„Schnapp Sie dir, solange sie noch jung sind“ – Welche Musik erzieht unsere Kinder? (Teil 2)

Von 3. December 2018 Aktualisiert: 11. Dezember 2018 12:09
Wer als Kind populäre Musik bevorzugte, ergreift später eher einen Beruf mit niedrigem sozialem Status. Rock- und Heavy-Metal-Anhänger zeigen geringe Bereitschaft zu kognitiver Anstrengung, Punk-Anhänger akzeptieren weniger Autorität und zeigen größere Affinität zu Waffenbesitz – Eine Analyse von Dr. Miehling, Musikwissenschaftler – Teil 2 von 4.

Die meisten heutigen Musikstile haben aggressive Klangeigenschaften. Musik drückt Emotionen aus und ruft sie auch hervor – wenn aber Musik das kann, dann kann sie es natürlich auch in Bezug auf negative und schädliche Emotionen.

Um die Parallele zu den visuellen und audiovisuellen Gewaltmedien deutlich zu machen, bezeichnet Musikwissenschaftler Dr. Miehling Musik, die aggressive Klangeigenschaften besitzt, als „Gewaltmusik”. Dieser Begriff ist zwar nicht völlig, aber doch weitgehend deckungsgleich mit dem der sogenannten populären Musik: Jazz, Blues, Soul, Pop, Rock, Metal, Techno, Rap, um nur die wichtigsten Stile zu nennen. Der Artikel besteht aus insgesamt vier Teilen: Teil 1, Teil 2, Teil 3. sowie Teil 4.

Ursache und Wirkung

Natürlich wehren sich die meisten Hörer dieser Musik und die politisch korrekten Wächter der moralischen Beliebigkeit gegen die Vorstellung, Gewaltmusik sei die Hauptverantwortliche für den Wertewandel, dessen Folgen wir inzwischen beklagen. Nicht Musik beeinflusse den Charakter, behaupten sie, sondern allenfalls würden bestimmte Charaktere von bestimmter Musik angezogen. Aber warum sollte nur eines von beiden richtig sein?

Tatsächlich haben sich die Charaktere, oder wie man in der Psychologie sagt, die Persönlichkeiten der Menschen in den letzten Jahrzehnten verändert, wie der Politikwissenschaftler Siegfried Schumann 2005 in der Zeitschrift „Psychologie Heute“ endlich einmal festzustellen wagte. Aber wie konnte das geschehen, wenn nicht durch eine höchst unwahrscheinliche kollektive Genmutation?

Auf den ersten Blick mag es überraschen, aber David Tame hatte recht, als er in den 1980er Jahren schrieb:

Die Musik spielt womöglich für den Charakter und die Ausrichtung einer Kultur eine weit gewichtigere Rolle, als man bisher zu glauben bereit war.”

Die Wirkung von Musik auf die menschliche Psyche (und auch auf Körperfunktionen) ist wissenschaftlich erwiesen.

Untersuchungen an Probanden ergaben, dass nach dem Konsum von Gewaltmusikvideos dort gezeigtes sexuelles Rollenverhalten übernommen wird, feindselige sexuelle Vorstellungen und negative Gefühle geweckt werden und vermehrt antisoziales Verhalten und Gewalt als Problemlösung akzeptiert wird. Es wurde auch festgestellt, dass Gewaltmusik bei Verstößen gegen Verkehrsregeln und bei Unfällen im Straßenverkehr eine ursächliche Rolle spielen kann.

Bei Kindern und Jugendlichen korrespondieren schwache Schulleistungen mit Präferenzen aus dem Bereich der Rock- und Popmusik, gute Schulleistungen dagegen mit einer Vorliebe für klassische Musik. In einer Langzeituntersuchung der 1980er Jahre stellte Keith Roe fest, dass der Musikgeschmack ein guter Prädiktor für den späteren Berufserfolg war: Wer als Kind populäre Musik bevorzugte, ergriff später mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Beruf mit niedrigem sozialem Status.

Welcher Musikstil führt zu welchem Verhalten?

