Eine familiengeführte Drechslerei (Symbolbild).Foto: iStock

Familienunternehmer blicken skeptisch auf 2021

Epoch Times24. Dezember 2020 Aktualisiert: 24. Dezember 2020 15:02

Familiengeführte Unternehmen in Deutschland blicken mit Skepsis auf das Jahr 2021. Weniger als die Hälfte (46 Prozent) gehen von einer positiven Entwicklung des operativen Geschäfts im kommenden Jahr aus, so eine Umfrage unter mehr als 1.000 Mitgliedern der beiden Verbände „Die Familienunternehmer“ und „Die jungen Unternehmer“. Die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ berichten darüber.

23 Prozent erwarten gleichbleibende Geschäftszahlen, weitere 23 Prozent rechnen mit sinkenden Umsätzen und Erlösen. 8 Prozent machten keine Angaben. Laut der Umfrage wollen 53 Prozent der Unternehmerinnen und Unternehmer trotz der schlechteren Aussichten die Zahl der Arbeitsplätze konstant halten. 26 Prozent der Betriebe wollen 2021 mehr Arbeitsplätze schaffen, 16 Prozent planen eine Reduzierung der Belegschaften.

Sorge bereitet den Unternehmenslenkern vor allem die Steuer- und Abgabenpolitik in der Nach-Corona-Zeit. 71 Prozent der Befragten gaben an, dass sie 2021 Steuererhöhungen fürchten. Im vergangenen Jahr hatten nur 60 Prozent der Befragten diese Sorge geäußert. Auf Platz zwei folgt die Angst vor einem Anstieg der Sozialabgaben (66 Prozent).

Reinhold von Eben-Worlee, Präsident des Verbands „Die Familienunternehmer“ warnte die Politik davor, die Wirtschaft stärker zu belasten. „Deutschland gehört nach wie vor zu den Ländern mit den höchsten Steuern und Sozialabgaben. Nun hat Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz mit seiner Forderung nach einer Wiedereinführung der Vermögensteuer den Kreativwettbewerb um die Frage eröffnet, wie unter dem Deckmantel der Coronakrise die Betriebe und ihre Beschäftigten noch stärker besteuert werden können. Eine Erhöhung der Einkommensteuer oder der Sozialabgabenquote reihen sich ein in diesen Reigen“, sagte von Eben-Worlee dem RND.

Er fügte hinzu: „Noch stärker als Krisenängste führen Steuererhöhungsankündigungen zu einer Investitionszurückhaltung, wodurch die deutsche Wirtschaft weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren wird. Damit gefährdet der Finanzminister dann auch Arbeitsplätze.“

Sarna Röser, Bundesvorsitzende des Verbands „Die jungen Unternehmer“ sagte dem RND: „Nur mit Wirtschaftswachstum werden kommende Generationen die Chance haben, die Corona-Kosten zu schultern. Doch steigende Steuern führen zu sinkenden Investitionen und ohne Investitionen wächst die Wirtschaft nicht.“ Röser sagte weiter: „Haushalte sanieren über Steuererhöhungen hat noch nie funktioniert. Viel wichtiger wäre es, eine Wirtschaftspolitik zu betreiben, die jetzt auf den Neuanfang, den Restart setzt. Denn Rettungspolitik ist noch lange keine Wirtschaftspolitik.“ (dts/sua)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

An dieser Stelle wird ein Video von Youtube angezeigt. Bitte akzeptieren Sie mit einem Klick auf diesen Link die Marketing-Cookies, um das Video anzusehen.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion