Soros investierte Millionen für Image-Verbesserung von Somaliern in Europa

Von 1. Mai 2017 Aktualisiert: 2. Mai 2017 7:25
Geleakte Dokumente der Open Society Foundation belegen die Beeinflussung der europäischen Asylpolitik durch die Stiftungen des Milliardärs George Soros. Ein Schreiben dokumentiert wie die Einflussnahme in sieben europäischen Städten durchgeführt wurde.

Nur wenig Aufmerksamkeit erhielten bislang Dokumente, die die Einflussnahme der Open Society Foundation (OSF) des Milliardärs George Soros auf die europäische Asylpolitik belegen. Diese zeigen, wie Medien und Organisationen durch Networking und Bezuschussung beeinflusst wurden.

Die Schreiben wurden auf „DCLeaks“ veröffentlicht, nachdem sie im August 2016 von Hackern entdeckt wurden.

Ein Dokument führt zum Beispiel aus, wie die öffentliche Meinung zur Integration von Somaliern in sieben europäischen Städten beeinflusst werden soll. Das sind Helsinki, Oslo, Malmö, Amsterdam, Leicester, London und Kopenhagen.

Im Schreiben werden drei wesentliche Ziele der Foundation genannt:

  • „Einfluss und Gestaltung der sozialen Eingliederungspolitik von Somaliern auf verschiedenen Regierungsebenen.“
  • „Stärkung von heimischen und gemeinschaftlichen Einrichtungen bei der Bekämpfung der Diskriminierung und Stärkung von bürgerlicher und politischer Beteiligung und Führung.“
  • „Förderung des Wandels in Kultur, Praxis und Diskurs gegenüber der somalischen Gemeinschaft in Öffentlichkeit und Medien.“

1,8 Millionen Dollar Budget eingeplant

Für die Umsetzung der Ziele wurde ein Budget von 1,8 Million Dollar eingeplant. Mit den Mitteln sollen einerseits NGOs bezuschusst werden, andererseits direkter Beistand geleistet werden. Zudem wurde geplant Akademiker anzuheuern und positive Artikel über Migranten schreiben zu lassen.

Laut Bericht gehören Somalier zu den Top Ten, der am meisten diskriminierten Menschen in Europa. Nach Angaben der OSF-Stiftungen sei das wahre Problem das Image der Somalier in den Medien, nicht aber was zur Entstehung dieses Images beigetragen hat, bemerkt „Breitbart.com“.

„Die politische und mediale Berichterstattung über Somalier war weitgehend negativ und konzentrierte sich auf Piraterie, Terrorismus, Genitalverstümmelung und Missbrauch des Wohlfahrtssystems“, heißt es im OSF-Bericht.

Darin wird unter anderem auch die erfolgreiche Einflussnahme auf Medien, wie den BBC Leicester, aufgeführt. So hatte sich der Sender laut OSF nach einem Interview bereit erklärt, seine „somalische Präsentation in den Medien zu verbessern“.

OSF: Masseneinwanderung deckt realitätsferne kritische Politiker auf

„Die neue Flüchtlingskrise ist bedeutsam wegen ihres absoluten Misserfolgs beim Verständnis, dass Europa kein Kontinent der Immigration mehr ist sondern ein Kontinent, in dem Immigration seit 60 Jahren eine Tatsache ist“, so das Papier. Wie die Gruppe erklärt, habe „der Anstieg der Ankömmlinge“ im Zuge der andauernden Migrantenkrise „den Graben aufgedeckt“ zwischen dem „täglichen Multikulti-Leben in den europäischen Städten und der Rhetorik der Politiker, die leugnen, dass Vielfalt eine Realität ist.“

Siehe auch:

Orbán: „Soros fördert illegale Einwanderung mit enormen Geldern“

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Ungarns Regierungschef Orban will am Hochschulgesetz festhalten – Soros-Uni vor dem Aus

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