Ein Bundeswehrsoldat der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) trainiert den Häuserkampf und eine Geiselbefreiung. KSK-Kommandeur Markus Kreitmayr äußert sich zu rechtsextremen Tendenzen in der Spezialeinheit.Foto: picture alliance / Kay Nietfeld/dpa/dpa

Kramp-Karrenbauer will schärfer gegen Extremisten in Eliteeinheit KSK vorgehen

Epoch Times27. Mai 2020 Aktualisiert: 27. Mai 2020 18:50
Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer will schärfer gegen Extremisten in den Reihen der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) vorgehen. Eine neue Arbeitsgruppe soll bis zur Sommerpause "konkrete Maßnahmen erarbeiten".

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) will schärfer gegen Extremisten in den Reihen der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) vorgehen. Eine neue Arbeitsgruppe in ihrem Ministerium solle bis zur Sommerpause „konkrete Maßnahmen erarbeiten, um in Zukunft schneller, schlagkräftiger und vor allem nachhaltiger in Sachen Extremismus im KSK agieren zu können“, sagte eine Sprecherin am Mittwoch in Berlin. Damit wollten die Ministerin und die Führung der Bundeswehr klarstellen: „Kein Extremist jeder Couleur gehört in die Bundeswehr.“

Die Sprecherin räumte ein, dass Rechtsextremismus in der Truppe ein Thema sei, „das für uns leider nicht neu ist“. Vor wenigen Wochen erst war ein KSK-Soldat festgenommen worden, der ein Waffenlager angelegt und rechtsextreme Symbole gezeigt haben soll. Berichten zufolge gibt es Hinweise, dass der Mann einem rechtsextremen Netzwerk innerhalb des Kommandos Spezialkräfte angehört haben könnte.

BMVg-Sprecherin: Auftrag ist „Strukturanalyse des KSK durchzuführen und Schlussfolgerungen zu ziehen“

Der Ministeriumssprecherin zufolge soll der neuen Arbeitsgruppe neben Vertretern des Ministeriums und der Bundeswehr auch die neue Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl (SPD), angehören. Der Auftrag der Verteidigungsministerin laute, „eine Strukturanalyse des KSK durchzuführen und Schlussfolgerungen zu ziehen“, sagte die Sprecherin. Dabei solle der Verteidigungsausschuss des Parlaments „regelmäßig informiert“ werden.

Der Sprecherin zufolge plant das Ministerium eine Gesetzesänderung, um Soldaten im Fall „schwerer Tatbestände“ schneller fristlos entlassen zu können. Bislang war dies nur bis zum Ablauf des vierten Dienstjahres möglich, künftig sollen fristlose Entlassungen bis zum Ende des achten Dienstjahrs erlaubt sein.

Die Grünen-Verteidigungsexpertin Agnieszka Brugger rief die neue Arbeitsgruppe zu einer gründlichen Analyse auf. Sie müsse „jetzt umfassend liefern, um der neuen Qualität der Bedrohung auch wirklich gerecht zu werden“, erklärte Brugger. „Wir werden bei diesem Thema nicht locker lassen“, bis die Vorfälle geklärt seien.

(afp)

An dieser Stelle wird ein Video von Youtube angezeigt. Bitte akzeptieren Sie mit einem Klick auf den folgenden Button die Marketing-Cookies, um das Video anzusehen.



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Viele bezeichnen ihr berufliches oder soziales Umfeld metaphorisch als „Schlachtfeld“ – doch für die KP China bedeutet es Krieg im wahrsten Sinne des Wortes. Diese Partei, die die Regierung Chinas stellt, vertritt den Grundgedanken der „uneingeschränkten Kriegsführung“: „Einfach ausgedrückt, Schwarzkopf [Oberbefehlshaber der multinationalen Streitkräfte des Golfkriegs] + Soros + Morris [Schöpfer des Morris-Wurm-Computervirus] + bin Laden? Das ist unsere wahre Karte, die wir ausspielen“, so zwei chinesische Oberste, die „Erfinder“ der „Uneingeschränkten Kriegsführung“.

Der Schlüsselpunkt dazu sind nicht unbedingt die unter Waffen stehenden Streitkräfte, sondern die „Generalisierung von Krieg“ für jeden chinesischen Landesbürger. „Uneingeschränkte Kriegsführung“ meint, dass „alle Waffen und Technologien nach Belieben eingesetzt werden können; was bedeutet, dass alle Grenzen zwischen Krieg und Frieden, zwischen militärischer Welt und ziviler Welt aufgebrochen werden.“

Es werden Methoden verwendet, die sich über Nationen hinweg erstrecken und verschiedene Bereiche benutzen. Finanzmärkte, der Handel, die Medien, internationales Recht, der Weltraum und viele mehr sind potenzielle Schlachtfelder. Zu den Mitteln des Kampfes gehören das Hacken von IT-Systemen, Terrorismus, biochemische Kriegsführung, ökologische Kriegsführung, atomare Kriegsführung, elektronische Kriegsführung, die Verbreitung von Drogen, Geheim- und Nachrichtendienste, Schmuggel, psychologische Kriegsführung, Ideologie, Sanktionen und so weiter. Darum geht es im 18. Kapitel dieses Buches.

Hier weitere Informationen und Leseproben.

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6, Drei Bände 1-3: 978-3-9810462-6-7. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Das Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch

Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion