Vom Durchschnittstyp zum Spielmacher: Erfolgreich durch die Fünf-Stunden-Regel

Von 9. September 2019 Aktualisiert: 9. September 2019 11:12
Benjamin Frankling wurde weder in einer reichen Familie geboren, noch hatte er die Schule erfolgreich abgeschlossen, und doch ist er jedermann bekannt. Wie konnte er trotz mangelhafter Grundvoraussetzungen erfolgreich werden? Mark Zuckerberg, Bill Gates, Waren Buffet und Elon Musk leben ebenfalls nach Franklings Erfolgsstrategie. Seine These wurde mittlerweile 300 Jahre lang erprobt und hat sich bewährt.

Im Alter von 10 Jahren verließ Benjamin Franklin die Schule, um seinem Vater im Geschäft zu helfen. Als Teenager zeigte Bejamin neben seiner Liebe zu Büchern kein besonderes Talent. Die Erfolgsgrundanlagen waren eher Mangelware. Trotzdem wurde Benjamin ein angesehener Staatsmann, wertgeschätzter Autor und erfolgreicher Unternehmer.

Ich weiß, dass ich nichts weiß,“ sagt Sokrates einst.

Der Schulabbrecher wurde mitunter zur Ikone in der Elektrizitätsforschung. Er erfand den Blitzableiter und war Begründer der University of Pennsylvannia. Mit 18 Jahren gründetet er den „Klub zur gegenseitigen Vervollkommnung“, welcher Fragen der Moral, Naturwissenschaft und Politik beleuchtete.

Erfolgsrezept: Fünf-Stunden-Regel

Franklins Fünf-Stunden-Regel spiegelt die sehr einfache Idee wider, dass die intelligentesten und erfolgreichsten Menschen diejenigen sind, die ständig und bewusst lernen. Dabei genügt es wöchentlich fünf Stunden in die Weiterbildung zu investieren, um erfolgreich zu werden. Das Lernen sei laut Untersuchungen von Michael Simmon bei vielen erfolgreichen Menschen der kleinste gemeinsame Nenner gewesen.

Die eigene Bildung voranzutreiben ist nie aus der Mode gekommen. In jedem Zeitalter war das Anreichern von Wissen die Basis für visionäre Ideen. Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiene nicht, gelebt zu werden, sagte einst Platon, Apologie des Sokrates 38a.

Tipps für die Fünf-Stunden-Regel

1. Früh aufstehen, um zu lesen oder zu schreiben

Schaffen Sie sich Freiräume durch eine Tagesplanung, so gelingt das Lernen, die Inspiration kehrt ein und das Arbeiten wird effizienter. Dieser Zeitsektor bietet die Möglichkeit zu lesen, einen Kurs zu besuchen und über seine Erkenntnisse zu diskutieren.

2. Überprüfbare Zielsetzungen erarbeiten

Zunächst einmal kann damit begonnen werden sich seiner Ziele bewusst zu werden. In welchen Bereichen soll die Weiterentwicklung stattfinden? Welche Fähigkeiten benötigen Sie, um Ihr Ziel zu erreichen? Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen, ob diese erreicht werden.

3. Nachdenken, ausprobieren und reflektieren

Über das Gelernte nachdenken, ist ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs. Dadurch können sich die ersten Eindrücke weiterentwickeln. In der Natur nachzudenken ist schon lange beliebt – Beethoven und Charles Darwin waren dafür bekannt ihre Inspirationen bei einem Spaziergang zu erlangen, aber auch Steve Jobs und Jack Dorsey wussten die Entspannung in der Natur zu schätzen.

4. Bewusst üben und wiederholen

Anstatt Dinge automatisch und unreflektiert zu machen, können diese bewusst hinterfragt und beobachtet werden. Das könnte so aussehen, dass Sie sich ein ehrliches Feedback über Ihre Arbeit einholen. Das regelmäßige üben neuer Fähigkeiten wird die Kompetenzen verbessern.

Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück,“ heißt es in einem chinesischen Sprichwort von Laotse.

„Keine Zeit“ zählt nicht

„Sage nicht: ‚Sobald ich Zeit (Muße) dafür habe, werde ich lernen‘ – vielleicht findest du nie Zeit dafür.“

Benjamin Franklins Erfolg entspringt eindeutig der Freude für Weiterbildung. Vielleicht schien es an manchen Tagen so als würde durch die Fünf-Stunden-Regel Effizienz verloren gehen, doch auf lange Sicht war dies der Schlüssel zum Erfolg.

Es gibt nicht nur eine Technik zum Erfolg, auch die 5-Stunden-Regel lässt ein individuelles Konzept zu, es gibt nur den Zeitrahmen vor. Es ist eigentlich eine einfache Sache Erfolg im Leben zu haben, der Einsatz beträgt lediglich fünf Wochenstunden.

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