Wie weiter mit den Parteien?Foto: Epoch Times

Baerbock überholt Laschet – Union auf historischem Tief

Epoch Times6. Mai 2021 Aktualisiert: 6. Mai 2021 19:34
CDU/CSU fielen in der Wählergunst um vier Prozent ab und liegen nun hinter den Grünen. Auch die SPD und die LINKE verloren, FDP und AfD verbesserten sich.

Die Grünen haben in einer weiteren Umfrage die Union von der Spitzenposition verdrängt: In dem am Donnerstag veröffentlichten ARD-„Deutschlandtrend“ fielen CDU und CSU in der Wählergunst um vier Punkte verglichen mit April und kamen auf nur noch 23 Prozent. Die Grünen legten um vier Punkte zu und kamen auf 26 Prozent – damit wären sie derzeit stärkste Kraft.

In der Umfrage verlor die SPD zudem zwei Punkte und kam auf 14 Prozent, die AfD legte einen Punkt zu und erreichte zwölf Prozent. Die FDP verbesserte sich um zwei Zähler auf elf Prozent, die Linke verlor einen Punkt und kam auf sechs Prozent.

Die Zufriedenheit mit der Regierungskoalition bleibt zudem auf einem niedrigen Niveau. Der Umfrage zufolge sind 37 Prozent mit der Arbeit der Regierung sehr zufrieden oder zufrieden – zwei Punkte mehr als im April.

Befragt nach den Kompetenzen der Parteien auf verschiedenen Politikfeldern erhielten nur die Grünen mehrheitlich Zuspruch. 58 Prozent trauten der Partei am ehesten zu, die Aufgaben der Umwelt- und Klimapolitik zu bewältigen.

Bei der Union sehen die Deutschen zu 37 Prozent die größte Kompetenz, die Wirtschaft in Deutschland voranzubringen. Bei der Kompetenz, das Land gut durch die Corona-Krise zu führen, halbierte sich der Wert der Union aber im Vergleich zum September von 60 auf 30 Prozent.

Wenn die Deutschen direkt über den nächsten Bundeskanzler entscheiden könnten, dann wählte eine relative Mehrheit von 28 Prozent die Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock. Jeweils 21 Prozent sprechen sich für den Unions-Kandidaten Armin Laschet beziehungsweise den SPD-Kandidaten Olaf Scholz aus. 30 Prozent antworteten mit „weiß nicht“ oder machten keine Angabe.

Befragt wurden durch Infratest von Montag bis Mittwoch 1351 Wahlberechtigte. Die Umfrage ist repräsentativ, die Fehlertoleranz liegt bei zwei bis drei Punkten. (afp/dts)



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