Stefan Genth (Hauptgeschäftsführer Handelsverband Deutschland (HDE)) nimmt an der Bundespressekonferenz zu den Auswirkungen des Corona-Virus und der Lebensmittelversorgung in Berlin am 17. März 2020 in Berlin teil.Foto: Mika Schmidt - Pool/Getty Images

Erst ein Viertel der beantragten „Novemberhilfen“ ausbezahlt

Epoch Times4. Januar 2021 Aktualisiert: 4. Januar 2021 18:49

Von den im Zuge der Coronakrise beantragten 4,3 Milliarden Euro „Novemberhilfen“ sind bislang nur 1,2 Milliarden ausgezahlt. Bei den „Dezemberhilfen“ werde noch geprüft, die Auszahlung solle erst in Kürze starten, berichten RTL und n-tv unter Berufung auf eigene Informationen aus dem Wirtschaftsministerium. Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), hält die ausbleibenden Auszahlungen für eine Katastrophe:

Es ist bemerkenswert, mit welchen Milliardenbeträgen der Bundeswirtschaftsminister immer wieder Hilfen ankündigt. Das Problem ist aber, dass diese Hilfen nicht in den Unternehmen ankommen, weil dann doch die Zugangsvoraussetzungen viel zu eng sind.“

Insofern gebe es eine große Enttäuschung bei den Unternehmen, die jetzt ihre Geschäfte weiter schließen müssen.

Hier muss dringend nachgebessert werden, sonst erleben wir eine große Pleitewelle im Einzelhandel“, sagte Genth.

(dts)



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