Christen erleben weltweiten Genozid – Todesurteil für den Spruch „Frohe Weihnachten“ in Pakistan

Von 14. April 2017 Aktualisiert: 15. April 2017 7:36
Die letzten Anschläge auf koptische Christen in Ägypten zeigen einmal mehr, dass der radikale Islam seine Verfolgung "Ungläubiger" nicht beenden wird, bevor er "Gottes Auftrag" erfüllt hat. Dass sich der Kampf zwischen den Religionen zuspitzt, ist weltweit zu spüren. Auch, dass die muslimischen Glaubensbrüder in einer Art Irrwahn versuchen, ihre christlichen Mitmenschen aus dem Weg zu räumen, ist nicht mehr zu leugnen

Am Palmsonntag, eine Woche vor Ostern, hatten Attentäter zwei koptische Kirchen angegriffen und mindestens 45 Menschen getötet. Vor der St. Markus-Kathedrale in Alexandria sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft und tötete 17 Menschen.

Wenige Stunden zuvor tötete eine Bombe in der Mar-Girgis-Kirche in Tanta mindestens 28 Menschen. Es handelte sich um die blutigsten Anschläge auf die Kopten in Ägypten seit langem, insgesamt wurden rund 120 Menschen verletzt.

Der katholische Bischof von Essen, Franz-Josef Overbeck hatte sich in der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ zu den islamistischen Anschlägen geäußert: „Ich erwarte von allen, die in der islamischen Welt Macht haben, alles dafür zu tun, dass das Verhältnis des Islam zu anderen Religionen und Weltanschauungen wesentlich besser und friedfertiger wird, als das derzeit in vielen Ländern der Fall ist“.

Das amerikanische Außenministerium spricht von einem „Genozid“. Jan Figel,  EU-Sondergesandter erklärt: „Ich denke, dass es sehr wichtig ist, diese Ereignisse auch als Genozid zu bezeichnen. Denn daraus leitet sich in internationalem Recht auch die Verpflichtung ab, zu handeln. Den Stimm- und Schutzlosen muss eine Stimme gegeben werden. Wir sollten das ‚Genozid-Jahrhundert‘ beenden.“

Dass sich der Kampf zwischen den Religionen zuspitzt, ist weltweit zu spüren. Auch, dass die muslimischen Glaubensbrüder in einer Art Irrwahn versuchen, ihre christlichen Mitmenschen aus dem Weg zu räumen, ist nicht mehr zu leugnen. In Kenia wurden Studenten in Muslime und Christen aufgeteilt. Wer Christ war, wurde erschossen. 149 Studenten starben.

Bei Flüchtlingsüberfahrten über das Mittelmeer werden Bootsinsassen gezwungen, zu Allah zu beten. Weigern sie sich, werden sie über Bord geschmissen. Gehäufte Terroranschläge in europäischen Hauptstädten – Muslimische Radikale nehmen ihren Auftrag „Tötet die Ungläubigen“ offenbar sehr ernst.

Pakistan ist eines der radikalsten muslimischen Länder

Eins der radikalsten muslimischen Länder der Welt ist Pakistan. Im November 2010 wurde dort die Christin Asia Noreen (Bibi) wegen angeblicher Gotteslästerung zum Tode verurteilt. Der Fall machte international Schlagzeilen. Bibi hatte bei der Arbeit auf einer Farm für ihre Mitarbeiterinnen Wasser geholt. Um selbst aus dem Gefäß trinken zu können, sollte sie sich zum Islam bekennen.

Bibi soll behauptet haben, dass Jesus Christus und nicht Mohammed der wahre Prophet Gottes sei, so die muslimischen Frauen. Andere Quellen besagen, Bibi habe das Wasser verunreinigt, indem sie ebenfalls aus dem Gefäß getrunken habe.

Was wirklich geschah, ist nicht mehr nachzuvollziehen – verurteilt wurde sie trotzdem: Zum Tode durch den Strang. Zwei pakistanische Politiker, die sie unterstützten, wurden 2011 ermordet. Kürzlich wurde auch ein Todesurteil gegen den Sohn von einem der beiden Politiker verhängt. Er soll „Frohe Weihnachten“ gewünscht haben.

Die Familie von Asia Bibi musste untertauchen. Das Urteil gegen die fünffache Mutter wurde bisher nicht vollstreckt, eine Begnadigung ist auch nicht erfolgt.

Siehe auch:

Hamed Abdel-Samad über den Islam: „Wir müssen ja den Westen besiegen, damit wir den Auftrag Gottes erfüllen“

Europa wird immer mehr vom Islam durchtränkt – Droht uns ein Bürgerkrieg?

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