Impfdebatte in Deutschland: Politik und Ärzteschaft Sklaven der Pharmaindustrie?

Von 30. März 2019 Aktualisiert: 13. April 2019 14:31
Zu viele Eltern und auch manche Ärzte würden Masern-Infektionen zu sehr auf die leichte Schulter nehmen, meinte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Doch sind Masern und andere Kinderkrankheiten wirklich das große Problem, als das sie dargestellt werden?

Das Thema Impfpflicht ist wieder im Gespräch. Grund dafür ist der Masernausbruch an einer Gesamtschule in Hildesheim Anfang März und dem darauffolgenden Auftreten von Masernfällen an zwei weiteren Hildesheimern Schulen. Es wird kräftig dazu debattiert. Die Meinungen gehen dabei weit auseinander.

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) möchte die Menschen beim Thema Masern lieber mit Argumenten zur Impfung bewegen als mit Zwang.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht es anders: Es sei ein Skandal, dass wie er sagt: „ […] immer mehr Kinder in Deutschland an Masern erkranken“.

Zu viele Eltern und auch manche Ärzte würden diese Infektion zu sehr auf die leichte Schulter nehmen, so Spahn. Daher begrüße er die Debatte um eine Impfpflicht. Und führt weiter aus: „Wir müssen alles tun um in Gemeinschaftseinrichtungen die Impfquote weit über 90, 95 Prozent zu bringen.“

Deutschlandweit 543 Masernfälle in 2018 und mind. 1 Todesfall

Jakob Maske, Berliner Sprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, unterstützt eine Impfpflicht gegen Masern. „Auch aufgrund der immer wieder auftretenden schweren Epidemien stehen wir für eine Impfpflicht für Kinder“.

Dabei ist die Zahl der Masernfälle seit 2001 mit Schwankungen von 6.039 im Jahr 2001 auf 543 Masernfälle 2018 (2017 waren es 929 Fälle) in Deutschland gesunken.

Das heißt bei rund 83 Mio. Menschen, die in Deutschland leben, erkrankten letztes Jahr in 365 Tagen 543 Menschen an Masern. Bis Juni 2018 kam es zu einem Todesfall in Deutschland im Rahmen einer Masernerkrankung.

Größter Masernausbruch 2015

Zum bundesweit größten Masernausbruch in den vergangenen zehn Jahren kam es 2015 mit 2.465 Fällen. Ungefähr die Hälfte der Fälle entfiel dabei auf Berlin. Seitdem sank die Zahl der Masernfälle. In Berlin gab es 2016 – 76 Masernfälle, 2017 – 69, und 2018 waren es gerade mal 30 Fälle.

Was den aktuellen Masernausbruch in Hildesheim betrifft, so liegen gegenwärtig im Landkreis Hildesheim 32 labordiagnostisch bestätigte Masernerkrankungen vor. Im Jahr 2017 wurden dem Gesundheitsamt Hildesheim kein, im Jahr 2018 ein Fall von Masern gemeldet. Von den 32 an Masern Erkrankten waren 20 ungeimpft, fünf einmal und sieben zweimal geimpft, gab das Gesundheitsamt in Hildesheim auf Anfrage von Epoch Times bekannt.

Interessanterweise betont das Gesundheitsamt in Hildesheim, dass es nur einen Schutz gegen Masern gäbe – die Impfung.

Gleichzeitig betont die Behörde, dass es bei Masernerkrankungen neben den normalen Begleiterscheinungen in einem von 1.000 bis 5.000 Fällen auch zu einer Gehirnentzündung (Enzephalitis) kommen kann, um die Notwenigkeit für ein verstärktes Vorgehen zu begründen.

Die sogenannte subakut sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) wird ebenfalls angeführt. Sie wird als eine schwere und stets tödlich verlaufende Gehirnerkrankung, die als Spätfolge bei Kindern mit einer Maserninfektion auftreten kann, beschrieben.

Impfkritiker hingegen meinen, SSPE sei nicht auf eine Masernerkrankung zurückzuführen, sondern sei ein Impfschaden. Dieser würde ausgelöst durch toxikologisch wirkende Inhaltsstoffe in den Impfstoffen. SSPE, so die Impfkritiker, diene der Pharmaindustrie als eine Scheindiagnose und Schutzbehauptung, um nicht zugeben zu müssen, dass die Impfstoffe die wahre Ursache für die Symptome seien und um die Impfopfer nicht entschädigen zu müssen.

Mittlerweile gibt es mehrere Studien, die die Aussagen der Impfkritiker stützen.

3.265 Unfalltote – 482.500 Krebskranke – 74.800 HIV-Infizierte in Deutschland

Zum Vergleich zu den Masernerkrankungen: Im Jahr 2018 starben 3.265 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr. Alarmierend ist auch die steigende Zahl an Krebsfällen. Nach derzeitigem Stand (bis Diagnosejahr 2014) erkranken 50 % der Männer und 44 % der Frauen in Deutschland im Laufe des Lebens an Krebs. Etwa jeder vierte Mann und jede fünfte Frau verstirbt an einer Krebserkrankung. Im Jahre 2016 erkrankten insgesamt 482.500 Menschen an Krebs. Die absolute Zahl der Neuerkrankungen an Krebs hat sich seit Anfang der 1970er Jahre in Deutschland fast verdoppelt.

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Ähnlich schwerwiegend sieht es im Bereich der HIV-Infektionen aus. Allein zwischen 2016 und 2017 stieg die Zahl der Menschen mit HIV-Diagnose in Deutschland um 3.000 Fälle auf rund 74.800 – Tendenz steigend.

