In der Corona-Krise haben Ärzte und Gesundheitsbehörden alle Hände voll zu tun.Foto: iStock

Behörden und Ärzte rätseln um Corona-Tests: Österreicher wird seit Monaten immer wieder positiv getestet

Von 27. Juli 2020 Aktualisiert: 27. Juli 2020 15:56
Wenn die Statistik seit Monaten einen aktuellen Infizierten zeigt, obwohl es keine Neuinfektion gibt, scheint dies verwunderlich. In der Steiermark ist dies jedoch real.

Ein Corona-Patient aus Österreich gibt den steirischen Gesundheitsbehörden seit längerem laut „OE24“ ein Rätsel auf. Er wird seit mehreren Monaten immer wieder positiv auf Corona getestet. Im Bezirk Weiz wurden einen Monat lang keinerlei Neuinfektionen gemeldet, trotzdem war in der Statistik beständig ein aktueller Fall zu finden – der eines Langzeit-Infizierten.

Den rätselhaften Fall können sich Behörden und Ärzte nicht erklären. Nach Aussagen des Weizer Bezirkshauptmanns Rüdiger Taus befindet sich der Langzeit-Infizierte in ständiger Behandlung im Krankenhaus – allerdings nicht wegen der Corona-Infektion.

Das Testergebnis würde jedes Mal negativ und anschließend wieder positiv ausfallen, erklärte Taus. „Auch unsere Amtsärztin kann sich nicht erklären, warum das so ist.“

Damit ein Corona-Infizierter als offiziell gesund gilt, müssten in Österreich zwei negative Corona-Tests innerhalb von 48 Stunden vorliegen. Dies gelang bei diesem Patienten bislang nicht.

Einmal Corona – immer Corona?

In Deutschland sind die Entlassungskriterien laut Robert Koch-Institut nach Schwere der Erkrankung gestaffelt (Hinweise):

1) Patienten mit schwerem COVID-19-Verlauf (mit Sauerstoffbedürftigkeit): Mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit (definiert als nachhaltige Besserung der akuten COVID-19-Symptomatik gemäß ärztlicher Beurteilung) + Frühestens 10 Tage nach Symptombeginn + PCR-Untersuchung (negatives Ergebnis oder hoher Ct-Wert, der mit Nicht-Anzüchtbarkeit von SARS-CoV-2 einhergeht).

2) Patienten mit leichtem COVID-19-Verlauf (ohne Sauerstoffbedürftigkeit): Mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit (definiert als nachhaltige Besserung der akuten COVID-19-Symptomatik gemäß ärztlicher Beurteilung) + Frühestens 10 Tage nach Symptombeginn

3) Personen mit asymptomatischer SARS-CoV-2-Infektion: Frühestens 10 Tage nach Erstnachweis des Erregers

Sofern ein mit SARS-CoV-2 Infizierter verstirbt, wird er in die RKI-Statistik als „Corona-Toter“ übernommen. Diese Regelung gilt auch, selbst wenn der Infizierte nicht an einer COVID-19-Erkrankung, sondern beispielsweise unter Gewalteinwirkung starb. Auch nach dem Tod auf SARS-CoV-2 positiv Getestete fallen unter diese Regelung.

Wie die Stadt Krefeld in einem Eintrag vom 7. Juli mitteilte, werden auch als geheilt geltende Corona-Infizierte nach ihrem Versterben aufgrund anderer Erkrankungen in die RKI-Statistik aufgenommen.

Epoch Times fragte hierzu beim RKI nach. Pressesprecherin Susanne Glasmacher erklärte: „Es ist denkbar, dass im Einzelfall eine Person als genesen gezählt wurde, aber wenn sie später verstorben ist (und das Gesundheitsamt den Todesfall übermittelt) wird das natürlich korrigiert.“

Positiv oder negativ

Seit Beginn der Corona-Krise taucht der Begriff „falsch positiv“ immer mal wieder auf. „Falsch positiv“ bedeutet, dass eine eigentlich gesunde Person als Infektionsfall zählt, obwohl sie eigentlich nicht infiziert ist. Das Testergebnis ist also falsch.

Dass es falsch-positive Ergebnisse auch bei Corona-Tests gibt, ist kein Geheimnis. Bezüglich einer Testweise ohne systematisches Vorgehen wies Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am 29. Juni 2020 auf Twitter darauf hin, dass man gezielt testen müsse: „Denn es wiegt in falscher Sicherheit, erhöht das Risiko falsch-positiver Ergebnisse und belastet die vorhandene Testkapazität.“

Jeder Test hat eine Fehlerquote

Auch ein Test, der zu 99 Prozent zuverlässig ist, weist eine Fehlerquote auf. Neben korrekt erkannten Ergebnissen – beispielsweise der Anzahl der COVID-19-positiven Neuinfizierten – kommt es zu einigen falsch erkannten Resultaten, die dann zum Beispiel eine größere Anzahl an Neuinfektionen suggerieren. Entscheidend für die (statistische) Qualität eines Tests sind daher zwei Größen: Sensitivität und Spezifität.

Die Sensitivität gibt an, bei wie viel Prozent der Tests das untersuchte Merkmal (COVID-19) erkannt wird, also ein positives Testresultat auftritt. Die Spezifität hingegen gibt die Wahrscheinlichkeit an, mit der tatsächlich Gesunde richtigerweise als gesund erkannt werden.

Je höher diese Werte liegen, desto besser ist der Test, dennoch gibt es immer auch falsche Testergebnisse. Diese sind statistisch (und politisch) interessant, denn ihre Zahl hängt direkt von der Zahl der durchgeführten Tests ab.

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