„Lymphozyten-Amok“: Pathologen untersuchen Todesfälle nach Corona-Impfung

Von 21. September 2021 Aktualisiert: 22. September 2021 11:08
Wer gestern die Pressekonferenz um die Pathologie-Professoren Arne Burkhardt und Walter Lang verfolgt hat, dem dürfte sich die Frage stellen, wie lange die Covid-19-Impfstoffe noch immer auf dem Markt sein werden. Die Obduktion von zehn Personen, die nach Corona-Impfungen verstorben sind, sprechen eine deutliche Sprache.

Wer sich nicht gegen Covid-19 impfen lässt, muss die Konsequenzen tragen, sagen Politiker. Doch jede Medaille hat bekanntlich zwei Seiten. Am 20. September präsentierte Dr. Arne Burkhardt erste Einblicke in die pathologischen Befunde von zehn obduzierten Personen über 50 Jahren, die in unterschiedlichen Zeitabständen nach einer Covid19-Impfung gestorben waren.

Der Pathologe aus Reutlingen hat in den vergangenen Monaten gemeinsam mit Professor Walter Lang Gewebematerial der Verstorbenen mikroskopisch untersucht. Das Material wurde ihnen von weiteren Rechtsmedizinern und Pathologen aus dem deutschsprachigen Raum zur Verfügung gestellt.

Die Auflistung der Pathologen enthielt folgende Angaben zu Personen, Impfgaben und Todeszeit:

  • 82-Jährige, 37 Tage nach 2. Moderna-Impfung verstorben
  • 72-Jährige, 31 Tage nach 1. Comirnaty-Impfung verstorben
  • 95-Jährige, 68 Tage nach 2. Moderna-Impfung verstorben
  • 73-Jährige, unbekannter Zeitverlauf nach erster Comirnaty-Impfung verstorben
  • 54-Jähriger, 65 Tage nach erster Janssen-Impfung verstorben
  • 55-Jährige, 11 Tage nach zweiter Pfizer/BionTech-Impfung verstorben
  • 56-Jähriger, 8 Tage nach Comirnaty-Impfung verstorben
  • 80-Jähriger, 37 Tage nach Pfizer-Biontech-Impfung verstorben
  • 89-Jährige, 6 Monate nach zweiter Impfung verstorben, Impfstoff unbekannt
  • 62-Jähriger, 20 Tage nach Impfung verstorben, Impfstoff und Menge der Dosis unbekannt

Burkhardt betonte bei seiner Präsentation, dass die Untersuchungsergebnisse durch zwei Pathologen gesichert sind. In fünf der vorgenannten zehn Fällen werten die beiden Mediziner den Zusammenhang zwischen Tod und Impfung als sehr wahrscheinlich, in zwei Fällen als wahrscheinlich. Ein Fall wurde noch nicht ausgewertet. Die beiden anderen Fälle wurden als unklar/möglich beziehungsweise „eher koinzident“ eingestuft.

Bezüglich der Todesursachen wies Burkhardt darauf hin, dass eine lymphozytäre Myokarditis, die häufigste gestellte Diagnose, makroskopisch kaum erkennbar ist. Sie werde sogar histologisch, also bei der Untersuchung unter dem Mikroskop oft nicht erkannt und unter Umständen als Infarkt fehlinterpretiert.

Die Mediziner vermuten als weitere Corona-Impfnebenwirkungen mit potenzieller Todesfolgen Autoimmunphänomene, Verminderung der Immunkapazität, Beschleunigung des Krebswachstums, Gefäßschaden „Endothelitis“, Vaskulitis, Perivaskulitis sowie Erythrozyten-„Verklumpung“. Hierzu  sind weitere Untersuchungen nötig, die bereits eingeleitet wurden.

Seltene Autoimmunerkrankungen und Verunreinigung von Impfstoffen

Als „extrem“ bezeichnete es Burkhardt, dass unter den zehn untersuchten Verstorbenen drei sehr seltene Autoimmunkrankheiten, nämlich das Sjögren-Syndrom, eine leukoklasische Vaskulitis der Haut und die Hashimoto-Erkrankung gefunden wurden.

Für das, was Burkhardt in den vergangenen Monaten mit seinen Kollegen untersucht hat, fällt ihm nur ein Begriff ein – „Lymphozyten-Amok“, und zwar potenziell in allen Geweben und allen Organen. So zeigten sich Lymphozyten in unterschiedlichsten Geweben wie Leber, Nieren, Milz bis hin zur Gebärmutter und Tumoren, die das dortige Gewebe massiv angreifen.

