Dessau-Roßlau: Vergewaltigt am hellen Tag – Mädchen (9) rannte blutverschmiert Augenzeugin in die Arme

Epoch Times11. Juni 2019 Aktualisiert: 12. Juni 2019 18:39
„Komm her, komm her, ganz schnell.“ Der Täter war abgelenkt, das kleine Mädchen konnte entwischen und rannte auf Nicky zu, halbnackt, blutverschmiert und bitterlich weinend ...

Der über Dessau-Roßlau kreisende Polizeihubschrauber bot einen ungewohnten Anblick am vergangenen Pfingstsonntag. Die Polizei fahndete am 9. Juni mit Hochdruck nach einem Sexualverbrecher. Er wurde auf frischer Tat ertappt – von einer jungen Frau namens Nicky. Damit veränderte sich ihr  Leben von einer Sekunde auf die andere. Auf Facebook schreibt die junge Mutter über ihre schockierenden Erlebnisse am vergangenen Pfingstsonntag:

Als sie mit einem Freund von einer zweistündigen Gassi-Runde in Dessau-Roßlau kam, sahen die beiden ein kleines Kind auf einer ungemähten Wiese, etwa 30 Meter entfernt. Das Kind wedelte mit seinen Händen, während ein Mann vor dem Kind kniete und krampfhaft versuchte, dem Kind etwas über den Kopf zu ziehen. Als das Kind bemerkte, dass sich jemand näherte,

schrie es wie verrückt: Hilfe, Hilfe, ich kenne diesen Mann nicht. Er vergewaltigt mich!“

Die beiden Spaziergänger kamen näher. Der Mann war abgelenkt, das Mädchen konnte sich befreien. Als die junge Frau rief: „Komm her, komm her, ganz schnell“, rannte das Mädchen auf die Frau zu. Bis auf ein kleines Top war sie nackt, blutbeschmiert.

Voller Panik rannte Nicky mit der Kleinen eine Treppe hoch in Richtung Strasse. Von dort aus wählte ein Mann die Nummer der Polizei, die Zeugin beschrieb – so gut sie konnte – was gerade passiert war. Die Polizei rückte aus. Die junge Mutter blickte zu dem Mädchen. In ihrem Bericht schreibt sie:

Die Kleine guckte mich an und weinte und weinte sie zeigte mir immer wieder wie blutverschmiert ihre Beine und Finger waren, sie fragte mich immer wieder mit Angst muss ich ins Krankenhaus? Bekomme ich jetzt eine Spritze?“

Inzwischen machte sich der Täter mit dem Fahrrad aus dem Staub. Niemand wusste, ob er bewaffnet war oder nicht. Dann traf die Polizei ein, der Sachverhalt wurde aufgenommen, der Tatort gesperrt. Kurz darauf kam der Krankenwagen zur Versorgung des Mädchens.

Nicky, die den Täter auf frischer Tat ertappt hatte, fragt sich immer wieder: Wie konnte das passieren? Auf einem offenen Feld. Das hätte jeder sehen müssen.

Der Täter hatte sich nicht mal die Mühe gemacht sich zu verstecken, er saß direkt auf dem Präsentierteller.“

Nach ihrer Zeugenaussage machte sie sich mit dem Freund auf den Weg nach Hause:

Da bin ich schon nervlich komplett zusammen gebrochen, ich bin durch die Wohnung gerannt und hab nur noch geweint, ich weiß noch, dass ich kaum Luft bekommen habe.“

Aus Sorge rief Nickys Mutter den Rettungsdienst. Als dieser ankam, ging es der Zeugin bereits besser. Sie wollte nicht ins Krankenhaus. (sua)

(Fortsetzung HIER „Die WhatsApp-Jagd nach dem Sex-Gangster“)


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