Dresden am Abend: Der historische Schaufelraddampfer «Dresden» und die Salonschiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt liegen am Terrassenufer vor der Kunstakademie, den Brühlschen Terrassen und der Frauenkirche.Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

Vodafone errichtet in Dresden 5G und 6G Technologie-Kompetenzzentrum

Epoch Times31. Mai 2021 Aktualisiert: 31. Mai 2021 17:58
Vodafone will in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden ein Innovationszentrum eröffnen. Rund 200 Arbeitsplätze sollen in den kommenden Jahren entstehen, wie das Unternehmen am Montag erklärte.

Das Telekommunikationsunternehmen Vodafone errichtet in Dresden ein globales Kompetenzzentrum für die Entwicklung von Zukunftstechnologien wie den Mobilfunkstandard 6G.

Mit dem Entwicklungszentrum solle auch ein Fokus auf die Anwendung der 5G- und 6G-Technologie in den Bereichen autonomes Fahren, vernetzte Landwirtschaft, Chemie und Bau gelegt werden, teilte das Unternehmen am Sonntag mit. Geforscht werden soll in Dresden zudem am Mobilfunkstandard OpenRAN, der mehr Flexibilität beim Netzausbau schaffen soll.

Kompetenzzentrum bringt 200 neue Arbeitsplätze

Der Chef von Vodafone Deutschland, Hannes Ametsreiter, erklärte, die Ansiedlung in Dresden sei „ein weiteres starkes Bekenntnis zum Industriestandort im Herzen Europas“. In der sächsischen Landeshauptstadt sollen mit dem Kompetenzzentrum in den kommenden Jahren demnach mehr als 200 hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für den Hochtechnologiestandort Deutschland. „5G und 6G sind als Zukunftstechnologien grundlegend für die weitere Digitalisierung der Industrie, insbesondere auch der für Deutschland so wichtigen Automobilindustrie“, erklärte Altmaier. Er erwartet von dem Projekt „einen Schub für gesamte Region“.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sprach von einer „hervorragenden Nachricht“. „In Deutschland, wenn nicht gar in Europa, ist Dresden mit seiner technologiezentrierten Forschungs- und Wirtschaftsinfrastruktur die richtige Adresse für diese Ansiedlung.“ (afp)



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