Unabhängige Laboruntersuchungen bestätigen unbekannte schwarze Fasern an Corona-Teststäbchen

Seit einigen Tagen kursieren im Internet vermehrt Videos und Bilder von vermeintlichen Parasiten – sogenannten „Morgellonen“ – auf Teststäbchen von Corona-Tests und in Masken. Unzählige Nutzer trauten beim Blick durch ein Mikroskop ihren Augen kaum. Diese Dinger gibt es wirklich. Epoch Times ließ unabhängige Laboruntersuchungen durchführen.
"Morgellonen" oder unbekannte schwarze Fasern? Ein Vergleich legt Letzteres nahe.
Auch Epoch Times hat beim Blick durch ein Mikroskop unbekannte schwarze Fäden auf Corona-Teststäbchen und anderen Proben gefunden.Foto: Epoch Times
Von 4. April 2021

Die Diskussion um gesundheitsschädliche Corona-Tests reißt nicht ab. Spätestens seit Bekanntwerden, dass Impfungen theoretisch per Wattestäbchen verabreicht werden können [Epoch Times berichtete], befürchten Menschen, dass man ihnen nicht die ganze Wahrheit über Corona, Tests und Masken erzählt. Öl ins Feuer gießen nun unzählige Videos im Internet über sogenannte „Morgellonen“.

Dabei soll es sich um kleine „Lebewesen“ handeln, die per PCR- oder Schnelltest oder über Maske in den menschlichen Organismus gelangen und sich unter der Haut einnisten. Zahlreiche Internetnutzer fürchten, dass es sich bei den Fäden um (medizinische) Nano-Roboter handelt. Viele Videos [Teststäbchen hier, hier und Maske hier] zeigen tatsächlich sich bewegende, schwarze Fäden auf eigentlich sterilen Teststäbchen in zum Teil ungeöffneten Verpackungen sowie auf neuen und getragenen Gesichtsmasken.

Fest steht, es gibt diese Fäden. Epoch Times ließ unabhängige Laboruntersuchungen durchführen, bei denen ebenfalls schwarze Verunreinigungen auf verschiedenen Test- und Schutzmaterialien sowie auf Hygieneprodukten nachgewiesen werden konnten. Ohne weitere Analysen, lässt sich jedoch nicht sagen, um was es sich bei diesen „Fäden“ handelt, ob sie schädlich sind und weshalb sie sich – wie in anderen Videos gezeigt – scheinbar bewegen.

Verunreinigungen in steril verpackten medizinischen Produkten

Zum Zeitpunkt der Untersuchungen (30. März) lagen Epoch Times mindestens fünf verschiedene Videos aus dem Internet vor, die auf Parasiten, Würmer, Fäden oder „Morgellonen“ auf Teststäbchen und Masken aufmerksam machten. Für die Untersuchung stand ein Mikroskop „Axio Imager.A2“ der Firma Zeiss zur Verfügung.

Als Proben dienten bis dato ungeöffnete Teststäbchen von Corona-Schnelltests der Typen Hotgen Nase, Hotgen Rachen und Noble Biosciences Inc. Nase sowie eine Maske (Hygiene Austria), Wattestäbchen und Wattepads (Bellawa) und Papiertaschentücher.

Während der Untersuchungen konnte der Mediziner eindeutig schwarze Fäden auf dem Hotgen Teststäbchen (Nase) finden. Die Fasern auf den Rachenstäbchen von Hotgen scheinen befestigt und daher Teil des Stäbchenmaterials zu sein.

„Morgellonen“ auch auf Masken und Wattestäbchen?

Auf dem Stäbchen von Noble Biosciences konnte nur eine einzige derartige Faser gefunden werden. Sie ist in der richtigen Größenordnung, jedoch nicht so dunkel gefärbt, wie die gesuchten schwarzen Fäden. Daher ist die Einordnung hier nicht eindeutig.

Der Mediziner, der die Untersuchungen für Epoch Times durchgeführt hat, konnte somit eindeutig schwarze unbekannte Fasern auf allen Teststäbchen der untersuchten Corona-Antigentests nachweisen. Auch auf der Maske fand sich eine deutlich dunkel gefärbte Faser der passenden Größe. Auf den Wattestäbchen zeigten sich ebenfalls schwarze Fäden. Diese waren jedoch länger und möglicherweise nicht dasselbe Material, wie die anderen Fasern. Daher ist die Bestimmung hier wiederum nicht eindeutig.

