Versteigerung stoppen: „5G nutzt nur dem Militär, der Börse und der Totalüberwachung“

Epoch Times4. April 2019 Aktualisiert: 9. April 2019 11:52
Die Versteigerung der 5G-Frequenzen geht in die nächste Runde, inzwischen liegen die Gebote bei über 3,1 Milliarden Euro. Bereits seit Dezember läuft eine Petition, diese Versteigerung sofort zu stoppen. Noch ist es nicht zu spät.

„Es geht darum, die Versteigerung der 5G-Lizenzen zu stoppen. Die Petition läuft schon seit Dezember letzten Jahres. Es ist noch nicht zu spät, denn die Versteigerung läuft noch. Außerdem ist es gut, zu zeigen, dass viele Menschen gegen die Einführung von 5G sind. Also bitte zeichnet mit und verteilt die Petition!“, so die Initiatoren der Petition.

Wörtlich heißt es:

Strahlenschutz – Verfahrensaussetzung zur Vergabe von 5G-Mobilfunklizenzen / Keine Einführung des 5G-Mobilfunkstandards ohne Unbedenklichkeitsnachweis vom 05.12.2018

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, Verfahren zur Vergabe von 5G-Mobilfunklizenzen auszusetzen und die Einführung des 5G-Mobilfunkstandards zu unterbinden, solange wissenschaftlich begründete Zweifel über die Unbedenklichkeit dieser Technologie bestehen.

Begründung

Hunderte unterzeichnende Wissenschaftler und Ärzte aus dutzenden Ländern warnen vor einem flächendeckenden 5G-Mobilfunkstandard. Zahlreiche kürzlich erschienene wissenschaftliche Publikationen, die den aktuellen Forschungsstand dokumentieren zeigen, dass hochfrequente elektromagnetische Felder (HF-EMF) lebende Organismen weit unterhalb der meisten international und national geltenden Grenzwerte schädigen. Es ist erwiesen, dass HF-EMF für Menschen, Tiere und Pflanzen schädlich sind, so auch die Exposition von elektromagnetischen Feldern, die bereits für die Telekommunikation genutzt werden (GSM, UMTS, LTE, WLAN).

Bei dem neuen 5G-Standard werden Millimeterwellen bis zu 200 GHz genutzt. Diese Strahlung wird von der menschlichen Haut absorbiert oder von Pflanzenblättern aufgenommen. Der 5G-Mobilfunkstandard wird nicht zuletzt mit der dafür erforderlichen Antennendichte, die Exposition von elektromagnetischen Feldern im Hochfrequenzbereich in einem unvorstellbaren Ausmaß erhöhen.

Die zu befürchtenden Wirkungen umfassen ein erhöhtes Krebsrisiko, zellulären Stress, einen Anstieg gesundheitlicher freier Radikale, unkalkulierbare genetische Veränderungen, Änderungen der Strukturen und Funktionen im Reproduktivsystem, Defizite beim Lernen und Erinnern, neurologische Störungen und negative Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden. Die Risiken des globalen 5G-Standards reichen weit über die Menschheit hinaus, zumal sich auch Hinweise zu unerwünschten Auswirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt erhärten und zunehmen.

Die nach dem aktuellen Forschungsstand erwiesenen, schädigenden Auswirkungen von HF-EMF-Strahlung und der akkumulierenden Wirkung des 5G-Mobilfunkstandards können irreversible, unermessliche menschliche Katastrophen nach sich ziehen, neben nicht mehr quantifizierbaren monetären Schäden. Das Leben und die Gesundheit der Menschen sind nicht verhandelbar.

Auch diagnose:funk fordert Widerstand gegen 5G

Doch nicht nur Andrea Hafler, Initiatorin der obigen Petition, warnt vor den Gefahren von 5G. Auch diagnose:funk fordert ein „Netzwerk des Widerstands“ gegen die neuste Mobilfunkgeneration.

Dipl.-Ing. Jörn Gutbier, Vorsitzender von diagnose:funk, demonstriert den „Strahlensalat“ anhand von Breitbandmessungen zur Strahlenbelastung und vermittelt einen Höreindruck von der Welt der Mikrowellenstrahlung, die uns jetzt schon überall umgibt.