Vor diesem Hintergrund müssen auch auffällige Korrelationen zwischen Musikkonsum und Verhalten als Anzeichen eines Ursache-Wirkungs-Zusammenhangs gesehen werden:

  • Wer Gewaltmusik bevorzugt, ist geistig weniger leistungsbereit oder -fähig, nimmt eher Drogen, wird eher straffällig, ist aggressiver, feindseliger und sexuell aktiver.
  • Rock- und Heavy-Metal-Anhänger zeigen geringe Bereitschaft zu kognitiver Anstrengung, neigen zu Machismus, Machiavellismus, männlicher Hyper­sexualität, Drogen, Okkultismus, Satanismus, antisozialen Einstellungen und Verhaltensweisen.
  • Punk-Anhänger akzeptieren weniger Autorität und zeigen größere Affinität zu Waffenbesitz, Ladendiebstahl und Kriminalität im allgemeinen.
  • Jugendliche, die sich der HipHop-Kultur zugehörig fühlen, gehören auch eher zur Gruppe der „Risikojugendlichen”.
  • Klassikhörer dagegen haben die geringste Delinquenzrate.
  • Kinder, die das Programm des Gewaltmusiksenders MTV sehen, verhalten sich aggressiver und weniger hilfsbereit.

Die US-amerikanischen Wissenschaftler Paik und Comstock haben 1994 die Ergebnisse zahlreicher Untersuchen zum Zusammenhang von medialer und realer Gewalt analysiert und festgestellt, dass der Effekt bei Kindern unter sechs Jahren am deutlichsten ist: 46 % der Gewalt ließ sich aus dem Konsum von Mediengewalt erklären. Bei den Sechs- bis Elfjährigen beträgt der Wert immerhin noch 31 %, bei den Zwölf- bis 17jährigen 22 %, bei den 18- bis 21jährigen 27 %, bei den über 21jährigen 18 %.

Zum Vergleich: Der Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs beträgt 35 %, der zwischen Asbestinhalation und Kehlkopfkrebs 9 % (vgl. Manfred Spitzer). Dennoch werden Gebäude aufwendig asbestsaniert, während Mediengewalt weiterhin rund um die Uhr aus allen Bildschirmen und Lautsprechern quellen darf.

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Werner H. Hopf stellte 2004 bei Schülern der 5. bis 10. Klassen fest, dass der Mediengewaltkonsum mehr als jede andere untersuchte Variable (wie elterliche Gewalt oder Wertorientierungen) einen Einfluss auf aggressives Verhalten der Probanden hatte: „26 % der Varianz der Gesamt-Gewalttätigkeit in der Problemgruppe” ließen sich darauf zurückführen.

Zwar wurde von den genannten Autoren nur die (audio)visuelle Mediengewalt untersucht, aber bekanntlich besteht der Fernsehkonsum von Kindern und Jugendlichen zu einem großen Teil aus Sendungen, in denen aggressive Musik eine große oder gar dominierende Rolle spielt. Und auch wer gewalthaltige Videospiele gerne spielt, dürfte aggressiver Musik meist nicht abgeneigt sein.

Die „Love Parade“ wurde von der Polizeigewerkschaft die „größte Drogenparty der Welt” genannt

Gewaltmusikkonsum geht stets mit einem Anstieg der Kriminalität einher: Das begann beim Jazz in New Orleans und später in Chicago, setze sich fort bei Rock’n’Roll und Beat in den 1950er und 60er Jahren, und später mit dem Rap. Auch der Konsum illegaler Drogen gelangte erst durch das Vorbild von Gewaltmusikern und ihrer Musik zu weiter Verbreitung, und nirgends sind illegale Drogen so leicht zu bekommen wie in Diskotheken und (natürlich gewaltmusikbeschallten) „Partys”, wie 2002 eine Eurobarometer-Umfrage feststellte.

Eine 2001 von der TU Berlin durchgeführte Untersuchung deckte auf, dass über achtzig Prozent der Besucher von Technoveranstaltungen regelmäßig illegale Drogen einnehmen.

Die berüchtigte „Love Parade” wurde denn auch von einem Sprecher der Polizeigewerkschaft als „größte Drogenparty der Welt” bezeichnet, mit einem Umsatz illegaler Drogen von schätzungsweise 25 Mio. Euro; d.h. bei einer Million Teilnehmern hätte jeder im Durchschnitt 25 Euro dafür ausgegeben.

