Annegret Kramp-Karrenbauer.Foto: Sebastian Kahnert/zb/dpa/dpa

Kramp-Karrenbauer: Hanau zeigt Notwendigkeit von „Brandmauer“ gegen AfD

Epoch Times20. Februar 2020 Aktualisiert: 20. Februar 2020 14:02
Annegret Kramp-Karrenbauer unterstreicht nach der Tat in Hanau die Notwendigkeit zur Abgrenzung von der CDU zur AfD.

Nach Ansicht von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer unterstreicht der mutmaßlich rechtsextremistisch motivierte Anschlag von Hanau die Notwendigkeit zur Abgrenzung ihrer Partei von der AfD. Der Tag habe gezeigt, „wie wichtig das ist, diese Brandmauer zu haben“, sagte Kramp-Karrenbauer am Donnerstag bei einem Besuch in Paris. „Wir haben einen ganz harten Beschluss: keine Kooperation, keine Zusammenarbeit mit der AfD.“

Kramp-Karrenbauer sagte, es gebe viele Hinweise auf ein „rechtsextremes Motiv“ des Täters, der in Hanau neun Menschen sowie offenbar sich selbst und seine Mutter getötet hatte. „Aus Mitbürgern Fremde zu machen, das ist ein Gift, das immer stärker in unsere Gesellschaft eindringt“, warnte sie. Die CDU-Chefin mahnte eine „politische Debatte“ darüber an. Sie zeigte sich „fassungslos und sprachlos“ über die Tat.

Kramp-Karrenbauer hatte zuvor als Bundesverteidigungsministerin in Paris zusammen mit Frankreich und Spanien den Vertrag über einen Prototypen für den geplanten Kampfjet unterzeichnet, den die drei Länder gemeinsam entwickeln wollen. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion