Der chinesische Menschenrechtsaktivist Chen Guangcheng spricht vor dem Nationalkongress der Republikaner am 26. August 2020.Foto: Ausschuss für die Vorbereitungen des Republikanischen Nationalkomitees 2020 über Getty Images

Chinesischer Menschenrechtsanwalt ruft Wähler zur Unterstützung von Trump auf

Epoch Times28. August 2020 Aktualisiert: 27. August 2020 17:26
Ein bekannter Menschenrechtsanwalt aus China ruft die US-Wähler auf, Donald Trump zu unterstützen – nicht um der amerikanischen Politik willen, sondern um der ganzen Welt willen. Im demokratischen Kampf gegen die Bedrohungen und Gefahren der KP Chinas habe er „die Führung übernommen, und wir brauchen die anderen Länder, die sich ihm in diesem Kampf anschließen – einem Kampf für unsere Zukunft“.

Chen Guangcheng, bekannter chinesischer Menschenrechtsaktivist und -anwalt, hat demokratische Länder und Wähler dazu aufgerufen, US-Präsident Donald Trump bei den Herausforderungen zu unterstützen, welche von der Kommunistischen Partei Chinas an die ganze Welt gestellt werden.

„Die Kommunistische Partei Chinas ist ein Feind der Menschheit. Sie terrorisiert ihr eigenes Volk und bedroht das Wohlergehen der Welt“, sagte Chen als einer der Redner auf dem Republikanischen Nationalkongress am Mittwochabend (26. August). Die Veranstaltung gehört zur dritten Runde des Republikanischen Nationalkongresses unter dem Thema „Land der Helden“.

Chen fügte hinzu: „In China kann die Äußerung von Überzeugungen oder Ideen, die nicht von der KP Chinas gebilligt werden, wie Religion, Demokratie, Menschenrechte, zu Gefängnis führen. Die Nation lebt unter Massenüberwachung und Zensur.“

KP Chinas verfolgt weiterhin gläubige Menschen

Chinas kommunistisches Regime verfolgt Millionen von gläubigen Menschen, darunter auch Christen, uigurische Muslime, tibetische Buddhisten und Falun-Gong-Praktizierende. 

Im Juni letzten Jahres sagte der US-Botschafter für Religionsfreiheit, Sam Brownback, in einer Rede vor der Denkfabrik Heritage Foundation, dass Pekings „Krieg gegen den Glauben“ scheitern werde.

Andere wie Menschenrechtsanwalt Chen sind politische Dissidenten, die die Einparteienherrschaft der Kommunistischen Partei in Frage stellen.

„Als ich mich gegen Chinas ‚Ein-Kind-Politik‘ und andere Ungerechtigkeiten aussprach, wurde ich von der Kommunistischen Partei Chinas verfolgt, geschlagen, ins Gefängnis gesteckt und unter Hausarrest gestellt“, sagte Chen.

Peking begann 1979 mit der Durchsetzung der Ein-Kind-Politik, und Familien, welche sich nicht daran hielten, wurden mit hohen Geldstrafen, Zwangsabtreibungen und Sterilisation bestraft. Diese Politik wurde schließlich 2016 aufgehoben.

Chen wurde in China zu vier Jahren Gefängnis verurteilt

Chen wurde 2006 inhaftiert, nachdem er eine Sammelklage gegen lokale Behörden in der ostchinesischen Provinz Shandong wegen exzessiver Durchsetzung der Ein-Kind-Politik eingereicht hatte. Danach wurde er wegen „Beschädigung von Eigentum und Störung des Verkehrs“ zu vier Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt.

Nach Verbüßung seiner Strafe wurde Chen 2010 freigelassen, doch anschließend wurde er unter Hausarrest gestellt.

„Im April 2012 konnte ich fliehen und wurde in der amerikanischen Botschaft in Peking untergebracht. Ich bin dem amerikanischen Volk für immer dankbar, dass es mich und meine Familie in den Vereinigten Staaten willkommen geheißen hat, wo wir jetzt frei sind“, sagte er.

Chen hat eine Botschaft für die Trump-Regierung und andere demokratische Regierungen auf der ganzen Welt:

„Die USA müssen ihre Werte der Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit nutzen und eine Koalition der Demokratien bilden, um die Aggression der KP Chinas zu stoppen“, sagte Chen.

Chen: „Kampf für unsere Zukunft“

Chen fügte am Mittwochabend hinzu: „Präsident Trump hat in dieser Sache die Führung übernommen, und wir brauchen die anderen Länder, die sich ihm in diesem Kampf anschließen – einem Kampf für unsere Zukunft“.

„Wir müssen Präsident Trump unterstützen, abstimmen und für ihn kämpfen … um der Welt willen“, erklärte der chinesische Dissident.

Chen verwies auf die aktuelle Pandemie, die durch das Virus SARS-CoV-2 verursacht wird – als ein Beispiel dafür, dass die KP Chinas eine Bedrohung für die ganze Welt darstellt.

Peking bemühte sich zunächst sehr, die Ausbreitung des Virus zu verbergen, indem es acht Ärzte zum Schweigen brachte – darunter auch den Augenarzt Li Wenlian – nachdem diese Ende Dezember in chinesischen sozialen Medien vor einer neuen Form der Lungenentzündung gewarnt hatten. (sza)

(Mit Material von Epoch Times USA)



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