Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) berichtet bestimmte Themen alles andere als neutral.
Mädchen vor dem Fernseher. Symbolbild.Foto: iStock

Kinder- und Jugendprogramm im ÖRR: Drogen, Sex, Kannibalismus und Trans*

Epoch Times3. Juni 2022 Aktualisiert: 3. Juni 2022 9:58
Eine Gruppe Wissenschaftler analysierte die Beiträge des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und fordert nun den ÖRR dazu auf, biologische Tatsachen und wissenschaftliche Erkenntnisse wahrheitsgemäß darzustellen. Tendenziöse Berichterstattung, Begriffsverschiebungen und Begriffsverwirrungen im ÖRR sollen demnach sofort gestoppt werden.

Das 50-seitige Dossier, das Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen zusammenstellten, ist schockierend und nichts für schwache Nerven. Was sie in einigen Dutzend Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) quer durch alle Kanäle sahen, sei kein Journalismus mehr, sondern nur noch eine Inszenierung von Journalismus, sagten die Wissenschaftler.

Das Jugendprogramm des ÖRR greife Themen auf wie „Wie ist das, Pornos zu drehen?“Drogen-Gruppenanalsex„Wie ist es, vergewaltigt zu werden?“ oder realitätsfremde Meinungsmache mit nicht bewiesenen Zahlen über eine angeblich hasserfüllte, LGBTQ-feindliche Gesellschaft bis hin zu Kannibalismus.

In TV-Sendungen oder im Internet auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen des ÖRR können Kinder und Jugendliche uneingeschränkt und unreflektiert auf diese hochgradig verstörenden Bilder zugreifen. „Die Öffentlichkeit muss die Augen aufmachen“, fordern die Wissenschaftler.

„Ideologische Programmausrichtung und Falschinformation“

„Hier wird politischer Aktivismus als Journalismus verpackt“, „offene Gender-Propaganda“ betrieben, „schlecht und einseitig recherchiert“ und „Hass an Transmenschen angeprangert, ohne dafür eine Quelle zu nennen“. Kurzum: „Objektivität wird anders buchstabiert.“ In ihrem Dossier und auch in ihrem Aufruf benennen und belegen die Wissenschaftler ganz klar ihre Beobachtung, untermauert mit wissenschaftlichen Erkenntnissen.

„Journalistische Genres werden missbraucht, indem nur eine einzige Meinung über sämtliche Folgen hinweg ausgestrahlt wird. Für die jungen Zuschauer ergibt sich eine vollkommen verzerrte Abbildung der Realität, indem eine kleine ideologische Minderheit omnipräsent zu sein scheint.“

„Psychische und körperlich schwere und irreversiblen Folgen“

„Das Thema „Trans“ wird durch die Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks an Kinder und Jugendliche herangetragen, mit dem Ergebnis, dass sich die Zahl der wegen Geschlechtsdysphorie behandelten Kinder und Jugendlichen in weniger als zehn Jahren verfünfundzwanzigfacht hat“, heißt es in dem Dossier weiter.

Die mitwirkenden Wissenschaftler der Niederschrift fragen: „Lieber ÖRR, entspricht dies Ihrem Sendeauftrag?“ und sie „fordern eine Abkehr von der ideologischen Betrachtungsweise zum Thema Transsexualität und eine faktenbasierte Darstellung biologischer Sachverhalte nach dem Stand von Forschung und Wissenschaft“.

Rückkehr zum verantwortungsbewussten Journalismus

Die Unterzeichner der Initiative geben an, seit Langem als Wissenschaftler zu beobachten, „wie sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk die Darstellungen der „queeren“ Transgenderideologie zu eigen macht und dabei naturwissenschaftliche Tatsachen leugnet“, berichtet „Welt“.

Diese bedrohliche Entwicklung des ÖRR müsse in der Öffentlichkeit diskutiert und gestoppt werden, fordern die Wissenschaftler. Denn „es kann nicht angehen, dass eine kleine Anzahl von Aktivisten mit ihrer „woken“ Trans-Ideologie den ÖRR unterwandert, Falschdarstellungen als vermeintlichen Stand der Wissenschaft verbreitet und das Leben von Kindern und Jugendlichen nachhaltig beschädigt“.

Insgesamt schlossen sich bisher 120 Wissenschaftler, Mediziner, Psychologen, Pädagogen und Vertreter anderer Professionen aus ganz Deutschland dem Aufruf an. Auch die Schwulen- und Lesben-Interessenvertretung LGB Alliance unterstützt diese Aktion.

Der ÖRR verfügt über Einnahmen in Höhe von etwa 8 Milliarden Euro. Für 2022 wird ein Fehlbedarf von etwa 0,5 Milliarden Euro erwartet, ist Statista zu entnehmen. (bs)



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