CDU fordert Sicherheit für Bürger im Düsseldorfer Rheinbad – Meuthen: „Kennen Sie sowas von früher?“

Epoch Times29. Juli 2019 Aktualisiert: 29. Juli 2019 16:43
Dass sich die Freibad-Kultur in Deutschland grundlegend wandelt, ist nicht erst seit den vermehrten Sex-Attacken bemerkbar. Immer öfters kommt es zu aggressivem Auftreten von Großgruppen junger Migranten.

Nach den wiederholten Polizeieinsätzen im Düsseldorfer Rheinbad mit anschließenden Räumungen wegen zuletzt rund 60 jugendlicher Nordafrikaner forderte nun Innenstaatssekretär Günter Krings (CDU), dass Bund, Länder und Kommune eine Überprüfung der Aufenthaltsrechte der Jugendlichen und jungen Männer und wandte sich gegen das Verheimlichen der Nationalität der Randalierer: „Die Öffentlichkeit hat einen Anspruch, die Hintergründe solcher doch zum Glück bei uns ungewöhnlicher Taten zu erfahren“, so Krings.

Am Freitag, 26. Juli, besetzten die Randalierer Sprungturm und Breitrutsche, ein Rädelsführer drohte der Schichtleiterin des Bades, sie an die Wand zu klatschen. Im Bad herrschte ein Klima der Angst, schilderte die „Bild“. Bereits am letzten Juniwochenende musste das Rheinbad zwei Tage hintereinander frühzeitig geschlossen und geräumt werden, weil nordafrikanische und arabische Jugendliche und junge Männer aggressiv unterwegs waren.

CDU fordert Sicherheit für Bürger

Der CDU-Ratsherr Andreas Paul Stieber machte sich am gestrigen Sonntag ein eigenes Bild von der Lage im Rheinbad und richtete deutliche und unmissverständliche Worte an die Stadtregierung:

Ich erwarte von der Stadtspitze, dass allen Bürgern beim Besuch eines Freibads Sicherheit gegeben wird. Niemand sollte Angst haben, dass etwa passiert.“

(A. P. Stieber, CDU-Stadtrat)

Ähnlich deutliche Worte kamen auch aus dem Bundesinnenministerium, dass den Schutz der Bevölkerung durch die zuständigen Behörden einforderte:

Die örtlichen Behörden müssen alles ihnen Mögliche tun, um die Bevölkerung vor Randalierern und Gewalt in Freibädern zu schützen.“

(Sprecher des Bundesinnenministeriums)

Da Düsseldorf seit 2014 durch eine Ampelkoalition von SPD, Grünen und FDP regiert wird, ist die damals wahlstärkste CDU in die Oppositionsrolle gedrängt worden. Der amtierende Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) rief am Samstag zum ersten Sicherheitsgipfel im Rheinbad zusammen. Mit dabei waren unter anderem Bäderchef Roland Kettler, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Vertreter der Polizei und die Security-Mitarbeiter des Bades. Es eine ab Sonntag geltende Personalausweispflicht vereinbart und für Montag ein weiterer Sicherheitsgipfel. Offenbar arbeitet man an einem personalisierten Online-Ticket ab 2020.

Nach Angaben der „Bild“ gibt es aktuell eine Hausverbotsliste mit mehr als 200 Namen. „Die haben alle langfristig keinen Zutritt zu allen unseren Bädern“, erklärte Düsseldorfs Bäderchef Roland Kettler.

Meuthen: „Kennen Sie solche Zustände von früher?“

Der AfD-Bundesvorsitzende Jörg Meuthen sagte zu dem Polizeieinsatz vom letzten Freitag, bei dem für „60 aggressive junge Migranten“ die Security nicht mehr ausreichte und die Polizei die „unfassbare Menge von 18 (!) Streifenwagen-Besatzungen“ einsetzen musste:

In Düsseldorf kann derzeit sehr gut beobachtet werden, was mit einer Gesellschaft passiert, die unkontrollierte Massenmigration aus kulturfernen Kreisen zulässt: Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen musste die Polizei das Freibad komplett räumen, weil migrantisch geprägte Jugendgruppen friedliche Badegäste anpöbelten und das Personal des Bades massiv bedrohten.“

(Jörg Meuthen, AfD-Bundesvorsitzender)

Der Europa-Abgeordnete der Alternative für Deutschland fragte sich zudem, wieviel Reserve die Polizei wohl habe, falls am anderen Ende der Stadt gleichzeitig zu einem Freibad-Krawall ein weiterer großer Einsatz fällig wäre oder eine größere Menge akuter Notrufe eingehen würden.

Meuthen erinnerte auch an die übrigen rund 1.500 zahlenden Badegäste, die sich nur ein bisschen Erholung in sommerlicher Hitze erhofften und das Bad frühzeitig verlassen mussten und fragte unter Verlinkung des Videos aus dem Rheinbad vor ein paar Wochen:

Kennen Sie solche Zustände aus Ihren eigenen Freibadbesuchen von früher?“

(Jörg Meuthen, AfD)

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