„Nein zum Impfzwang“ – Rund 44.000 protestieren in Wien gegen Maßnahmen

Von 11. Dezember 2021 Aktualisiert: 11. Dezember 2021 20:26

In Wien protestieren am heutigen Samstag erneut die Menschen gegen die geltenden Corona-Maßnahmen und die von der Regierung angekündigte Impfpflicht. Neben zahlreichen kleineren Demonstrationen organisierte auch die FPÖ nach Angaben von ORF eine „Megademo für Freiheit, gegen Chaos und Zwang“ in „Zusammenarbeit mit diversen Bürgerbewegungen“, wie die Oppositionspartei mitgeteilt hat. Dem Boulevardblatt nach sei auf den Transparenten am häufigsten „Nein zum Impfzwang“ gefordert worden und „Hände weg von unseren Kindern“. Zahlreich seien auch die Forderungen gewesen, dass die Regierung zurücktreten solle.

Herbert Kickl, FPÖ-Bundesparteiobmann und ehemaliger Innenminister von Österreich, wurde am Nachmittag als Redner erwartet. Kickl hatte im Vorfeld der Demonstration an die Teilnehmer appelliert, sich friedlich zu verhalten. Es sei entscheidend, dass die Protestmaßnahmen in geordneten Bahnen und friedlich abliefen.

Interview mit FPÖ-Chef Herbert Kickl

Vor Ort sollen gegen 14 Uhr und nach aktuellen Medienberichten und den Angaben der Polizei rund 20.000 Bürger am Heldenplatz protestieren. Später wurden rund 44.000 Menschen gezählt. Mehr als 1.400 Polizisten aus Wien und anderen Bundesländern sollen im Einsatz sein, sowie Mitarbeiter von Landeskriminalamt und Verfassungsschutz.

Nach der Kundgebung soll es einen Protestmarsch am Ring geben, berichtet die „Krone“. Die Polizei meldete zwischendurch, dass sie den Umzug immer wieder gestoppt hätte, um gezielt Störer und Aggressoren anzuhalten. Es sei zu drei Festnahmen gekommen.

Proteste nehmen zu

Insgesamt seien für diesen Samstag bei der Landespolizeidirektion Wien 32 Versammlungen angemeldet worden. Acht Veranstaltungen davon wurden untersagt oder fanden aus anderen Gründen nicht statt. Auch sollen sich auch nicht alle Veranstaltungen gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung gerichtet haben.

In ganz Österreich gilt seit drei Wochen ein Teil-Lockdown, der am Sonntag endet – doch nur für die Geimpften. Alle ungeimpften Österreicher sollen nach den Regierungswünschen weiterhin im Lockdown verharren. Fast alles war in dieser Zeit geschlossen, nur Schulen und Geschäfte für den täglichen Bedarf blieben geöffnet. Zudem hat die Regierung eine allgemeine Corona-Impfpflicht ab dem 1. Februar verfügt.

Seit Verkündung dieser Regel haben die Proteste gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wieder deutlich zugenommen. Am vergangenen Samstag, 4. Dezember, demonstrierten in Wien mehr als 40.000 Menschen, die Epoch Times war live dabei, wie auch schon beim Wiener Warnstreik am 1. Dezember.



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