Klimahysterie: Politik-Wissenschaftler Lomborg hält Greta Thunbergs „Panikmache“ für gefährlich

Epoch Times17. September 2019 Aktualisiert: 19. September 2019 15:34
Der dänische Politik-Wissenschaftler Björn Lomborg hält die aktuelle Klimapolitik für vollkommen verfehlt. Greta Thunberg werde für eine Agenda missbraucht und am Ende mehr Menschen schaden als retten. Das ist nur eine seiner Thesen.

Der dänische Politik-Wissenschaftler Björn Lomborg warnt vor Greta Thunbergs radikalen Forderungen, die CO2-Emissionen um jeden Preis zu senken.

Der Buchautor von „Cool it! Warum wir trotz Klimawandels einen kühlen Kopf bewahren sollten“ ist selbst überzeugt, dass der Klimawandel durch Menschen verursacht ist. In einem „Bild“-Interview stellt er einige seiner Thesen vor.

Die „Panikmache“ der jungen Klimaverfechterin, um öffentlichen Druck zu erzeugen, hält er für gefährlich.

Gretas radikaler Ansatz wird mehr Menschen in Gefahr bringen als retten,“ betont Lomborg.

Schuld sei aber nicht Greta selbst, sondern die Erwachsenen, die sie verängstigten und ausnutzten, „um eine Agenda durchzusetzen, die Billionen kostet, aber fast keine Vorteile bringt“, so der Wissenschaftler.

Die Angst vor dem Ende Welt durch den Klimawandel hat Lomborg nicht. Das sei lediglich die Folge von drei Jahrzehnten Propaganda, die auf Lügen und Übertreibungen basiere.

Deutschlands gescheiterte Klimapolitik

Als Beispiel, dass die Klimapolitik viel kostet aber wenig bringt, nennt der Wissenschaftler die gescheiterte Energiewende in Deutschland. Diese koste jährlich 43 Milliarden Euro, und der Effekt sei fast gleich null. Die Erderwärmung würde bis 2100 nur um 0,001 Grad gedrosselt.

Auch hätten die Investitionen von rund 100 Milliarden Euro in Solaranlagen in Deutschland lediglich dazu geführt, dass die Deutschen die höchsten Strompreise in Europa zahlten.

Für ihn ist klar: Der Kampf gegen den Klimawandel geht zu Lasten der Weltwirtschaft. Er prognostiziert einen Rückgang von zwei bis fünf Prozent Wirtschaftswachstum allein durch die Klimapolitik bis 2100.

Globalen Probleme wie Umweltverschmutzung, Wasserknappheit, Mangel an Bildung in Dritte-Welt-Ländern würden vollkommen vernachlässigt, weil sämtliche Entwicklungshilfen und Finanzmittel in Billionen-Höhe in den Klimaschutz gesteckt würden. „Gut gemeint, moralisch nicht vertretbar“, so Lomborg. (nh)

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