Mehrere Tote nach heftigen Regenfällen in Peking

Höchste Warnstufe in der chinesischen Hauptstadt: Taifun „Doksuri“ bringt enorme Regenmengen mit sich. Die Fluten reißen Autos, Brücken und ganze Straßen mit sich.
Menschen stehen in Peking vor von den Wassermengen zerstörten Häusern. Die extremen Regenfälle sind eine Folge des Tropensturms «Doksuri».
Menschen stehen in Peking vor von den Wassermengen zerstörten Häusern.Foto: Andy Wong/AP/dpa
Epoch Times1. August 2023

In der chinesischen Hauptstadt Peking sind nach ungewöhnlich heftigen Regenfällen mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Nachdem am Montag zunächst von zwei Opfern die Rede gewesen war, berichteten die Staatsmedien von mindestens elf Toten. Zudem wurden 27 Menschen vermisst.

Die extremen Regenfälle waren eine Folge des Tropensturms „Doksuri“. Das Wetteramt der chinesischen Hauptstadt hatte seit Samstagabend die höchste Regen-Warnstufe ausgerufen und der Bevölkerung geraten, nicht vor die Tür zu gehen. Seitdem hat es fast ununterbrochen geregnet.

Auf Videos war zu sehen, wie sich Straßen in reißende Flüsse mit Schlammmassen verwandelten und geparkte Autos von den Fluten mitgerissen wurden. Eine Brücke brach unter den Wassermassen zusammen. Besonders betroffen waren die ländlichen Außenbezirke der Hauptstadt. Wie die chinesische „Volkszeitung“ berichtete, wurden mehr als 100.000 Menschen in sicherere Gebiete gebracht.

 

„Doksuri“ war zuvor als Taifun auf die chinesische Küstenprovinz Fujian getroffen und hatte sich auf seinem Weg ins Landesinnere zu einem tropischen Sturm abgeschwächt, der allerdings enorme Regenmengen mit sich brachte.  (dpa/er)



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