Nach Angaben des Herstellers handelt es sich bei dem Material der Teststäbchen hauptsächlich um Nylon. Diese seien eine Weiterentwicklung der Watte-Abstrichtupfer. Durch die einzigartige Beschichtung mit Nylonfasern verbleibe das Probenmaterial laut Hersteller an der Tupferoberfläche und werde beim Kontakt mit Flüssigmedium nahezu vollständig freigesetzt.

An anderer Stelle wird beschrieben, dass die Teststäbchen nicht steril hergestellt werden, sondern erst, wenn sie fertig sind, mit UV-Licht bestrahlt und sterilisiert werden. Landet vorher eine Faser darauf, wird diese quasi „mit sterilisiert“, verbleibt aber auf dem Stäbchen. Inwiefern Fremdkörper jeglicher Art die Ergebnisse der klinischen Diagnostik beeinflussen, bleibt ungeklärt.

Fäden reagieren nicht auf Körperwärme oder Magnetfelder

Anders als in diversen Videos im Internet konnte der Mediziner, der die Stäbchen untersuchte, keine Eigenbewegung der schwarzen Fäden feststellen. Die Fäden reagierten weder auf Körperwärme noch auf Magnetfelder.

Um die Körperwärme zu simulieren wurde Wasser in einer Petrischale auf 37° Celsius erwärmt. Anschließend wurde ein Stück von einem Teststäbchen abgeschnitten und ins Wasser gegeben, damit sich die unbekannten Fäden lösen können.

Um Erschütterungen, welche die Fäden mechanisch bewegen könnten, zu vermeiden, wurde die Petrischale während der weiteren Beobachtung nicht bewegt. Abgesehen von normalem Treiben der Fasern im Wasser, konnte keine Bewegung festgestellt werden, die darauf hinweist, dass sich die Fäden von selbst fortbewegen würden. Auch auf Magnetfelder – genutzt wurden Neodymium-Magnete – reagierten die Fäden in der Untersuchung nicht.

Hersteller und prüfende Organisation müssen aufklären

Zusammenfassend lässt sich sagen:

  • Auf allen untersuchten Corona-Teststäbchen sowie auf weiteren Produkten existieren unbekannte schwarze Fasern.
  • Die gefundenen Fasern reagierten nicht auf den Neodymium-Magneten. Es ist daher davon auszugehen, dass es sich nicht um Metall handelt.
  • Die schwarzen Fasern zeigten in warmem Wasser (37° C) keine aktive Bewegung wie Schlängeln, Schwimmen, etc.

Anhand der bisherigen Beobachtungen lässt sich nicht eindeutig feststellen, um was es sich handelt. Bei Vergleichen mit der Literatur, zeigen die gefundenen Fasern auffällige Ähnlichkeiten mit Mikroplastik [vgl. Cabernard et. al., 2016, in „aqua viva“ 3/2018, S. 34] sowie Cellulosefasern (Papier/Holz) [vgl. Widek et. al., 2010 S. 7]. Diese könnten sich möglicherweise bei der Herstellung von einer Maschine oder später von der Verpackung gelöst haben.

Genauere Ergebnisse zur Zusammensetzung, sowie gegebenenfalls zur Herkunft und Schädlichkeit der Fasern bedürfen weiterer Untersuchungen wie einer Materialanalyse.

Berichte über eine Vermehrung der Fäden bei getragenen Masken gegenüber neuen Masken konnte Epoch Times bislang nicht bestätigen.

An dieser Stelle schließt sich der Mediziner, der die Untersuchungen durchgeführt hat, der Meinung vieler Internetnutzer an und sieht sowohl Hersteller als auch prüfende Organisationen in der Pflicht. Ziel müsse es sein, schnellstmöglich, transparent und in vollem Umfang aufzuklären, um was es sich handelt – und welche Auswirkungen das gefundene Material auf den menschlichen Körper hat.



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