Anti-Brexit-Demonstrantin. Symbolbild.Foto: Jack Taylor/Getty Images

Deutschland bekommt rund 647 Millionen Euro Brexit-Hilfe

Epoch Times28. September 2021 Aktualisiert: 28. September 2021 15:05
Der Brexit kommt auch einigen Unternehmen in Deutschland teuer zu stehen. Nun erhält Berlin Gelder aus Brüssel, um dem entgegenzuwirken. Vor allem eine Branche soll damit unterstützt werden.

Deutschland bekommt zur Abmilderung der Folgen des Brexits voraussichtlich rund 647 Millionen Euro an EU-Geldern. Wie der Rat der Europäischen Union in Brüssel mitteilte, wurden der sogenannte Brexit-Fonds und die vorläufige Mittelverteilung endgültig beschlossen.

Damit könnten nun öffentliche und private Unternehmen unterstützt werden, die nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU mit zusätzlichen Kosten, Verlusten oder anderen nachteiligen wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen konfrontiert seien. Zusätzliche Kosten könnten zum Beispiel für Zollkontrollen und neue Verwaltungsverfahren anfallen.

Geld soll Fischern zugutekommen

In Deutschland soll das Geld unter anderem Fischern zugutekommen, die von der Fischerei in britischen Gewässern abhängig sind. So können unter anderem Kurzarbeitergeld sowie Umschulungen oder Ausbildungen finanziert werden.

„Unser Ziel ist es, den am stärksten Betroffenen in einer schwierigen Zeit der Anpassung an die Folgen des Brexits zu helfen“, kommentierte Zvonko Černač für den derzeitigen slowenischen Ratsvorsitz.

Über den Brexit-Fonds werden insgesamt 5,47 Milliarden Euro verteilt. Die größten Beträge gehen nach der vorläufigen Mittelzuweisung an Irland, Frankreich und die Niederlande.

Nach Irland sollen so rund 1,2 Milliarden Euro fließen, in die Niederlande 886 Millionen und nach Frankreich 736 Millionen Euro. Danach folgt als ebenfalls sehr stark vom Brexit betroffenes Land Deutschland.

Unter dem Strich dürfte die Bundesrepublik allerdings am Ende vermutlich deutlich mehr Geld in den Brexit-Fonds einzahlen als herausbekommen. So wird der deutsche Finanzierungsanteil an den nächsten EU-Haushalten schätzungsweise rund 24 Prozent betragen.

Die 647 Millionen Euro entsprechen allerdings nur etwa 12 Prozent des Brexit-Fonds, der über den Haushalt gefüllt wird. (dpa/dl)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Bei der Gründung der Vereinten Nationen und der Ausarbeitung der UN-Charta spielte die damalige Sowjetunion eine entscheidende Rolle. Auch nach dem Zusammenbruch des sowjetischen Regimes blieb ihr kommunistisches Erbe in den Vereinten Nationen weitgehend erhalten. Die Leiter vieler wichtiger UN-Agenturen sind Kommunisten oder gleichgesinnte Sympathisanten. Viele Generalsekretäre der UNO waren Sozialisten und Marxisten.

Die heutigen transnationalen politischen und wirtschaftlichen Gruppierungen haben enorme Ressourcen unter Kontrolle. Von großen Themen wie Umwelt, Wirtschaft, Handel, Militär, Diplomatie, Wissenschaft und Technologie, Bildung, Energie, Krieg und Einwanderung bis hin zu kleinen Themen wie Unterhaltung, Mode und Lifestyle werden alle zunehmend von Globalisten manipuliert.

Sobald eine globale Regierung gebildet ist, wäre es einfach, mit einem einzigen Befehl die ganze Menschheit zu verändern oder sogar zu zerstören. Genau darum geht es im Kapitel 17 des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ mit dem Titel: „Globalisierung - Ein Kernstück des Kommunismus“. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion