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Maaßen
Hans-Georg Maaßen bei einem Auftritt.Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

Wochenrückblick: Von lecken Pipelines, 84 Millionen Einwohnern und einer eigenwilligen Spülmaschine

Von und 1. Oktober 2022
Möglicher Anschlag auf Nord Stream, in Sportler-Rente nach 1.526 Spielen, Konzertabsage nach Protesten, der rheinland-pfälzische Innenminister Lewentz in Erklärungsnöten. Ein unvollständiger Rückblick auf einige Ereignisse der vergangenen Woche als Kurzmeldungen.

Rentenreform in der Schweiz

Die Schweizer haben mit äußerst knapper Mehrheit für eine umstrittene Rentenreform gestimmt. In einer Volksabstimmung am 25. September votierten dem amtlichen Ergebnis zufolge 50,6 Prozent dafür, das Renteneintrittsalter für Frauen um ein Jahr auf 65 Jahre zu erhöhen. Es ist die erste Rentenreform seit mehr als 25 Jahren, die Wahlbeteiligung lag bei über 52 Prozent.

Pakistan unter Wasser

Gut ein Drittel von Pakistan steht durch kräftigen Monsunregen unter Wasser. Die Flut zerstörte, soweit bisher bekannt, über eine Million Häuser und unzählige Straßen, löste Erdrutsche aus und vernichtete landwirtschaftliche Flächen. Erste Fälle von Cholera wurden gemeldet. Die deutsche Regierung versprach dem Land Hilfen in Höhe von 26 Millionen Euro.

Null-COVID-Politik verwüstet Hongkong

Pekings „ultra-strenge“ „Null-COVID“-Politik habe Hongkong „verwüstet“ und die Stadt ihres Status als globales Luftfahrtdrehkreuz beraubt. Das erklärte Willie Walsh, Generaldirektor der International Air Transport Association (IATA), am 21. September auf einer Luftfahrtkonferenz in Doha. Die Einreise ist weiterhin von harten COVID-Maßnahmen geprägt, Airlines stornieren weiterhin Flüge. Zwischen April und Juni landeten nur 591.000 Passagiere in Hongkong, viele wichen auf Singapur aus – hier wurden 7.300.000 gezählt. 45 ausländische Fluggesellschaften fliegen Hongkong nicht mehr an.

Waters sagt Konzerte ab

„Pink Floyd“-Mitbegründer Roger Waters hat nach heftiger Kritik an seiner Haltung zum Ukraine-Krieg zwei für 2023 geplante Konzert im polnischen Krakau abgesagt. Der 79-jährige Rockstar hatte in einem Interview mit dem amerikanischen Moderator Michael Smerconish dem US-Präsidenten Joe Biden vorgeworfen, das Feuer in dem Konflikt mit Russland zu schüren. Wenn Biden wolle, dann wäre der Krieg „morgen beendet“, sagte Waters. Viele Polen seien darüber empört gewesen, sodass das Management des Musikers die Termine nun stornierte.

Impfstoffe entsorgt

Neben Deutschland hat nun auch die Schweiz Corona-Impfdosen des Herstellers Moderna entsorgt. Weil das Haltbarkeitsdatum abgelaufen war, wurden 10,3 Millionen Dosen im Wert von fast 300 Millionen Euro vernichtet.  Das Bundesgesundheitsministerium hatte kürzlich angekündigt, dass 4,6 Millionen Impfdosen – 3,9 Millionen von Moderna und 700.000 von Novavax – aus verschiedenen Gründen nicht mehr verwendet werden dürften.

Anschlag auf Pipelines

Auf die Pipelines von Nord Stream 1 und 2 wurden Anschläge verübt. Nach Angabe dänischer Behörden vom vergangenen Dienstag wurden drei Lecks entdeckt, Gas entwich in die Ostsee. Zuvor war von den Betreibern ein Druckabfall in den Röhren gemeldet worden. Die Bundesregierung schloss einen Anschlag nicht aus. Auch Russland sprach von einem möglichen Sabotageakt. Polens Staatschef Mateusz Morawiecki sah hinter dem Vorfall „wahrscheinlich die nächste Stufe der Eskalation“ im Ukraine-Konflikt.

Da waren’s nur noch vier

Nach dem heißen Sommer verliert der Südliche Schneeferner an der Zugspitze nun seinen Status als Gletscher. Das teilte die Bayerische Akademie der Wissenschaften am Montag mit. Aufgrund der geringen Eisdicke sei dort keine Eisbewegung mehr zu erwarten. Damit sei der Südliche Schneeferner nicht länger als eigenständiger Gletscher zu betrachten. Vermutlich wird die jetzt weniger als einen Hektar große Fläche in einigen Jahren komplett weggetaut sei. Jetzt gibt es in Deutschland nur noch vier Gletscher.

Deutsche Waffen im Jemen

Die Bundesregierung liefert weiter Waffen an die am Krieg im Jemen beteiligten Länder. Ägypten, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Sudan gehören zur von Saudi-Arabien angeführten Koalition im Konflikt. Allein für Kuwait gab es seit Dezember 2021 14 Einzelausfuhrgenehmigungen in Höhe von 1,3 Millionen Euro. Für Saudi-Arabien gab es keine Bewilligungen, hieß es in einer Antwort auf eine Anfrage der Linken im Bundestag.

Federers letzter Aufschlag

Nach 24 Jahren als Tennisprofi hat Roger Federer am 25. September seine Karriere beendet. Der 41-jährige Schweizer hält unzählige sportliche Rekorde. 103 Grand-Slam-Turniere hat er gewonnen und insgesamt rund 130,6 Millionen Dollar an Preisgeldern kassiert. 1.526 Spiele hat Federer absolviert, davon gingen nur 275 verloren. Insgesamt stand er 310 Wochen an der Spitze der Weltrangliste.

Minister in Bedrängnis

Polizeihubschrauber-Videos aus der Flutnacht im Ahrtal bringen den rheinland-pfälzischen Minister Roger Lewentz in Bedrängnis. Der SPD-Politiker hatte stets behauptet, dass es kein belastbares Lagebild gegeben hätte, sodass es für die Landesregierung keinen Grund gab, die Einsatzleitung zu übernehmen und einen Krisenstab einzuberufen. Die Aufnahmen geben allerdings die dramatische Lage wieder. CDU und AfD fordern nun den Rücktritt Lewentz‘.

Kubanisches Familienrecht

Bei einem Referendum in Kuba stimmten zwei Drittel der Menschen für ein neues Familienrecht. Das Gesetz verbietet die Ehe mit minderjährigen Mädchen, legalisiert künstliche Befruchtung und Leihmutterschaft, stärkt die Rechte von Frauen und Pflegern und reformiert das Adoptionsrecht. Auch die gleichgeschlechtliche Ehe ist jetzt erlaubt, obwohl sich sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche sowie Altkommunisten dagegen wehrten.

Beliebtes Kroatien

Im Jahr vor der Einführung des Euro vermeldet Kroatien einen neuen Urlauberrekord. Erwartet werden Erlöse aus dem Tourismus von etwa 11,3 Milliarden Euro – 800.000 Euro mehr als im bisherigen Rekordjahr 2019. Seit Jahresbeginn besuchten 17 Millionen Touristen das Adria-Land und buchten 99 Millionen Übernachtungen. Die bisherige Landeswährung Kuna ist ab 1. Januar 2023 Geschichte. 

84 Millionen Einwohner

Der Flüchtlingsstrom aus der Ukraine hat dazu geführt, dass erstmals mehr als 84 Millionen Menschen in Deutschland leben. Laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden sind das 843.000 Menschen mehr als Ende 2021. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres gab es eine Nettozuwanderung – das ist der Saldo aus Zuwanderung minus Abwanderung – von rund 750.000 Ukrainern. Insgesamt lag die Nettozuwanderung bei rund einer Million. Sie war damit siebenmal höher als im ersten Halbjahr 2021.

Tausende bei Demos

In mehreren Städten in Sachsen, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt gingen am Montagabend Tausende Menschen auf die Straße. Die Proteste richteten sich unter anderem gegen die Corona-Maßnahmen, den Ukraine-Krieg, die Energiepolitik der Bundesregierung sowie die steigende Inflation. Nach offiziellen Angaben war der längste Protestzug mit 4.500 Teilnehmern in Schwerin unterwegs, in Leipzig waren es 1.000 – die Veranstalter sprachen von bis zu 4.000.

Geschirrspüler sperrt Frau ein

Die Tücken moderner Technik erlebte eine Frau aus Lörrach. Ihr sich von selbst öffnender Geschirrspüler beendete seine Reinigungsarbeit just in dem Moment, als sich die Frau im Bad aufhielt. Die aufspringende Klappe des Gerätes blockierte die Badezimmertür, sodass die Bewohnerin eingesperrt war. Zur Hilfe gerufene Polizisten konnten zunächst die Wohnungstür mittels Zweitschlüssel auch nicht öffnen, weil der Schlüssel von innen im Schloss steckte.

Verlernt Deutschland die Freiheit?

In einem Interview mit dem Journalisten Alexander Wallasch warnt Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen vor totalitären Tendenzen in Deutschland. Er sieht das Land in einem gefährlichen Fahrwasser. Inkompetente Politiker und politische Fanatiker würden es zerstören. Es bestehe die Gefahr, dass Deutschland „zum Experimentierfeld für eine grüne Transformation in eine ökosozialistische Diktatur wird”. In vielen einflussreichen Kreisen herrsche ein Verständnis von Demokratie, wie es auch in der Deutschen „Demokratischen” Republik geherrscht habe. Sie akzeptierten demokratische Prozesse nur, solange sie den ideologischen Zielen nützlich wären. Maaßen hält es für möglich, dass Deutschland „die Freiheit verlernt“.



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