Qualifikant Stebe scheitert bei US Open in New York

Epoch Times31. August 2017 Aktualisiert: 31. August 2017 21:17
Qualifikant Cedrik-Marcel Stebe hatte sich auf sein Zweitrunden-Match bei den US Open gefreut. Am Ende schüttelte der 26-Jährige aber den Kopf, als er auf seinem Stuhl saß. Sein Körper bereitete ihm Probleme. Wieder einmal.

Pechvogel Cedrik-Marcel Stebe ist wieder einmal auch von seinem Körper gestoppt worden und bei den US Open in New York in der zweiten Runde ausgeschieden.

Am Tag nach dem bitteren Scheitern von Top-Talent Alexander Zverev unterlag der 26-Jährige Damir Dzumhur aus Bosnien-Herzegowina 6:4, 4:6, 0:6, 1:6. Beim 0:5 im dritten Satz holte sich der Qualifikant aus Vaihingen medizinische Hilfe auf den Platz und ließ sich behandeln. Doch Stebe wirkte weiterhin sichtlich angeschlagen und musste sich nach 2:11 Stunden geschlagen gegeben.

Statt am Samstag noch einmal auf der Anlage in Flushing Meadows antreten zu dürfen, steht für den ehemaligen Davis-Cup-Spieler die Abreise an. Julia Görges und Mischa Zverev spielen erst am Freitag um den Einzug in das Achtelfinale.

Während für den hoch gelobten Alexander Zverev die Zweitrunden-Niederlage eine schmerzhafte Erfahrung war, war für Stebe allein die Teilnahme am vierten und abschließenden Grand-Slam-Turnier der Saison ein Erfolg. Schon seinen Vier-Satz-Sieg gegen den Argentinier Nicolas Kicker hatte der Schwabe als „einen der größten Tage“ in seiner Karriere bezeichnet. Nach der Belastung am Vortag bewies er im ersten Satz gegen Dzumhur die notwendige Geduld. Doch in den Sätzen drei und vier schien sich Stebe nur eingeschränkt zu bewegen und konnte seinem fitteren Gegner kein Paroli mehr bieten.

Vier Jahre hatte sich Stebe mit Verletzungen gequält. „Ich war teilweise am Boden zerstört“, sagte er. „Wenn ich mich wieder verletzt hätte, hätte ich wahrscheinlich nicht weitergemacht.“ Probleme mit dem Hüftbeuger, der Lendenwirbelsäule, eine Schambeinentzündung, eine Stressfraktur und eine Operation an der Leiste – all das hatte Stebe wegstecken müssen. „Da konnte man immer nur den Kopf schütteln, was nacheinander so passiert ist“, sagte Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann. (dpa)

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