Symbolbild.Foto: über dts Nachrichtenagentur

Hamburg: Erneut Vergewaltigung in Wilhelmsburg – Seniorin (84) in Wohnung missbraucht

Epoch Times20. September 2019 Aktualisiert: 20. September 2019 13:14
Nach der Aufregung um den gefassten Serien-Vergewaltiger von Hamburg-Wilhelmsburg kam es am Sonntagabend erneut zu einem Sexualdelikt. Eine 84-Jährige wurde missbraucht.

Hamburg-Wilhelmsburg, Sonntagabend, 15. September: Eine alte Dame hatte ihre Hochparterre-Wohnung in dem Haus an der Veringstraße kurzfristig verlassen, um ein paar Besorgungen zu tätigen. Dabei ließ sie die Balkontür und ihr Küchenfenster offen stehen.

Als sie gegen 20.45 Uhr wieder in ihre Wohnung zurückkam, bemerkte die 84-Jährige laut „Hamburger Morgenpost“, dass Tür und Fenster von innen geschlossen worden waren. Zudem vernahm die Seniorin verdächtige Geräusche. Schließlich bemerkte sie einen fremden Mann in ihrer Wohnung.

Der Mann trat an die 84-Jährige heran und führte anschließend gegen ihren Willen sexuelle Handlungen durch.“

(Rene Schönhardt, Polizeisprecher)

Anschließend machte sich der Ganove über das Treppenhaus in unbekannte Richtung aus dem Staub. Die verletzte Rentnerin alarmierte die Polizei.

Die Polizei Hamburg, Fachdienststelle für Sexualdelikte (LKA 42), bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung nach dem Täter. Hinweise werden unter Telefon 040 / 4286 – 56789 und in jeder Polizeidienststelle entgegengenommen.

Täterbeschreibung:

Alter: 18 – 22 Jahre
Gestalt: 1,90 – 2,00 Meter
Bekleidung: schwarze Jacke, roter Kapuzenpulli, Basecap

Wilhelmsburger Serien-Vergewaltiger

Erst kürzlich konnten die Bewohner von Hamburg-Wilhelmsburg aufatmen, als ein Serien-Vergewaltiger gefasst wurde, der sich über Joggerinnen hergemacht hatte.

Im April wurde eine 78-jährige Seniorin im Inselpark beinahe vergewaltigt. Weil sie schrie und sich wehrte, ließ er von ihr ab, raubte aber n och ihre Geldbörse, bevor er verschwand. Anfang August fiel ihm eine 24-Jährige auf einem Wanderweg unweit des McDonald’s an der Dratelnstraße zum Opfer. Der Frau gelang es im Verlauf der Vergewaltigung, dem Täter schließlich heftigst in den Finger zu beißen und ihn dabei „nicht unerheblich“ zu verletzen. Ihr gelang die Flucht.

Zwei Nachbarn verfolgten Täter

Aufgrund der Vorkommnisse startete die Polizei eine Öffentlichkeitsfahndung. Die Fahndungsplakate hingen überall. Auch zwei Anwohner vom Aßmannkanal kannten sie. Zuerst sah Mario Husoc (41) beim Gassigehen an einem Samstagabend Mitte August genau an dem Wanderweg, an dem die 24-Jährige vergewaltigt worden war, einen auffälligen Mann: „Er machte komische Sportübungen, die nicht ernst aussahen. Es sah eher so aus, als würde er Menschen ausspähen“, zitiert die „Hamburger Morgenpost“ den Mann. Der Typ beobachtete eine Joggerin und lief ihr schließlich hinterher.

Der 41-Jährige beschloss, dem Mann zu folgen, und traf unterwegs auf seinen Nachbarn Erminio Rasile (66), der auch mit seinem Hund Gassi war. Auch ihm war der Typ „komisch“ vorgekommen, seit Wochen schon: „Ich hatte ihn vor acht Wochen gesehen, wie er aus dem Busch kam. Er hat auffällig gehustet, als wollte er so tun, dass er im Busch war, um zu sich zu übergeben. Da hatte er bestimmt sein Versteck“, vermutete der 66-Jährige, der einst als Gastarbeiter nach Deutschland kam.

Die beiden Männer überlegten, ob sie ihn stellen, entschieden sich jedoch, die Polizei zu rufen. Wenig später stellten die Beamten den 28-jährigen Arthur D. und überprüften gerade seine Personalien, als plötzlich eine Frau (43) an die Polizisten herantrat. Die Joggerin war es jedoch nicht. Die Frau gab an, kurz zuvor von dem Mann zu Boden gebracht worden zu sein. Dann habe er sexuelle Handlungen an ihr durchgeführt und ihr Portemonnaie geklaut. Die Handschellen klickten. Im Revier fand man bei ihm die Geldbörse der Frau. Später passten auch die DNA-Analysen zu den Missbrauchsfällen vom April und August. (sm)


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