Es gab Fledermäuse im Wuhan-Labor: Video widerlegt Aussagen von WHO-Forschungsmitarbeiter Daszak

Von 15. Juni 2021 Aktualisiert: 15. Juni 2021 17:00
"Studenten tragen keine Laborkittel. Es gibt viel zu viel Müll im Labor. Chemische Abfälle und Hausmüll sind nicht getrennt", beschreibt eine Inspektion den Zustand im Wuhan-Labor im Oktober 2019. Videoaufnahmen belegen zudem, dass trotz gegenteiliger Aussagen dort Fledermäuse gehalten wurden – eine Tatsache, die das WHO-Team in seinem Untersuchungsbericht zum Ursprung des Corona-Virus nicht erwähnte.

Der australische Sender „Sky News“ hat bisher unveröffentlichte Bilder vom Wuhan Institut für Virologie gezeigt. Neue Aufnahmen aus dem Inneren der Einrichtung belegen, dass lebende Fledermäuse in Käfigen gehalten und Experimente an Mäusen durchgeführt wurden.

Dies rückt nicht nur die Theorie des Coronavirus-Ursprungs wieder in den Fokus der öffentlichen Diskussionen, sondern auch die Glaubwürdigkeit und Sicherheit der wissenschaftlichen Einrichtungen rund um das Wuhan-Labor in China.

Das offizielle Werbevideo der Chinesischen Akademie der Wissenschaften zeigt Fledermäuse, die in einem Käfig am Wuhan Institut für Virologie gehalten werden. Auch ein Wissenschaftler ist zu sehen, wie er eine Fledermaus mit einem Wurm füttert.

Das 10-minütige Video wurde von einer Organisation namens DRASTIC entdeckt. DRASTIC untersucht vor allem die Vorkommnisse rund um COVID-19. Ihre Mitglieder – China-Experten und Wissenschaftler – bleiben aus Sicherheitsgründen anonym.

Daszak gibt widersprüchliche Aussagen zu den Fledermäusen im Labor

Der Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Untersuchung des Ursprung der Pandemie erwähnt mit keinem Wort, dass im Wuhan Institute of Virology Fledermäuse gehalten wurden. Nur im Begleitdokument wird erwähnt, dass dort Tiere untergebracht waren. „Der Tierraum in der P4-Einrichtung kann eine Vielzahl von Arten aufnehmen, einschließlich der Arbeit mit Primaten mit SARS-CoV-2“, heißt es dort.

Ein Mitglied des WHO-Teams, das den Ursprung der Pandemie in Wuhan untersuchte, war der Zoologe Dr. Peter Daszak. Er betonte im Dezember 2020 mehrmals, es sei „Verschwörungstheorie“ zu behaupten, es würden Fledermäuse im Wuhan-Labor gehalten.

In einem Tweet vom 10. Dezember 2020 stellt er klar: „Es wurden KEINE Fledermäuse zur genetischen Analyse der gesammelten Viren ins Labor nach Wuhan geschickt“.

Stattdessen sei die Arbeitsweise wie folgt: „Wir sammeln Fledermausproben und schicken sie ins Labor. Wir lassen die Fledermäuse dort wieder frei, wo wir sie gefangen haben!“

Die Nachricht hat Daszak zwar gelöscht, im Webarchive ist sie allerdings noch zu lesen.

Am selben Tag hat Daszak in einer Nachricht auf Twitter zugegeben, dass er die „Leitung“ bei der Arbeit mit Fledermäusen übernommen hatte, bei denen Coronaviren gefunden wurden. Er arbeitete bereits seit 15 Jahren mit dem Wuhan-Labor zusammen.

Weiterhin behauptete er, dass die Labore „KEINE lebenden oder toten Fledermäuse haben. Es gibt nirgendwo einen Beweis dafür, dass dies geschehen ist“.

