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Öffentlichkeitsfahndung in Berlin nach Messer-Mörder aus der Psychiatrie.Foto: Polizei Berlin/LKA

Berlin: Fahndung nach dem Messer-Mörder aus der Psychiatrie – Der Fall Hendrik Schalski (2006)

Epoch Times1. April 2019
"Es wird um äußerste Vorsicht gebeten", heißt es in der Polizeimeldung zu dem Mann, der 2006 auf der Straße einen Azubi erstach. Schalski ist gefährlich, hegt Wahnvorstellungen und benötigt ständig Medikamente. Doch seit zwei Wochen hat er diese nicht ...

Seit 2007 saß Hendrik Jonas Schalski im Krankenhaus des Berliner Maßregelvollzugs. Seit einem halben Jahr gab es für ihn „Vollzugslockerung“. Seither war er bereits zehn Mal in Begleitung von einem Pfleger auf Ausgang. Doch diesmal nutzte er die Gelegenheit und türmte. Offenbar wollte Hendrik Jonas Schalski nicht zurück in die Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik, die im Volksmund auch „Bonnies Ranch“ genannt wird und an der Oranienburger Straße in Wittenau, Bezirk Reinickendorf liegt. In früheren Zeiten war die Klinik u. a. unter der Bezeichnung „Irrenanstalt Dalldorf“ bekannt.

Totschläger schon seit 2 Wochen weg

Bereits seit dem 14. März ist der gefährliche Mann frei unterwegs. Bisher gelang es der Polizei nicht, den wegen Totschlags Verurteilten zu schnappen, weshalb die Behörde am 29. März die Flucht Schalskis bekannt gab und die Bevölkerung um Mithilfe bat. Laut „Tagesspiegel“ gingen seither rund 70 Hinweise bei der Polizei eingegangen.

Hendrik Schalski wird von der Polizei als extrem gefährlich eingeschätzt: „Es wird um äußerste Vorsicht gebeten“, warnte die Polizei in ihrem Fahndungsaufruf an die Öffentlichkeit.

Die „Bild“ nennt Hendrik Schalski einen „Psychokiller“ und verweist auf seine gewalttätige Vergangenheit und seine Wahnvorstellungen. Zudem wird er nun nicht mehr durch Medikamente beruhigt.

Der Fall Schalski

Der Fall Schalski trug sich demnach kurz vor Weihnachten 2006 zu, als der damals 22-Jährige den ihm nicht bekannten gleichaltrigen Maler-Azubi, Rafael P., niederstach.

Weil die Menschen boshaft sind, nehme ich immer ein Messer mit. Er rempelte mich auf der Straße an. Ich kriegte Paranoia. Schon war es von allein passiert.“

(Hendrik Schalski, im Prozess 2007)

Im gerichtlichen Gutachten kam man zu der Erkenntnis, dass der Mann Wahnvorstellungen habe. Das Urteil erging wegen Totschlags und Schalski kam in den „Psycho-Knast“, so „Bild“.

Wie das Blatt vom Tag des Verbrechens schildert, schleppte sich das Opfer noch stark blutend nach Hause zu seiner schwangeren Verlobten. Doch Rafael P. hatte keine Überlebenschance: Zwei Stiche trafen das Herz des Auszubildenden. (sm)

Hinweistelefon: 030 / 4664 – 973305

Das Landeskriminalamt Berlin, Gothaer Str. 19, 10823 Berlin-Schöneberg, bittet um Hinweise unter Telefon 030 / 4664 – 973305 oder per E-Mail an [email protected] oder an jede andere Polizeidienststelle und fragt:

  • Wer hat Hendrik SCHALSKI seit seiner Flucht am 14.03.2019 gesehen oder weiß, wo er sich seitdem aufhält?
  • Wer kann Angaben zu Kontaktpersonen von Hendrik SCHALSKI machen?
  • Wer kann Angaben zu Orten machen, an denen der Flüchtige verkehrt bzw. verkehrt hat?

=> Fahndungsaufruf der Polizei

 

 



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