Broders Spiegel: „Klimapolitik ist eine reine Geldbeschaffungsmaßnahme“

Epoch Times16. September 2019 Aktualisiert: 19. September 2019 15:36
Vielleicht diene der ganze Klimahype dazu, einen "Katastrophennotstand" zu konstruieren, der dann als Vorwand diene, um einen "übergesetzlichen Notstand" auszurufen, stellt Publizist Henryk M. Broder fest. Diesen Notstand nutze man dann möglicherweise aus, um Maßnahmen beschließen zu können, die unter normalen Umständen nicht akzeptiert würden.

Für Henryk M. Broder wäre allein schon die Bezeichnung „Klimakabinett“ ein Alarmzeichen. Er kannte bisher nur den Begriff Kriegskabinett, also Regierungsmannschaften, die sich zusammensetzten, um sich in der Bekämpfung eines Feindes zu beraten und dann etwas zu beschließen.

Nun ist es also die GroKo, die sich in einem Kabinett im Kampf gegen das Klima zusammenfindet, so Broder in seiner neuen Folge von „Broders Spiegel“. Denn das Klima muss bekämpft werden, „weil es nicht so will wie wir“.

Dass Deutschland mit seinen 0,1 Prozent Anteil an der Erdbevölkerung an dem gesamten CO2-Ausstoß weltweit nur mit 2,1 Prozent beteiligt ist und daher der Einfluss von Deutschland – mit dann neu beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen – nur minimal ist, spiele da anscheinend gar keine Rolle.

Aber vielleicht diene der ganze Klimahype dazu, einen „Katastrophennotstand“ zu konstruieren, der dann als Vorwand diene, um einen „übergesetzlichen Notstand“ auszurufen, fragt sich Broder. Diesen Notstand nutze man dann möglicherweise aus, um Maßnahmen beschließen zu können, die unter normalen Umständen nicht akzeptiert würden.

Und die Kanzlerin hat bereits angekündigt, dass der Kampf gegen das Klima teuer wird – den gibt es nicht bei Aldi im Regal“, so Broder.

Das Geld muss natürlich eingetrieben werden, und zwar durch Steuern. Damit ist für Broder die Klimapolitik eine reine Geldbeschaffungsmaßnahme, eine räuberische Idee, mit der man die Menschen dazu bringen kann, freiwillig ihre Taschen zu räumen, ohne ihnen ein Messer an den Hals zu halten.

(er)

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