Messungen machen den „Strahlensalat“ sicht- und hörbar gemacht, doch auch wenn wir es nicht hören, sehen, riechen etc. können: „Es hämmert auf unsere Körper und unsere Mitwelt ein, und zwar ständig! Übrigens fehlt in dem Salat noch u.a. die Smartmeter-Frequenz, Radar usw.“

Der Arzt Dr. Wolf Bergmann warnt zudem vor der massiven, nachgewiesenen Gesundheitsgefährdung, der IT-Professor Mario Babilon schildert, in welche Lage elektrohypersensible Menschen kommen werden und Peter Hensinger, Vorstandsmitglied bei diagnose:funk, erläutert, warum 5G und die Digitalisierung die Klimakatastrophe beschleunigen.

Die Autoren des Videos rufen dazu auf, in allen Kommunen Netzwerke des Widerstandes zu bilden und sich für acht grundlegende Forderungen einsetzen. Auch, wenn die Lizenzen versteigert werden.

diagnose:funk – Acht Forderungen zum Schutz der Bevölkerung vor Risiken durch 5G

  • Technikfolgenabschätzung: Ohne Bewertung der Forschungsergebnisse über die Wirkungen der 5G-Frequenzen auf Mensch, Tier und Natur darf 5G nicht eingeführt werden. Die Technikfolgenabschätzung muss durch eine industrie- und regierungsunabhängige Kommission unter Beteiligung bürgerschaftlicher Interessenverbände erfolgen.
  • Beweislastumkehr: Industrie und Staat müssen die Unschädlichkeit von 5G belegen.
  • Ein Netz für alle: Es braucht nur ein Mobilfunknetz für alle Betreiber und Nutzer, wie bei Strom, Gas und im Straßenbau. Verpflichtendes Roaming für alle Mobilfunkbetreiber muss dabei umgesetzt werden.
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  • Kommunale Glasfasernetze: Die Breitbandnetze (Glasfaser) müssen von den Kommunen als Eigenwirtschaftsbetrieb zur Daseinsvorsorge betrieben werden. Keine Vergabe von Infrastrukturprojekten an ein Monopol. Glasfasernetze bilden die Grundlage zur Umsetzung einer strahlungsarmen Mobilfunkversorgung.
  • Getrennte Versorgung: Trennung der Indoor- und Outdoorversorgung zum Schutz der Wohnung vor Strahlung muss Grundlage jeder Mobilfunkplanung sein. Neue Technik muss nachweisbar zu weniger Elektrosmog führen. Kleinzellennetze sind nur dann sinnvoll, wenn sie zu einer deutlichen Senkung der Strahlenbelastung führen.
  • Umweltschutz ist Pflicht: Die Kommune muss über den Netzausbau Gutachten zum ökologischen Fußabdruck vorlegen.
  • Funkfrei: Erhalt und Schaffung von funkfreien Gebieten für elektrosensible und -hypersensible Menschen.
  • Recht auf analoges Leben: Das Recht, analog leben zu können, ohne digitale Überwachung, ist ein Grundrecht. Die Datenerfassung darf nur mit ausdrücklicher Zustimmung jedes Bürgers erfolgen. Von Jugendlichen unter 16 Jahren dürfen keine Daten erfasst werden.

5G nutzt nur dem Militär, der Börse und der Totalüberwachung

Ein Nutzer auf YouTube schrieb unter das obige Video: „Wir zahlen einen hohen Preis nur dafür, dass wir Belangloses quatschen können und überall erreichbar sind. Die 5G Technik ist nur fürs Militär gut, für die Börse, den Aktienhandel, bei dem es auf Nanosekunden ankommt bei Transaktionen und für die Totalüberwachung. Doch die meisten Leute schlafen tief und fest und sind schon so verstrahlt, dass sie nicht mehr rational und objektiv denken können.2

Den internationalen Aufruf gegen die Einführung von 5G haben neben nahezu 240 Wissenschaftlern und Ärzten übrigens auch 40 Nationen unterzeichnet! Deutschland hat bislang nicht unterschrieben … (ts)