Zwölf Käfige für Fledermäuse

Und doch gibt es einige Beweise, die Daszaks Aussage widerlegen. In einem archivierten Artikel von „ScienceNet.cn“ lobte der chinesische Wissenschaftler Zhang Huajun vom Wuhan-Labor Dr. Zhengli Shi dafür, dass sie geholfen hatte, die Fledermäuse zu füttern, während die Praktikanten wegen des Mondneujahrsfestes unterwegs waren.

Das Forschungsteam hat ein paar Fledermäuse aus der Wildnis gefangen, um sie als Versuchstiere zu verwenden. Sie müssen jeden Tag gefüttert werden. An diesem Frühlingsfest waren die Studenten in den Ferien zu Hause, und Professor Shi hat die Aufgabe übernommen, die Fledermäuse aufzuziehen“. 

Der Artikel wurde inzwischen aus dem Internet gelöscht.

In einer archivierten Ansicht der Einführungsseite des Labors heißt es, dass das Institut über „drei Barriereeinrichtungen“ verfügt, die 1.216 Quadratmeter umfassen. Weiter werden dort die Käfige für verschiedene Arten von Labortieren aufgelistet, darunter „126 Käfige für japanische weiße Kaninchen, 340 Käfige für SD- und Wistar-Ratten, 3268 Käfige für Inzuchtstämme, geschlossene Gruppen, mutierte Stämme und gentechnisch veränderte Mäuse, 12 Käfige für Frettchen, 12 Käfige für Fledermäuse, 2 Arten des Baumwollkapselwurms und des Rübenheerwurms, insgesamt 52 Unterarten“.

Zhengli Shi, auch bekannt als die „Fledermaus-Frau“, gab in einer ausführlichen Frage-Antwort-Runde vom „Science Magazine“ zu: „Wir führen seit vielen Jahren Untersuchungen von Fledermausviren in der Provinz Hubei durch, konnten aber nicht feststellen, dass Fledermäuse in Wuhan oder sogar in der weiteren Provinz Hubei Coronaviren tragen, die eng mit SARS-CoV-2 verwandt sind. Ich glaube nicht, dass der Übergang von Fledermäusen auf den Menschen in Wuhan oder in der Hubei-Provinz stattgefunden hat“.

Bei knapp 600 Mitarbeitern „Null-Infektion“?

Als das „Science“ Magazin Shi befragte, ob es möglich sei, dass sich Labormitarbeiter beim Sammeln von Proben oder beim Umgang mit Fledermäusen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben, hat sie dies vehement ausgeschlossen.

„Bis heute gibt es eine ‚Null-Infektion‘ bei allen Mitarbeitern und Studenten in unserem Institut“, antwortete die Wissenschaftlerin. Sie hätten „alle Mitarbeiter und Studenten im Labor“ getestet und alle waren negativ.

Laut der offiziellen Website des Instituts für Virologie beherbergt das Institut normalerweise 325 Doktoranden und 268 Mitarbeiter. Das ergibt eine Gesamtzahl von etwa 593 Personen, Stand August 2020.

Doch genau dies wird nun von der US-Regierung und einigen Wissenschaftlern weltweit bezweifelt. Das US-Außenministerium veröffentlichte im Januar 2021 folgendes Statement:

Die Regierung der USA hat Grund zu der Annahme, dass mehrere Forscher innerhalb des Wuhan Institute of Virology im Herbst 2019, vor dem ersten identifizierten Fall des Ausbruchs, mit Symptomen erkrankten, die sowohl mit COVID-19 als auch mit gewöhnlichen saisonalen Krankheiten übereinstimmen“.

Dies wirft Fragen über die Glaubwürdigkeit der öffentlichen Behauptung der leitenden Forscherin Zhengli Shi auf, dass es unter den Mitarbeitern und Studenten „keine Infektion“ mit SARS-CoV-2 oder SARS-verwandten Viren gab.

Unter hohem Sicherheitsrisiko floh letztes Jahr eine Wissenschaftlerin aus Hongkong, um die Vertuschung der Virusepidemie durch Chinas Regime in Wuhan aufzudecken. Dr. Li-Meng Yans Spezialgebiete an der School of Public Health der Universität Hongkong sind Virologie und Immunologie. Nun wurde sie zum Whistleblower.