Auch hier wird der Drogenkonsum in der Regel erst durch das mit dieser Musik verbundene Umfeld angeregt. Die gewaltmusikfreundlichen Behörden schauen und hören bei solchen Veranstaltungen lieber nicht genau hin – was bekanntlich in Fall der Love Parade 2010 zur Katastrophe geführt hat.

Techno kann das vernünftige Denken ausschalten

Gerade Technomusik vermag wie keine andere durch ihre tranceerzeugende Wirkung das vernünftige Denken auszuschalten. Eine von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Auftrag gegebene Studie bietet ein interessantes Detail: Der Drogenkonsum wird stärker davon bestimmt, wie häufig und wie lange ausgegangen wird, als davon, ob die Freunde Drogen nehmen.

Das ist um so bemerkenswerter als der „peer group” im allgemeinen ein besonders großer Einfluss auf das Verhalten eines (jugendlichen) Individuums zukommt. Demnach wäre also zu erwarten, dass Menschen mit einem überdurchschnittlichen Drogenkonsum auch Freunde mit einem überdurchschnittlichen Drogenkonsum haben, und dass Drogenabstinenzler auch Freunde haben, die Drogenabstinenzler sind.

Bei den Technomusikanhängern gibt es diesen Zusammenhang aber nicht. Stattdessen sind die Ausgehgewohnheiten der entscheidende Faktor. Und wohin gehen Anhänger von Technomusik, wenn sie ausgehen? Zu Veranstaltungen bzw. in Diskotheken oder Clubs mit Technomusik.

Besonders aussagekräftig ist eine niederländische Studie von 2008 (Selfhout et al.): 931 Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 18 Jahren wurden im Abstand von zwei Jahren zweimal über ihre Musikvorlieben und im vorangegangenen Jahr begangene Straftaten wie Diebstähle, Vandalismus und Schlägereien befragt.

Die Autoren werteten die Ergebnisse speziell für die Anhänger von Heavy Metal und HipHop aus und fanden in beiden Fällen hochsignifikante Effektstärken. Dass der Musikgeschmack nicht etwa Folge oder lediglich zufällige Begleiterscheinung der Delinquenz ist, wurde durch eine Gegenprobe bestätigt: Die Effektstärken für Delinquenz zum ersten und Musikgeschmack zum zweiten Befragungszeitpunkt lagen im zufälligen Bereich.

Die Autoren kontrollierten das Ergebnis auch noch auf weitere Faktoren, die nach landläufiger Meinung im Zusammenhang mit Delinquenz stehen: Alter, ethnische Herkunft und Schulbildung. Hier wurden aber keine (!) Effekte gefunden. Dies entkräftet die übliche Gegenargumentation, dass Zusammenhänge zwischen Musikgeschmack und Kriminalität auf solchen Drittvariablen beruhen würden.

Der Musikgeschmack kann also mit hoher Wahrscheinlichkeit – soweit überhaupt durch eine Studie ermittelbar – als Ursache oder zumindest gewichtige Mitursache der Delinquenz angesehen werden.

Erosion des Rechtsbewusstseins

Aber nicht nur der Anstieg von Gewalt- und Drogenkriminalität hat mit Gewaltmusik zu tun. Die gesamte „Erosion des Rechtsbewusstseins”, wie der Jurist Mark Schneider einmal die zunehmende Akzeptanz kriminellen Verhaltens genannt hat, geht auf den mit Gewaltmusik verbundenen Werteverfall zurück.

Das heißt, auch die Tatsache, dass Delikte wie Steuerhinterziehung und Sozialbetrug heute so alltäglich gewordenen sind, hat damit zu tun, dass die Mehrzahl der heutigen Bevölkerung mit Gewaltmusik sozialisiert wurde; einer Musik, die rücksichtslosen Egoismus und Gesetzesübertretungen ausdrücklich befürwortet: „Legal, illegal, scheißegal” hieß es bei der Rockgruppe Slime und später bei Ferris MC.