Das Thema Suizid muss auch erwähnt werden: In Deutschland sterben jedes Jahr rund 10.000 Menschen durch Selbstmord – das sind mehr als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten, Drogen und Aids zusammen. Konkret bedeutet dies: Ungefähr alle 53 Minuten nimmt sich in der Bundesrepublik ein Mensch das Leben. Etwa 150.000 Suizidversuche werden jedes Jahr in Deutschland verübt. Alle 5 Minuten findet ein Suizidversuch statt. Alle 9 Minuten verliert in Deutschland jemand einen nahestehenden Menschen durch Suizid.

Warum macht sich das Bundesgesundheitsministerium so „große Sorgen über die Zunahme der ansteckenden Krankheit [Masern]“, wie die „BILD“-Zeitung einen Sprecher des Ministeriums diese Woche zitiert? Wo es doch viele gravierendere „Baustellen“ in Deutschland gibt?

Eltern und Ärzte waren vertraut mit Masernerkrankungen

Masernerkrankung waren früher eine selbstverständliche Kinderkrankheit und hinterlassen in der Regel eine lebenslange Immunität. Noch vor ein paar Jahrzehnten waren Ärzte es gewohnt, Masererkrankungen zu behandeln. Eltern waren mit der Krankheit vertraut.

Beide Gruppen konnten einen Normalverlauf von einem Verlauf mit Komplikationen unterscheiden. So war das Risiko gering, an Begleiterkrankungen oder an schweren Komplikationen schwerwiegend zu erkranken. Auf fiebersenkende Medikamente wurde verzichtet, was den Krankheitsverlauf positiv unterstützte.

Im Normalverlauf sind Masernerkrankungen nicht problematisch und nach wenigen Wochen selbstständig abgeklungen. In Deutschland kann mit einer Masernsterblichkeit in der Größenordnung von 1:2.000 Masern-Erkrankten gerechnet werden.

Nach Ansicht zahlreicher naturheilkundlicher und anthroposophischer Ärzte verdanken viele Menschen ihr starkes und flexibel reagierendes Immunsystem der Tatsache, dass ihr Körper den Umgang mit Krankheitserregern erlernen durfte. Und das ohne Unterstützung durch chemische Fiebersenkung, Antibiotika oder Impfungen. Jahrhunderte lang hat dies gut funktioniert.

WHO will die Masern ausrotten

Also warum die Panikmache und der Kampf? Allen voran durch die WHO, die immer wieder von dem Ziel der Ausrottung der Masern und einer unbedingt umzusetzenden Durchimpfungsquote spricht.

In den USA, wo seid Jahren intensiv geimpft wird, melden sich zunehmend Ärzte zu Wort, die von Zusammenhängen zwischen dem Impfen und schwerwiegenden Erkrankungen berichten.

So beispielsweise Dr. Toni Bark, die einen B.S. in Psychologie an der University of Illinois und ihren Doktor der Medizin an der Rush Medical School erwarb. Nach einem Praktikum in der Abteilung für Kinderheilkunde an der University of Illinois, leitete sie die Notaufnahme für Kinder am Michael-Reese-Hospital. Anschließend begann sie ein Studium der Homöopathie. Im Jahr 2012 wurde sie Vizepräsidentin des American Institute of Homöopathie. Eine hochgebildete Ärztin, die intensiv geforscht und Erfahrungen gesammelt hat.

Sie berichtet:

Die Kinder, die von anderen Praktiken zu mir kommen und oft vollständig geimpft sind, das sind in meiner Praxis die Kinder mit Asthma, Panikstörungen, OCD (psychische Zwangsstörung), PANDA (autoimmune und neuropsychiatrische Störung verbunden mit Streptokokken-Infektionen), Autismus, Asperger. Bei den Kindern, die in meiner Praxis nie geimpft wurden, sehe ich diese Probleme nicht. Ich habe nicht ein einziges ungeimpftes Kind, das an Asthma oder Lebensmittelallergien, Asperger oder Autismus, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa erkrankt ist.“

„Politiker sind Sklaven der Pharma-Firmenchefs“

Dr. Jack Wolfson erwarb einen Bachelor-Abschluss an der University of Illinois. Danach erhielt er den Doktor der Osteopathie am Chicago College of Osteopathic Medicine. Er ist zertifizierter Kardiologe. Bevor er seine Frau Heather kennenlernte, begann er zu erkennen, dass die konventionelle Medizin Krankheiten nicht vorbeugt oder heilt, sondern lediglich die Symptome behandelt. Heather, eine Chiropraktikerin, zeigte ihm die Welt der ganzheitlichen Heilung auf. Heather und Dr. Wolfson sind jetzt verheiratet und haben zusammen zwei Kinder, die nicht geimpft sind.

Die renommierte medizinische Zeitschrift „Atherosclerosis Journal“ berichtete 2015, dass Männer, die als Kinder Masern und Mumps hatten, 29% weniger Herzinfarkte erlitten und 17% weniger Schlaganfälle. Frauen, die ebenfalls in der Kindheit beide Infektionen erlebten, hatten ein 17% geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ein 21% geringeres Risiko für Schlaganfall.

Das berichtet auch Dr. Wolfson und erklärt gleichzeitig, warum diese Erkenntnisse so wenig bekannt sind: „Nach meinen Berechnungen verhindern die natürlichen Infektionen mit Masern und Mumps Millionen Herzinfarkte und Schlaganfälle. Warum werden diese Informationen nicht über das gesamte Fernsehen und Internet verbreitet? Ich werde Ihnen sagen, warum. Da die Mainstream-Medien im Bett mit der Big Pharma liegen, die ihre Rechnungen bezahlt. Die Politiker sind Sklaven der Firmenchefs.“