Im Gespräch mit „Fox News“ sprach Dr. Yan im Sommer 2020 darüber, dass die Ärzte in Wuhan wussten, dass dieses neue Virus von Mensch zu Mensch übertragen werden konnte; die lokale Regierung wusste es auch und die nationale Regierung habe es auch gewusst. Der Welt sagte man aber, dass keine Gefahr bestehe.

Dr. Yan sagte, sie war eine der ersten, die das Coronavirus untersuchten. Ihr Chef, Dr. Leo Poon, bat sie Ende 2019, sich mit einer seltsamen Häufung von SARS-ähnlichen Fällen zu befassen. Sie sagte, dass das Regime „sich weigerte, Experten aus Übersee, einschließlich derer aus Hongkong, in China forschen zu lassen“. Deshalb wandte sie sich an Freunde.

Nach der Flucht von Dr. Yan löschte die Hongkong Universität ihre Portfolio-Seite.

Sicherheitsbedenken gab es schon vor der Öffnung des Labors

Das „Nature“ Magazin schrieb im Februar 2017, kurz vor der Öffnung des Labors: „Ein Labor in Wuhan steht kurz davor, für die Arbeit mit den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt zugelassen zu werden“. 

Bis 2025 sollen für bis zu Sieben Labore der Biosicherheitsstufe 4 (BSL-4) auf dem chinesischen Festland errichtet werden. Dies hatte für viel Aufregung und Besorgnis gesorgt. Einige Wissenschaftler außerhalb Chinas befürchteten, dass Krankheitserreger aus dem Labor gelangen könnten, schrieb damals „Nature“.

Das SARS-Virus ist mehrfach aus Hochsicherheitseinrichtungen in Peking entkommen, sagte Richard Ebright gegenüber „Nature“, ein Molekularbiologe an der Rutgers University in Piscataway, New Jersey.

Auch Tim Trevan, Gründer von CHROME Biosafety and Biosecurity Consulting in Damascus, Maryland, gab zu bedenken, dass eine offene Kultur wichtig sei, um BSL-4-Labore sicher zu halten.

Trevan bezweifelte, dass es in China möglich ist, wo die Gesellschaft die Hierarchie betont.

Inspektion vor Sommer-Militärweltspielen 2019 ergab Sicherheitsmängel

Die 7. Sommer-Militärweltspiele fanden vom 18. bis 27. Oktober 2019 in Wuhan statt. Laut offiziellen Quellen der Stadt haben insgesamt 9.308 Athleten aus 110 Nationen teilgenommen.

Zu diesem Anlass wurden die Labore der Universität wenige Tage zuvor angewiesen, „umfassende Untersuchungen und die Beseitigung versteckter Gefahren“ vorzunehmen, um die „reibungslose Einberufung der 7. Weltmilitärspiele“ zu gewährleisten. 

Der damalige Inspektionsbericht ergab folgendes Ergebnis: „Es gibt viel Müll im Labor. Das Labor lagert viele Kartons, die überfüllt und chaotisch sind. Experiment- und Wohnbereich sind nicht voneinander abgetrennt. Studenten tragen keine Laborkittel. Die Sicherheitseinrichtungen haben keine Augenwaschanlage. Die chemischen Abfälle und der Hausmüll sind vermischt. Die Schränke zum Zwischenlagern haben eine zu einfache Entsorgung von biochemischen Abfällen und zu viel Zwischenlager“.

Den Laborbericht von der Wuhan Universität haben die Wissenschaftler Billy Bostickson (Pseudoname) und Yvette Ghannam von der Walden Universität gefunden und ihrem dreiteiligen Bericht dazu bei der Organisation DRASTIC veröffentlicht.

In den Berichten ist zu lesen, dass Studenten von der Wuhan Universität bei der Begrüßung der Athleten eine große Rolle gespielt haben. 



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