tonne (http://www.pelletpreis.ch/de/index/preise/entwicklung.html)

Brennstoff-Vergleich (http://www.pelletpreis.ch/de/index/preise/brennstoffvergleich.html und http://www.agroenergien.de/index.php/pelletierung/brennstoffvergleich)

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