Corgi „Doldol“ starb vor laufenden Kameras – Paar wird nach schwerem Verlust wieder Eltern

Epoch Times16. Oktober 2017 Aktualisiert: 11. Juli 2019 15:31
Für ein koreanisches Ehepaar, das keine Kinder bekommen konnte, wurde ihr Corgi zum Objekt ihrer Liebe und Zuneigung. Als ihr geliebtes Haustier jedoch verstarb, erwartete sie ein paar Monate später, eine wunderbare, unerwartete Überraschung.

Kang Won Rae und Kim Song heirateten 2001 und hatten 10 Jahre lang versucht, ein Kind zu bekommen. Jedoch erfolglos. Der Hund des koreanischen Pärchens mit Namen Doldol wurde dann zu ihrer Quelle des Glücks.

Es folgte aber ein Schicksalsschlag: Leider wurde bei Doldol 2011 lymphoblastische Leukämie im Spätstadium diagnostiziert. Das Paar war geschockt, als ihnen gesagt wurde, dass Doldol nur noch zwei Monate zu leben hatte.

Bucketlist für Hund erstellt

Um mehr Zeit mit Doldol zu verbringen, hat das Paar eine „Bucketlist“ (eine Art ToDo-Liste bevor man stirbt) für ihren Corgi erstellt. Sie begannen mit einem gemeinsamen Foto. Es folgten Ausflüge an verschiedene Orte.

Das Paar erschien am 9. Februar 2014 in der SBS-Show „TV Animal Farm“, wo sie Doldol zu einem Auflug zu seinem Lieblingsziel, auf ein verschneites Feld, mitnahmen.

Doldol starb vor laufenden Kameras

Doch als Doldol aus dem Auto genommen wurde und in Richtung Schneelandschaft gestartet war, blieb sie plötzlich stehen und stürzte um. Sie fing an Probleme mit dem Atmen zu haben und starb an Ort und Stelle. Dieser dramatische Moment wurde im Tier TV Programm festgehalten.

Doldols Tod brach dem Paar das Herz, obwohl sie tatsächlich viel länger gelebt hatte, als die Ärzte es erwarteten. Dem Paar wurde gesagt, dass sie noch zwei Monate zu leben hätte. Im Endeffekt hatte der kleine Hund noch zwei weitere Jahre lang gelebt.

Hund Doldol wird nie vergessen

Kang Won Rae sagte: „Ich bekamm Doldol, als ich eine schwere Zeit hatte. Ich werde sie nie vergessen.“ Kim Song spricht weiter: ”Ich bin Doldol dankbar, dass sie uns bis zu ihrem letzten Atemzug begleitet hat und nicht von unserer Seite gewichen ist.“

In den 1990er Jahren war Kang Mitglied des berühmten koreanischen Popmusik- und Tanzduos „Clon“ gewesen, doch ein schwerer Motorradunfall im Jahr 2000 lähmte ihn von der Taille abwärts.

Trotz künstlicher Befruchtung kein Erfolg

Währenddessen hatte seine Frau Kim mit ihrer Unfruchtbarkeit zu kämpfen, obwohl sie eine künstliche Befruchtung versucht hatte, um kurz vor Doldols Tod ein Kind zu bekommen.

Doch zwei Monate nach dem Tod ihres Hundes, waren sie glücklich überrascht, als sie erfuhren, dass Kims künstliche Befruchtung doch plötzlich erfolgreich war. Kim brachte ihren Sohn im Juni 2014 zur Welt.

Die Moral von der Geschichte: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich ein Fenster. Ruhe in Frieden Doldol, und segne diese neue Familie! Was für ein wunderbarer Neuanfang für dieses Paar! (cs)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion