Pep Guardiola unterstützt spanische Flüchtlingsorganisation

In einem Video sagt der frühere Meister-Trainer des FC Barcelona und des FC Bayern München Pep Guardiola: Die NGO Proactiva Open Arms sei die "mutigste Mannschaft der Welt". Sie bestreite "täglich ein Finale, lässt keinen Spieler auf der Bank und hält Ruhepausen für verlorene Minuten".
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Münchens Trainer Pep Guardiola kann möglicherweise auf einige Rückkehrer bauen.Foto: Maja Hitij/dpa
Epoch Times15. November 2016

Der spanische Fußballtrainer Pep Guardiola setzt sich für eine Flüchtlingshilfsorganisation ein. Der Katalane im Dienste des britische Premier-League-Clubs Manchester City tritt in einem am Montag veröffentlichten Werbevideo der Nichtregierungsorganisation Proactiva Open Arms auf. Die NGO rettet Bootsflüchtlinge vor der Türkei und Libyen aus dem Mittelmeer.

In dem Video sagt der frühere Meister-Trainer des FC Barcelona und des FC Bayern München: Die NGO Proactiva Open Arms sei die „mutigste Mannschaft der Welt“. Sie bestreite „täglich ein Finale, lässt keinen Spieler auf der Bank und hält Ruhepausen für verlorene Minuten“. In dem Film ist Guardiola an der Seite des NGO-Gründers auf einem Boot zu sehen, Szenen dramatischer Rettungseinsätze und Bilder verzweifelter Flüchtlinge sind gegengeschnitten.

Die vor einem Jahr von professionellen Rettern gegründete NGO hatte vergangenes Jahr damit begonnen, zumeist syrische Flüchtlinge aus den Gewässern der Ägäis zu retten. Im Sommer weiteten sie ihre Einsätze auch auf die Gewässer vor Libyen aus. Binnen vier Monaten konnten sie dort nach eigenen Angaben rund 15.000 Menschen aus dem Meer retten.

Von Afrika aus versuchen immer wieder Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Oft werden sie von Schleppern in seeuntüchtige und völlig überladene Boote getrieben. Nach Angaben der UNO starben in diesem Jahr bereits mehr als 4000 Menschen bei der gefährlichen Fahrt über das Mittelmeer. Im Jahr 2015 gab es 3771 Tote.

Die Zahl der aus der Türkei über die Ägäis kommenden Flüchtlinge nahm stark ab, seit ein im März geschlossenes EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen in Kraft trat. Es sieht vor, dass die Türkei im Gegenzug für EU-Hilfen zur Versorgung der drei Millionen Flüchtlinge im Land alle Migranten zurücknimmt, die von der türkischen Küste auf die griechischen Ägäis-Inseln übersetzen. (afp)



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