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Nawalny nach 30 Tagen Haft aus Gefängnis entlassen

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Der Kreml-Kritiker Alexej Navalny wurde am 23. August 2019 entlassen, nachdem er 30 Tage im Gefängnis gesessen hatte, weil er Proteste gegen den Ausschluss von Oppositionskandidaten von den bevorstehenden Wahlen in Moskau angemahnt hatte.

Foto: VASILY MAXIMOV/AFP/Getty Images

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Der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny ist nach Verbüßung einer 30-tägigen Haftstrafe am Freitag aus dem Gefängnis entlassen worden. Vor Journalisten prangerte er anschließend „die Terrorakte“ der Behörden an, mit denen diese die Protestbewegung „einschüchtern“ wollten.
Die Behörden würden mit ihrer Strategie keinen Erfolg haben, zeigte sich Nawalny zuversichtlich. „Unsere Bewegung wird weitermachen und wachsen.“
Nawalny war zu 30 Tagen Haft verurteilt worden, weil er nach Überzeugung des Gerichts „mehrmals gegen die Regeln der Organisation von Demonstrationen verstoßen“ hatte. Während der Haft war der 43-Jährige kurzzeitig ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Der Kreml-Kritiker schloss nicht aus, im Gefängnis vergiftet worden zu sein. Dies wurde von den Behörden und Ärzten aber ausgeschlossen. Offiziell war von einer „schweren allergischen Reaktion“ die Rede.
In Moskau gibt es seit Wochen immer wieder Massendemonstrationen für freie Kommunalwahlen, bei denen bereits tausende Menschen festgenommen wurden. (afp)

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