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Knapp 1.000 Häuser beschädigt

Chile: Mindestens 19 Tote bei Waldbränden

In Chile brennt es. Dabei sind nach offiziellen Angaben mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen.

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Die Brände haben auch die Stadt Viña del Mar heimgesucht.

Foto: Esteban Felix/AP/dpa

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Lesedauer: 1 Min.

Bei schweren Waldbränden in Chile sind mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern in der Stadt Viña del Mar an der Pazifikküste sei auch eine minderjährige Person, sagte Innenministerin Carolina Tohá. Die Zahl der Toten sei noch vorläufig, da die Einsatzkräfte bislang nicht in alle von den Feuern betroffenen Gebiete vorrücken konnten.
Die Forstbehörde registrierte im ganzen Land 143 Brände auf einer Fläche von rund 21.000 Hektar. Medienberichten zufolge wurden dabei knapp 1.000 Häuser beschädigt. Präsident Gabriel Boric erklärte wegen der Katastrophe den Ausnahmezustand in den betroffenen Gebieten, um alle nötigen Ressourcen mobilisieren zu können. Für den Vormittag wurde zudem eine Ausgangssperre verhängt, um die Evakuierungs-, Lösch- und Bergungsarbeiten zu erleichtern.
Im Sommer auf der Südhalbkugel kommt es in Chile immer wieder zu schweren Waldbränden. Es bestehe der Verdacht, dass zumindest einige der Brände absichtlich gelegt worden seien, sagte Innenministerin Tohá. (dpa)

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