Pläne des IWF zur Enteignung der Sparer

Von 9. Juli 2014 Aktualisiert: 9. Juli 2014 6:19

Der IWF plant bereits eine groß angelegte Enteignung von Sparern, sie wollen die Menschen aber nicht direkt ins heiße Wasser werfen.

Denken Sie an die Geschichte von dem Frosch. Wenn Sie ihn in heißes Wasser setzen, so wird er schnellstens heraus springen. Wenn Sie ihn in kaltes Wasser setzen und beginnen, es Schritt für Schritt aufzuheizen, wird er bleiben bis er stirbt.

Das gleiche Prinzip wird gerade mit den privaten Sparern durchgespielt, sowohl von Regierungen und internationalen Organisationen, wie auch dem Internationalen Währungsfonds (IWF).

Vor kurzem wurde ein Papier veröffentlicht mit dem Titel „Kreditrahmen der Fonds und Staatsschulden“ und man nannte die Ergebnisse „Vorüberlegungen“.

Wie auch immer man das sehen will, dieses Papier legt die geistige Grundlage für die Enteignung der privaten Ersparnisse, wenn eine nationale Regierung nicht mehr zu Marktpreisen Schulden machen kann, so wie es in Griechenland, Irland und Portugal geschehen ist.

Versteckspiel in kryptischer Sprache

Die wichtigste Botschaft ist gut versteckt in einer kryptischen bürokratischen Sprache, um  den Frosch nicht aufzuschrecken: „Insbesondere in Fällen, in denen ein Mitglied den Marktzugang verloren hat und eine nachhaltige Entschuldung zwar angenommen wird, aber nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit, wäre der [IWF] in der Lage, einen außergewöhnlichen Zugang zu ermöglichen auf der Grundlage einer Mittelaufnahme, die eine Verlängerung der Laufzeiten enthält (in der Regel ohne Reduzierung von Kapital oder Zinsen)“, so der Bericht.

Übersetzt bedeutet dies, der IWF würde nur einem gestressten Land helfen (wie z.B. Griechenland), wenn es seine Schulden restrukturiert, das heißt, bei Teilen davon in Zahlungsverzug geht.

Nun ist dies nicht unbedingt schlecht, da die meisten hoch verschuldeten Länder eine Umstrukturierung der Schulden vornehmen müssen, weil sie nicht in der Lage sind, ihre Schulden zum Nennwert und zu realen Bedingungen zu bezahlen. Beispiele wie Japan kommen in den Sinn, aber die Vereinigten Staaten sind dabei keine Ausnahme.

Nur sollte klar sein, wer dafür bezahlen wird. In den meisten Ländern sind die größten Halter von Staatsanleihen Privatpersonen. Entweder direkt oder indirekt, durch Versicherungen, Investmentfonds und Pensionsfonds.

Schuldenabbau durch Inflation

In dem oben zitierten Absatz schlägt der IWF zuerst eine Verlängerung der Laufzeiten vor, was heißt, Sie werden auch weiterhin Zinsen bekommen, aber Sie werden einfach nicht in der Lage sein, Ihre Schulden so bald, wie Sie es sich gewünscht hatten, abzulösen. Die gute Nachricht: Der Plan sieht bisher keinen direkten Haircut beim Eigentum oder eine Verringerung des Zinssatzes unter „normalen“ Umständen vor. Aber was sind normale Umstände?

Das nächste, was Sie wissen sollten, Sie sind haftbar für einen 20-Prozent-Haircut und Ihre bereits niedrige Zinszahlung wird für die nächsten fünf Jahre ausgesetzt. In Anbetracht dieses Plans, meinen Sie nicht, dass Staatsanleihen der hoch verschuldeten Länder (ja, die Vereinigten Staaten sind ein hoch verschuldetes Land mit einer Schuldenquote von mehr als 100 Prozent auf das BIP) zu etwas höheren Preisen gehandelt werden sollten um das zusätzliche Risiko zu kompensieren?

Aber vielleicht ist diese Strategie den Griechen und Cyprioten der Welt vorbehalten. Mehr zivilisierte Länder wie die Vereinigten Staaten und Japan nehmen nur den altmodischen Ansatz. Schuldenabbau durch Inflation, und sie brauchen dafür noch nicht einmal ein IWF-Papier.

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