Bei Burkhardts Ausführungen blieb auch das Thema Verunreinigung von Impfstoffen nicht unerwähnt. So habe man in Japan Edelstahl im Moderna-Impfstoff gefunden, in Impfchargen, die in Spanien produziert wurden.

Laut Burkhardt hat der spanische Hersteller den Vorfall verharmlost, die paar Edelstahlpartikel im Arm würden doch nichts ausmachen. Zwar sei Edelstahl durchaus üblich in der Medizin, beispielsweise in Herzklappen, aber die Ironie der Hersteller-Aussage gibt Burkhardt durch folgende Symbolik wieder: „Ich warte nur darauf, dass jemand einmal vor dem Richter sagt: ‚Ich kann den Mann gar nicht erstochen haben, mein Messer war doch aus [medizinisch erträglichem] Edelstahl!’“

Im vorliegenden Fall wurde der Impfstoff mit Fremdpartikeln wohl in Gefäße des Muskels injiziert und führte zur Fremdkörpermikroembolien in der Lunge.

Totenschein „statistisch wertlos“

Burkhardt kritisiert, dass der Totenschein, wie er derzeit existiert, „völlig ungeeignet“ und „letztlich statistisch wertlos“ ist.

Warum dies so ist, erklärt er an einem Beispiel: Dem Pathologen wurden sämtliche Krankenakten einer nach einer Covid-Impfung Verstorbenen übersandt. Aus all den Dokumenten ging jedoch nicht hervor, wann die Frau geimpft wurde und womit. Auch aus den übermittelten Obduktionsunterlagen ging dies nicht hervor. Im Krankenhaus wurden ebenfalls keinerlei Informationen zum Impfstatus der Person aufgenommen.

Als Burkhardt den Ehemann der Verstorbenen anrief, erzählte dieser, dass seine Frau ihm die Impfung verschwiegen habe. Erst nach ihrem Tod habe er in ihrer Tasche die Benachrichtigung für den zweiten Impftermin gefunden. Daraus schloss der Ehemann, dass sie eine erste Covid-Impfung erhalten hatte.

Laut Burkhardt ist dies kein Einzelfall. Einerseits würden Hinterbliebene aus Betroffenheit den Zusammenhang zwischen Tod und Impfung verschweigen, andererseits fehle in Pathologischen Instituten die Kenntnis, wie man mit „neuen“ Krankheitsmustern umgehen soll. Einige Pathologen verweigern schlichtweg die Obduktion.

Insoweit wirft Burkhardt den Statistikern, die behaupten „Uns geht nichts durch die Lappen“, vor, dass ihnen wohl 90 Prozent der Fälle doch durch die Lappen gehen.

Aus diesem Grund fordert der Pathologe verpflichtende Angaben zum Impfstatus auf dem Totenschein. Laut Burkhardt ist eine fachübergreifende Obduktion und Auswertung durch Rechtsmediziner und Pathologen mit verpflichtender histologischer (mikroskopischer) Untersuchung aller Organe und Läsionen der einzige vertretbare Weg. Insoweit nimmt er Bezug auf die Erkenntnisse des Heidelberger Professors Peter Schirmacher, nach dessen Auffassung etwa 30 bis 40 Prozent der Todesfälle in zeitlichem Zusammenhang mit der Covid-Impfung durch die Impfung bedingt sind.

Burkhardts Fazit ist Folgendes. Zwar sagen Politiker: „Wer sich nicht impfen lassen will, muss die Konsequenzen tragen, jedoch müssen auch alle, die sich impfen lassen, die Konsequenzen tragen.“ Diese sind noch weitgehend unbekannt. „Bisher wurden lediglich erste, aber beunruhigende Befunde dokumentiert, die weiter im Hinblick auf ihre Pathogenese untersucht werden“, so Burkhardt.

*Professor Dr. Arne Burkhardt, 76 Jahre, blickt auf langjährige Lehrtätigkeit an den Universitäten Hamburg, Bern und Tübingen zurück sowie Gastprofessuren/Studienaufenthalte in Japan (Nihon Universität), USA (Brookhaven National Institut), Korea, Schweden, Malaysia und der Türkei. Er hat 18 Jahre das Pathologische Institut in Reutlingen geleitet und war danach als niedergelassener Pathologe tätig. Bei seinen Forschungen legte er die Schwerpunkte auf Lungenpathologie und Kopf-Hals-Pathologie. Seit Beginn der Corona-Pandemie setzte er sich zunächst mit den Folgen der Maskenpflicht auseinander. Hierzu hat er umfangreiche Materialien aus Medizin und Presse gesammelt und das Papier Die Maske: „Devil in Disguise“ – heimlicher Pandemie-Treiber? veröffentlicht.



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