Audi-Produktion.Foto: Andreas Gebert/Getty Images

Audi-Chef gegen weitere Staatshilfe für seine Branche

Epoch Times2. Januar 2021

Audi-Chef Markus Duesmann stellt sich gegen mögliche weitere Staatshilfen für seine Branche. „Die Automobilindustrie weiter zu fördern, hielte ich für vermessen“, sagte der Manager der „Süddeutschen Zeitung“ vom Samstag. Die Corona-Pandemie nehme „unsere Gewinne komplett weg, ok. Aber fast alle Firmen – Hersteller wie Zulieferer – können überleben.“

Zur allgemeinen wirtschaftlichen Lage sagte der Auto-Manager in dem Interview: „Ich war früher Schlagzeuger, deswegen kenn’ ich die normale Welt schon noch: Wenn keine Gigs sind, kein Bier verkauft wird, dann stirbt alles.“ Im Einzelhandel und vor allem in der Gastronomie und Kulturbranche gehe derzeit gar nichts: „Das tut mir super weh. Das ist tragisch. Tragisch ist nicht, dass wir zehn Prozent weniger Umsatzvolumen haben.“

Duesmann äußerte sich auch zur Debatte über SUVs. Die großformatigen Sportwagen lösten in Europa auf Grund ihrer Größe „zum Teil Ängste“ aus. Zwar schnitten die Fahrzeuge bei Fußgänger-Crashtests besser ab und würden von den Kunden auch nachgefragt. „Aber sie wirken eher inkompatibel mit engen Städten.“

Audi entwickle deshalb neue Fahrzeugkonzepte, die weniger wuchtig seien, betonte Duesmann. Er selbst bevorzugt ohnehin andere Modelle: „Ich brauche keinen SUV, fahre keinen.“ (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion