Nach Miele streicht auch Hausgerätehersteller BSH tausende Stellen

Nach dem Haushaltsgerätekonzern Miele plant auch Konkurrent BSH Hausgeräte den Abbau tausender Stellen.
Der Hausgeräte-Hersteller Miele aus Gütersloh plant laut einem Bericht den Abbbau von 2000 Stellen weltweit.
Der Hausgeräte-Hersteller Miele aus Gütersloh plant laut einem Bericht den Abbbau von 2700 Stellen weltweit.Foto: Friso Gentsch/dpa
Epoch Times23. Februar 2024

Bis Ende 2027 sollen weltweit 3500 Vollzeitstellen gestrichen werden, teilte BSH am Freitag mit, 1000 davon bereits in diesem Jahr. In Deutschland seien 450 Beschäftigte von dem Stellenabbau im Jahr 2024 betroffen, sagte Firmenchef Matthias Metz der „Süddeutschen Zeitung“.

Wie es danach am Standort Deutschland weitergehe, sei im Moment noch offen. „Wie viele Stellen dann in den folgenden drei Jahren noch in Deutschland wegfallen werden, können wir derzeit noch nicht präzisieren“, sagte Metz. Aktuell arbeiten von weltweit mehr als 60.000 BSH-Beschäftigten rund 17.000 in Deutschland.

Miele hatte erst angekündigt, bis zu 2700 seiner weltweit 23.000 Stellen zu streichen oder zu verlagern. Hunderte Arbeitsplätze aus der Waschmaschinenfertigung im Werk Gütersloh sollen nach Polen verlagert werden.

BSH-Chef Metz sagte der „Süddeutschen“: „Unsere Werke sind nicht im Fokus. Dort wollen wir die Stammbelegschaft halten – auch, um bei erstarkenden Märkten auf einen höheren Absatz vorbereitet zu sein.“

Die Hersteller reagieren auf eine stark gesunkene Nachfrage nach Waschmaschinen, Kühlschränken und anderen Küchengeräten sowie gestiegene Kosten. Auch die Krise im Bausektor wirkt sich auf BSH und Miele aus, weil weniger Neubauten entstehen und damit weniger Küchen verkauft werden. (afp)



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