Der „Outlaw”, der Gesetzlose, ist die „Essenz dessen, was Rock’n’Roll ausmacht”, wie es Rick Rubin, der Produzent des Country-Sängers Johnny Cash, formulierte. Auf der Jacke einer Schülerin der 10. Klasse sah ich eine Textzeile der Rockgruppe Mando Diao: „It feels so good to be an outlaw in your perfect world” – „Es fühlt sich so gut an, in eurer perfekten Welt ein Gesetzloser zu sein”. Die Lehrer der Waldorfschule, an der ich damals als Eurythmiebegleiter tätig war, schien das nicht zu stören.

  • Zahlreiche Fälle sind dokumentiert, bei denen Straftaten direkt auf Gewaltmusikkonsum zurückzuführen waren.
  • Legendär ist das Beispiel von Sektenführer Charles Manson, der sich durch die Beatles zu den von ihm beauftragten Massenmorden inspiriert fühlte.
  • Ein 14jähriger Jugendlicher sah sich durch das Maskottchen „Eddie” der Rockgruppe Iron Maiden zu einem dreifachen Mord getrieben.
  • In den USA verloren 1992 zwei Polizisten das Augenlicht, nachdem ihnen mit einer „twelve gauge”-Flinte, wie sie in Ice-Ts „Cop Killer” („Polizistenmörder”) beschrieben wird, ins Gesicht geschossen worden war.
  • 1994 ermordeten Jugendliche in Milwaukee einen Polizisten und gaben der Musik des Rappers Tupac (ein Vergewaltiger, Räuber, Drogenhändler und Gewalttäter) die Schuld dafür.
  • Im Jahr 2005 hatte in der Schweiz ein 17jähriger mit sechs weiteren Jugendlichen ein 17jähriges Mädchen vergewaltigt; der Haupttäter hatte außerdem zwei 15jährige Mädchen zur Prostitution gezwungen. Der Anwalt eines der Mädchen gab dem deutschen Rapper Bushido eine Mitschuld, da die Täter unter dem Einfluss seiner sexuell expliziten und frauenverachtenden Texte gestanden hätten.

Viele weitere Beispiele ließen sich ergänzen.

Entzug von Gewaltmusik führt zum Rückgang der Kriminalität

Wenn der Konsum von Gewaltmusik zu Kriminalität führt, so sollte der Entzug von Gewaltmusik einen Rückgang von Kriminalität bewirken. Tatsächlich ist auch dies mehrfach belegt:

  • So ging das aggressive Verhalten von Patienten auf einer forensischen klinischen Abteilung in den USA zurück, nachdem man ihnen den Gewaltmusiksender MTV entzogen hatte.
  • In mehreren Städten führte die Umstellung vorhandener Zwangsbeschallung in Bahnhöfen und U-Bahnhöfen von populärer auf klassische Musik zu einem Rückgang von Vandalismus und zu einer Vertreibung der Drogenszene; die gleiche Maßnahme bewirkte in amerikanischen Einkaufszentren einen Rückgang der Ladendiebstähle.
  • Als für das Münchner Oktoberfest 2005 eine Reduzierung der Musiklautstärke und gemäßigtere Musik bis 18.00 Uhr angeordnet wurde, führte bereits diese halbherzige Maßnahme zu einem Rückgang der Straftaten um 23 Prozent.
  • In Waldkirch konnte man den fastnächtlichen Gewalttourismus aus dem benachbarten Freiburg eindämmen, indem man Techno durch weniger aggressive Musik ersetzte.

Der Einwand, dass der Zusammenhang zwischen Gewaltmusik und Kriminalität keine Ursächlichkeit der Musik belegen würde, ist also aus der Luft gegriffen.

Ein weiterer Einwand, nämlich dass das Hören aggressiver Musik Aggressionen abbauen helfe, die sogenannte Katharsishypothese, ist ebenso leicht zu widerlegen: Bei der massenhaften Verbreitung und dem massenhaften Konsum dieser Musik müsste die Gewalt in unserer Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten drastisch abgenommen haben.

Bekanntlich ist aber das Gegenteil der Fall, und gerade die Konsumenten aggressiver Musik sind besonders gewalttätig. Tatsächlich gilt die Katharsishypothese in der Aggressionsforschung schon lange als überholt: In den zahlreichen Studien zu den Auswirkungen medialer Gewalt findet sich „kein Hinweis auf das Zutreffen der Katharsistheorie. Sie ist falsch” (Manfred Spitzer).

