Bayern spielen in Kiel ums Achtelfinale und gegen Unruhe

Bayern München spielt im DFB-Pokal beim Holstein Kiel nicht nur um den Einzug in das Achtelfinale. Für den Triple-Gewinner geht es auch darum, mit einem Sieg weitere Unruhe zu verhindern. Der Zweitligist aus dem Norden fühlt sich indes wohl als «Underdog».
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Wird gegen den «Underdog» aus Kiel kein unnötiges Risiko eingehen: Bayern-Trainer Hansi Flick.Foto: Bernd Thissen/dpa-pool/dpa/dpa
Epoch Times13. Januar 2021

Was für den FC Bayern München lange wie eine Pflichtaufgabe erschien, ist für den deutschen Rekordmeister und -Pokalsieger plötzlich eine Bewährungsprobe.

Im Zweitrunden-Nachholspiel des DFB-Pokals am heutigen Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky) beim Zweitliga-Dritten Holstein Kiel geht es für den Triple-Gewinner nicht nur um den Einzug ins Achtelfinale. Fünf Tage nach dem 2:3 bei Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga wollen die Bayern durch einen Sieg weitere Unruhe vermeiden. „Wir müssen gucken, dass wir uns wieder in die Spur bringen“, sagte Nationalspieler Leon Goretzka.

Besonders die Defensive erweis zuletzt als Schwachpunkt der Bayern. Die Abwehrkette vor Torwart Manuel Neuer wackelte bedenklich. Um kein unnötiges Risiko einzugehen, wird Trainer Hansi Flick im  Holstein-Stadion auf eine große Rotation in der Startaufstellung verzichten. Der letzte Pokal-K.o. der Bayern gegen ein klassentieferes Team liegt 17 Jahre zurück (1:2 in Aachen).

Fehlen werden der französische Flügel-Stürmer Kingsley Coman (muskuläre Probleme) und Eric Maxim Choupo-Moting (Rückenprobleme). Dafür kann Flick Nationalstürmer Serge Gnabry nach dessen Schienbeinprellung wieder einplanen.

Für die Kieler ist das Spiel eine Abwechselung im Zweitliga-Alltag. Erst zum dritten Mal treffen sie in einem Pflichtspiel auf die Bayern-Profis: 1954 kam es zu zwei Duellen in der Oberliga-Vergleichsrunde, die anderen sieben Partien waren Freundschaftsspiele.

„Natürlich besteht eine besondere Motivation, sich mit der besten deutschen oder sogar weltweit besten Mannschaft zu messen“, sagte Trainer Ole Werner. Die Chancen sieht er realistisch: „Logischerweise ist es so, dass wir morgen der Underdog sind.“ Aber die Mannschaft werde versuchen, die „Chancen im Laufe des Spiels größer werden zu lassen“.

Personell hat er kaum Probleme. Bis auf Aleksandar Ignjovski (muskuläre Probleme) und Noah Awuku (Rehabilitation nach Achillessehnenriss) stehen alle Spieler zur Verfügung. Winter-Zugang Mikkel Kirkeskov aus Dänemark könnte laut Werner eine Option für die Abwehr sein. Der Sieger der Partie trifft im Achtelfinale Anfang Februar auf Kiels Ligakonkurrenten Darmstadt 98. (dpa)



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