Hongkonger Demonstrantin hält im Angesicht einer Pistole unerschrocken ein Epoch Times-Poster hoch

Epoch Times27. Dezember 2019 Aktualisiert: 27. Dezember 2019 11:43
Bei einer Demonstration am 22. Dezember hält eine unbekannte Frau einem Hongkonger Polizisten, der seine Waffe auf sie richtet, ein Epoch Times-Plakat entgegen. "Es ist wirklich bewegend und beeindruckend für uns zu sehen, wie mutig die Menschen in Hongkong sind", meint Chefredakteur Jasper Fakkert.

In einer erstaunlichen Trotzreaktion hielt eine unbewaffnete Hongkonger Demonstrantin ein Plakat der Hongkonger Ausgabe der Epoch Times hoch, während ein Polizist ihr seine Pistole ins Gesicht hält.

Die Epoch Times konnte die Frau nicht identifizieren, kann jedoch bestätigen, dass die Polizei die Waffe nicht abgefeuert hat und dass die Frau die Demonstration am 22. Dezember sicher verlassen konnte.

Das Plakat enthält eine Botschaft, die unter den Demonstranten in Hongkong populär geworden ist: „Heaven Will Destroy the CCP“ (Der Himmel wird die KPCh – kommunistische Partei Chinas – vernichten) sowohl auf Chinesisch als auch auf Englisch. Der Slogan hat sich inmitten der pro-demokratischen Proteste der letzten Monate in Hongkong auf Straßenecken, Wände und Kunstwerke verbreitet.

Ein Demonstrant interpretierte die Bedeutung der Parole als „Möge Gott Erbarmen haben, die Kommunistische Partei zu zerschlagen“.

„Wir wollen, dass die KPCh komplett zusammenbricht“, sagte er.

Der Vorfall am Sonntag (22. Dezember) war einer der jüngsten in den über sechs Monaten anhaltenden Protesten in Hongkong, die sich gegen die ihrer Meinung nach zunehmende Einmischung des chinesischen Regimes in die inneren Angelegenheiten Hongkongs richten. Die Demonstranten haben fünf Forderungen, darunter allgemeines, versprochenes Wahlrecht und eine unabhängige Untersuchung der Polizeigewalt.

Die Demonstranten organisierten die Sonntagskundgebung zur Unterstützung der unterdrückten uigurischen Minderheit in Chinas nordwestlicher Region Xinjiang. An diesem Tag verhaftete die Polizei auch mindestens zwei Demonstranten, die versuchten, eine chinesische Flagge zu verbrennen, und benutzte Schlagstöcke und Pfefferspray, um die Demonstranten zu zerstreuen.

Die Wahrheit berichten

Reporter der Epoch Times haben seit dem ersten Tag der pro-demokratischen Proteste im Juni vor Ort berichtet, um den Menschen in Hongkong, China und dem Rest der Welt unabhängige und unzensierte Informationen über die Bewegung zu liefern.

Die unabhängige Berichterstattung hat jedoch ihren Preis.

Im vergangenen Monat setzten vier maskierte Eindringlinge die Druckerei der Hongkonger Ausgabe der Epoch Times in Brand – ein Vorfall, der die Handschrift der Taktik des chinesischen Regimes trug.

Zwei der Männer, die einziehbare Schlagstöcke dabei hatten, schüchterten das Personal der Druckerei ein, bevor die anderen beiden eine brennbare Flüssigkeit auf die Fabrikhalle gossen, um ein Feuer zu entfachen. Das Feuer beschädigte mindestens zwei Druckmaschinen und vier Rollen Druckpapier.

Das Drucklager wurde in der Vergangenheit mehrfach angegriffen. Der Vorfall wird noch untersucht.

Als Antwort auf die Brandstiftung sagte Sen. Josh Hawley (R-Mo.)

Jeder Angriff auf die Pressefreiheit ist ein Angriff auf die Freiheit, die dem Volk von Hongkong versprochen wurde.“

Im April dieses Jahres kündigte 7-Eleven (bekannter Mischwarenladen weltweit) in Hongkong abrupt seinen Vertriebsvertrag mit der Ausgabe „The Epoch Times Hong Kong“ und entfernte die Zeitungen aus ihren Regalen.

Cédric Alviani, Ostasien-Büroleiter von Reporter ohne Grenzen, sagte damals, dass er „keinen anderen Grund als den Druck der chinesischen Behörden für diesen Rückzug sehen kann“.

Auch Reporter der Epoch Media Group, zu der The Epoch Times gehört, sind „an der Front“ auf Tränengas und Wasserwerfer gestoßen.

Der Reporterin Dingding Ou, die während der Live-Streams der Proteste für das The Epoch Times-Tochterunternehmen NTD berichtete, wurde von Tränengaskanistern getroffen und fiel während der Live-Übertragung eines Protestes im August in Ohnmacht, nachdem sie Tränengas eingeatmet hatte.

Auch wenn die polizeilichen Räumungsaktionen gewalttätig sein könnten, wollen wir dem Publikum dennoch die wahrheitsgemäßen Informationen aus erster Hand liefern“, sagte sie nach dem Vorfall.

Kernaufgabe

„Es ist wirklich bewegend und beeindruckend für uns, zu sehen, wie mutig die Menschen in Hongkong sind und welche wichtige Rolle die unabhängigen Informationen der Epoch Times spielen“, sagte Jasper Fakkert, Chefredakteur der US-Ausgaben der Zeitung.

Fakkert sagte, die Berichterstattung der Epoch Times in Hongkong spiegle die Kernaufgabe der Zeitung wider, die darin besteht, den Lesern die Wahrheit zu berichten.

Unser Motto ist Wahrheit und Tradition, und die Art und Weise, wie unsere Reporter und Leser in Hongkong ihr Leben riskieren, ist ein klares Beispiel dafür“, so Fakkert.

„Die Epoch Times ist ein wirklich unabhängiges Medium. Wir sind frei vom Einfluss einer Regierung, eines Unternehmens oder einer politischen Partei – das ist es, was uns wirklich anders macht.“

Die Hongkong-Ausgabe hat sich als eine der wenigen Zeitungen der Stadt etabliert, die sich konsequent dem Druck des kommunistischen Regimes entgegengestellt hat.

Am 12. November trugen sechs von acht lokalen Medien eine Anzeige auf ihrer Titelseite, in der die Wähler aufgefordert wurden, „sich den Unruhen zu widersetzen“ — ein Etikett, das von den Propagandaeinrichtungen des Regimes zur Charakterisierung der Proteste verwendet wurde — jedoch berichtete die Epoch Times über die Polizeibelagerung der chinesischen Universität von Hongkong in der Nacht zuvor.

Als Ergebnis ihrer unabhängigen Berichterstattung hat Epoch Times einen starken Anstieg der Leserschaft in Hongkong und auf der ganzen Welt erlebt.

Der Originalartikel erschien in The Epoch Times USA (deutsche Bearbeitung von rm)
Originalfassung: Facing the Barrel of a Gun, Woman Holds Epoch Times Poster to Protest Hong Kong Police

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