Anderson/Gentile/Buckley haben das in ihren Studien zu Videospielgewalt bekräftigt und überzeugend argumentiert, dass eine Katharsis (der Begriff stammt bekanntlich aus der antiken Tragödientheorie) Furcht und Mitleid voraussetzt, während die medialen Gewaltinhalte meist auf Identifikation mit dem Gewalttäter angelegt sind und aus diesem Grund geradezu das Gegenteil einer Katharsis bewirken.

Der Artikel besteht aus insgesamt vier Teilen: Teil 1, Teil 2, Teil 3. sowie Teil 4.

Zitierte Literatur:

Anderson, Craig A. u. Gentile, Douglas A. u. Buckley, Katherine E.: Violent Video Game Effects on Children and Adolescents, Oxford 2007.
Denselow, Robin: When the music’s Over. The Story of Political Pop, London und Boston 1989.
Figdor, Helmuth u. Röbke, Peter: Das Musizieren und die Gefühle. Instrumentalpädagogik und Psychoanalyse im Dialog, Mainz u.a. 2008.
Hopf, Werner H.: „Mediengewalt, Lebenswelt und Persönlichkeit – eine Problemgruppenanalyse bei Jugendlichen“; in: Zeitschrift für Medienpsychologie 16/2004/3, S. 99-115.
Larson, Bob: Larson’s Book of Rock, Wheaton/Ill ²1988.
Rockwell, John: Trommelfeuer. Rocktexte und ihre Wirkungen, Asslar 1983, 71990.
Roe, Keith: „The School and Music in Adolescent Socialization“; in Lull, James: Listener’s Communicative Uses of Popular Music, S. 140-174.
– ders. (Hg.): Popular Music and Communication, Newbury Park/Calif. u.a. 1987, S. 212-30.
Rötter, Günter: „Musik und Emotion“; in: Motte-Haber, Helga: u. ders. (Hg.): Musikpsychologie, Laaber 2005 = Handbuch der Systematischen Musikwissenschaft 3, S. 268-338.
Schneider, Mark: Vandalismus. Erscheinungsformen, Ursachen und Prävention zerstörerischen Verhaltens sowie Auswirkungen des Vandalismus auf die Entstehung krimineller Milieus, Diss. Würzburg 2001, Aachen 2002.
Schwind, Hans-Dieter: Kriminologie. Eine praxisorientierte Einführung mit Beispielen = Grundlagen 28, Heidelberg 1986, 132003.
Selfhout, Maarten H. W. et al., „Heavy Metal and Hip-Hop Style Preferences and Externalizing Problem Behavior. A Two-Wave Longitudinal Study“, in: Youth & Society 39/2008/4, S. 435-52.
Spitzer, Manfred: Vorsicht Bildschirm! Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft = Transfer ins Leben 1, Stuttgart, Düsseldorf u. Leipzig 2005.
Schumann, Siegfried: „Mit der Persönlichkeit der Bürger wandelt sich die Republik“; in: Psychologie Heute, Okt. 2005, S. 28-31.
Tame, David: Die geheime Macht der Musik. Die Transformation des Selbst und der Gesellschaft durch musikalische Energie, Zürich 1991 (orig.: The Secret Power of Music, o.O. 1984).

Zur vertiefenden Lektüre:

Miehling, Klaus: Gewaltmusik – Musikgewalt. Populäre Musik und die Folgen, Würzburg 2006. Kompakt und aktualisiert als Gewaltmusik – Populäre Musik und Werteverfall sowie Lautsprecher aus! Zwangsbeschallung contra akustische Selbstbestimmung, Berlin 2010.

Dr. Klaus Miehling (geb. 1963 in Stuttgart) promovierte 1993 an der Universität Freiburg i.Br. in Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Historischen Hilfswissenschaften. Er ist sowohl Autor von verschiedenen Büchern wie „Gewaltmusik – Musikgewalt“ als auch Komponist. Er lebt als freiberuflicher Musiker und Musikwissenschaftler in Freiburg im Breisgau. Der Artikel wurde 2009 geschrieben und im Dezember 2018 aktualisiert.

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben. Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Klaus Miehling.

 

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