Symbolbild.Foto: istock

Interpol zerschlägt Pädophilen-Netzwerk im Darknet – 50 Kinder gerettet

Epoch Times23. Mai 2019 Aktualisiert: 23. Mai 2019 11:23

Die internationalen Polizeibehörden haben ein Pädophilen-Netzwerk zerschlagen, das im Darknet operierte. In Thailand, den USA und Australien gab es neun Festnahmen und zum Teil hohe Haftstrafen, wie die Polizeiorganisation Interpol am Donnerstag in Lyon mitteilte.

Das jüngste der missbrauchten Kinder war demnach erst 15 Monate alt. 50 weitere Kinder seien vor dem Zugriff der Kriminellen „gerettet“ worden, hieß es.

Webseiten-Betreiber in Thailand geschnappt

In Thailand ging den Behörden der Hauptadministrator der Pädophilen-Webseiten ins Netz. Der Mann wurde wegen des Missbrauchs von elf Jungen und kriminellen Machenschaften zu 146 Jahren Haft verurteilt.

Unter den Opfern war auch sein eigener Neffe. Er lockte die Kinder demnach mit Essen, freiem Internet und Fußballspielen in sein Haus.

Täter in Australien missbrauchte Baby

In Australien wurde ein weiterer Täter festgenommen, der auf vielen Fotos und Videos zu sehen ist. Er soll auch das 15 Monate alte Kind missbraucht haben und wurde zu gut 40 Jahren Haft verurteilt – laut Interpol der höchsten bisher in Australien verhängten Strafe wegen Kindesmissbrauchs.

Die rund 63.000 Abonnenten des Netzwerks konnten die Aufnahmen nur in dem abgeschirmten Teil des Internets abrufen, dem sogenannten Darknet. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion