Huawei: 5G-Verbot in Schweden bleibt bestehen | 30.000 Ärzte fordern unabhängiges Virus-Management

Von 18. Januar 2021 Aktualisiert: 18. Januar 2021 18:41

Beim folgenden Beitrag handelt es sich um den Originaltext zum Video: „30.000 Ärzte verlangen unabhängiges Virus-Management | Professor: Lockdown hilfreich oder schädlich?“ vom Youtube-Kanal „NTD-Deutsch“. Epoch Times hat keine redaktionellen Änderungen vorgenommen. 

Schwedisches Gericht: Huawei weiterhin unter 5G-Verbot

Ein schwedisches Gericht hat den Einspruch von Huawei abgelehnt. Das chinesische Technologieunternehmen zog vor Gericht, da es beim 5G-Netzausbau des Landes ausgeschlossen wurde. 

Das Oberste Verwaltungsgericht von Schweden hat entschieden, dass das Urteil endgültig ist und nicht angefochten werden kann. 

Nach Auskunft von Schwedens zuständiger Behörde wird die Auktion zu den 5G-Frequenzen wie geplant am 19. Januar ohne Huawei beginnen.

Im Oktober hatte Schweden Huawei und den chinesischen Rivalen ZTE aufgrund von Sicherheitsrisiken von der 5G-Einführung ausgeschlossen. Unternehmen, die an den 5G-Auktionen teilnehmen, haben bis zum 1. Januar 2025 Zeit, Geräte dieser Unternehmen aus der bestehenden Infrastruktur und aus den Kernfunktionen zu entfernen.

Das Originalvideo von NTD Deutsch: 

Ärzte verlangen unabhängiges Virus-Management

Eine Gruppe von dreißigtausend französischen Ärzten ist der Meinung, dass die Pandemie unabhängig von der wissenschaftlichen Beratung der Regierung gemanagt werden sollte. Dies folgt einer Verordnung, wonach Ärzte sich nicht gegen die Strategie der Regierung aussprechen sollen. 

30.000 Ärzte, das sind ein Drittel sämtlicher Ärzte in Frankreich. Martine Wonner ist eine von ihnen, die sich für die Schaffung eines unabhängigen, wissenschaftlichen Rates einsetzt.

„Wir sehen, dass die Regierung den Bürgern Einschränkungen auferlegt. Die Bürger sind im Lockdown eingeschränkt, aus dem Haus zu gehen, wie sie sich im Land bewegen, wie sie Behandlungen erhalten können. Jetzt werden sogar Ärzte darin eingeschränkt, welche Medikamente sie verschreiben dürfen und sogar was sie sagen dürfen“, sagte Wonner, Mitglied des französischen Parlaments und Ärztin.

Sie sprach kürzlich auf einer Pressekonferenz über den vorgeschlagenen wissenschaftlichen Rat. Am Weihnachtsabend hat die französische Regierung eine Verordnung erlassen, die besagt, dass Ärzte in ihrer Meinungsfreiheit eingeschränkt werden sollen. Es ist ihnen hiernach verboten, andere Meinungen als die des wissenschaftlichen Rates der Regierung zu äußern. Der wissenschaftliche Rat definiert die Strategie der Regierung zur Bekämpfung der KPC-Virus-Pandemie.

Seit Monaten sagen einige Ärzte, dass sie frei sein sollten, jedes Medikament zu verschreiben, von dem sie glauben, dass es zur Heilung von Patienten mit dem KPC-Virus beitragen kann. 

Dazu gehören Hydroxychloroquin, welches einigen Ärzten zufolge sehr positive Effekte zeigte. 

Die Präsidentin des Vereins „Lasst Ärzte bestimmen“ führt aus, dass sich die Ärzte auf die Kontrolle der Pandemie konzentrieren sollten, anstatt sie den Krankenhäusern zu überlassen.

„Wir sollten den Menschen sagen, dass sie den Kontakt zu den Ärzten halten sollen, die sie in ihrem Alltag zu sehen gewohnt sind, und sich nicht auf die Krankenhäuser verlassen sollen. Unsere Mission ist es, Menschen zu heilen. Wenn sie warten, bis sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert hat, bevor sie ins Krankenhaus gehen, ist es vielleicht schon zu spät für sie“, sagte Violaine Guerin, Präsidentin des Vereins „Lasst Ärzte entscheiden“.

Wonner führte aus, dass noch weitere Vorschläge kommen würden, und hofft auf eine Änderung der Regierungslinie zum Umgang mit der Bekämpfung der Pandemie.

Studie: Natürliche Immunität ähnlich wie Impfstoff

Eine neue Studie aus Großbritannien zeigt, dass die natürliche Immunität von Menschen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, ähnlich stark ist wie die eines Impfstoffs. 

Eine Gruppe von britischen Wissenschaftlern und Virologen hat kürzlich ihre Ergebnisse einer fünfmonatigen Studie veröffentlicht. Diese basiert auf Beobachtungen von fast 7.000 Mitarbeitern im Gesundheitswesen, die auf natürliche Weise mit dem KPC-Virus infiziert waren. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass die natürliche Immunität des menschlichen Körpers durch Antikörper das Infektionsrisiko um etwa 83 Prozent reduziert.

„Und das ist ein sehr ähnlicher Wert wie die Wirksamkeit, die wir bei anderen Impfstoffen sehen. Also, auch wenn diese Studie einen kurzen Zeitraum betrachtet, zeigt sie, dass es einen gewissen Schutz gibt. Was wir offensichtlich nicht wissen, ist, was über fünf Monate hinaus passiert“, so Lawrence Young, Virologe und Professor für molekulare Onkologie an der Warwick Medical School.

