Warnstreiks bei der Postbank von Dienstag bis Donnerstag

Die Eröffnung von Girokonten, Darlehensauszahlungen oder auch Kontopfändungen bei der Postbank kann sich in dieser Woche verzögern. Verdi hat die Beschäftigten im Backoffice zu Warnstreiks aufgerufen.
Die Gewerkschaft Verdi rief wiederholt zu Warnstreiks auf. Nun steht der Tarifvertrag.
Die Gewerkschaft Verdi ruft bei der Postbank zu Warnstreiks auf.Foto: Bodo Marks/dpa
Epoch Times2. April 2024

Im Tarifstreit bei der Postbank hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi die Beschäftigten im Backoffice von Dienstag bis Donnerstag zu Warnstreiks aufgerufen.

Es gehe um insgesamt rund 4.500 Beschäftigte. Die Arbeitsniederlegungen hätten an den verschiedenen Streiktagen „spürbare Auswirkungen auf die Abarbeitung von Kundenanliegen bundesweit“, erklärte Verdi. Dazu gehören Tätigkeiten wie die Eröffnung von Girokonten, Darlehensauszahlungen oder auch Kontopfändungen.

Gestreikt wird laut Gewerkschaft am Dienstag an den Standorten Hameln und Hamburg, am Mittwoch und Donnerstag dann zusätzlich an den Standorten Dortmund/Essen, Frankfurt, Köln, München und Saarbrücken.

„Die Kolleginnen und Kollegen im Backoffice-Bereich waren beim Übergang der IT der Postbank auf die der Deutschen Bank in den vergangenen Monaten massiven Belastungen ausgesetzt“, erklärte Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck. Gerade deshalb erwarte die Gewerkschaft „endlich“ ein Verhandlungsangebot, „das dieser Tatsache Rechnung trägt und faire Gehaltsanhebungen beinhaltet“.

Verdi fordert 15,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 600 Euro, und die Verlängerung des Kündigungsschutzes bis zum 31. Dezember 2028. Die nächste Verhandlungsrunde beginnt am 16. April in Frankfurt am Main.

Die Postbank hat rund zwölf Millionen Kunden. Seit 2010 gehört sie zur Deutschen Bank. (afp/red)



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