Sie setzen die Studie nun bis zu 123 Monate fort, um zu sehen, was mit den Menschen passiert, die eine natürliche Immunität aufgebaut haben. 

Young erklärte weiter, dass die Studie eine weitere Frage aufwirft, wonach die Wirksamkeit von Impfstoffen zu bedenken ist:

„Ein kleiner Teil der Individuen in dieser Studie konnte sich wieder infizieren. Das stellt die wirklich interessante Frage, was eine Induktion einer schützenden Immunantwort mit einem Impfstoff bedeutet. Und bedeutet es, dass Menschen sich wieder infizieren können, auch wenn sie geimpft sind?“

Nach den bisherigen Informationen von Young und seinen Kollegen ist eine Reinfektion zwei Wochen nach der Impfung im Allgemeinen selten. In Zukunft, sagte er, müssten die Wissenschaftler feststellen, wie lange der Schutz des Impfstoffs tatsächlich anhalte.

„Eines der Probleme ist die Tatsache, dass wir aus früheren Erfahrungen mit Coronavirus-Infektionen bei Menschen und Tieren wissen, dass nach sechs bis zwölf Monaten die Antikörperreaktion im Blut nachlässt. Diese ist sehr wichtig, um zum Schutz beizutragen. Man kann dann anfällig für eine erneute Infektion werden“, erklärte Young.

Laut Young müssten auch die Mutation des Virus sowie die weltweiten Varianten des Virus im Auge behalten werden. Dies werden sie in ihre Studien miteinbeziehen.

Experte: Lockdown ist Versagen der Vorstellungskraft

Ist ein Lockdown hilfreich oder schädlich? Nach einigen Monaten der härtesten Lockdown-Maßnahmen ändern Chicagos Bürgermeister sowie der Gouverneur von New York ihre Meinung und sagen, dass wieder geöffnet werden müsse. 

Gemischte Botschaften von Medien, Regierung und Gesundheitsbehörden haben die Menschen verwirrt, ob Lockdown-Maßnahmen tatsächlich hilfreich seien oder nicht.

Wir sprachen mit Dr. Jay Bhattacharya, einem Professor an der Stanford University School of Medicine. Er ist Mediziner, Gesundheitsökonom und Experte für öffentliche Gesundheitspolitik mit Schwerpunkt Infektionskrankheiten und gefährdete Bevölkerungsgruppen.

Ein „Versagen der Vorstellungskraft“, so nannte Professor Bhattacharya die Lockdown-Maßnahmen und führt aus, dass wir anfangen müssen, unsere Wirtschaft auf sichere Weise wieder zu öffnen.

„Die Lockdowns sind ein Versagen der Vorstellungskraft in der öffentlichen Gesundheitspolitik und es hat zu katastrophalen Schäden sowohl im Inland als auch weltweit geführt. Ich denke, wir werden diese Kosten für eine lange Zeit zählen müssen“, erklärte Dr. Bhattacharya.

Bhattacharya war kürzlich Co-Autor einer von Experten begutachteten Studie, welche die Virusfälle in Ländern mit strengen Lockdown-Maßnahmen wie Italien, Deutschland und England mit denen in Ländern mit lockereren Beschränkungen wie in Südkorea und Schweden verglich. Die Studie zeigte, dass drakonische Abriegelungsmaßnahmen keinen „signifikanten Nutzen“ haben. 

Bhattacharya sagte, es sei niemandes Schuld, dass Lockdown-Maßnahmen nicht voll wirksam seien, da Menschen aus der Arbeiterklasse und wichtige Arbeiter es sich nicht leisten könnten, auf unbestimmte Zeit zu Hause zu bleiben.

„Die Lockdowns haben die Reichen geschützt; die Leute, die es sich leisten können, ohne Einkommensverluste von zu Hause aus zu arbeiten. […] Sie haben nicht alle anderen geschützt. Dieses Ergebnis ist nicht überraschend. Die Lockdowns werden unweigerlich scheitern, denn wir sind keine Ratten, die man in Käfige sperrt, die für immer dort bleiben können“, sagte der Mediziner.

Weiter führte er aus, dass die Abriegelungen das Vertrauen der Menschen in die öffentliche Gesundheit zerstörten, weil sie willkürlich erschienen und die Gesundheitsbeamten widersprüchliche Ratschläge gaben. 

Bhattacharya ermutigte zur Nutzung der öffentlichen Gesundheit, um dahingehend zu kommunizieren, dass Menschen sich sozial distanzieren und Ressourcen für Risikogruppen bereitgestellt werden sollten. Er merkte an, dass die Pandemie „enorm” politisiert wurde und dass die Behandlung von Risikogruppen wie älteren Menschen und solchen mit Vorerkrankungen auf der Wissenschaft und nicht auf der Politik basieren sollte.

Der Professor führte weiter aus, er sei Zeuge von Zensur in der wissenschaftlichen Gemeinschaft geworden, wenn er die Pandemie diskutierte.

„Es gibt diesen Geist der Zensur innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Für Leute, die der Mehrheitsmeinung nicht zustimmen, ist das absolut schrecklich für die Wissenschaft.“, meinte Bhattacharya.

Um die Wissenschaft fortzusetzen, führte er aus, dürfen die Menschen nicht diejenigen dämonisieren, die abweichende Ansichten haben, sondern sollten stattdessen zu einer offenen und wissenschaftlichen Diskussion zurückkehren. 

Bhattacharya appellierte an eine Vorwärtsbewegung, indem die öffentliche Politik die Risikogruppen schützt, die Schulen öffnet und beginnt, den Lockdown sicher aufzuheben. 

 

 

 

 



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion