Hamburg: Jede vierte Klassenfahrt per Flugzeug – AfD spricht von Doppelmoral

Epoch Times10. November 2019 Aktualisiert: 10. November 2019 20:33
Ziel der "Klimaschulen" in Hamburg ist die Reduzierung der CO2-Emissionen. Wie das mit den Klassenflügen nach fernen Zielen, die einige dieser Schulen durchführen zusammenpasst, ist für die AfD-Fraktion der Hamburger Bürgerschaft fraglich.

Rund jede viert Klassenfahrten in Hamburg wurden an 17 befragten Schulen (neun Gymnasien und acht Stadtteilschulen) letztes Schuljahr per Flugzeug unternommen, teilte die Hamburger Senatsverwaltung auf eine Anfrage der AfD-Fraktion in der Hansestadt mit.

Laut Antwortschreiben nutzten die befragten Schulen bei 84 von 369 Klassenfahrten das Flugzeug, das entspricht rund 23 Prozent. Die Reisen führten dabei nach Brasilien, Sibirien, Shanghai oder in den Senegal.

Auch Klimaschulen fliegen – Erst kommt das Fliegen, dann die Moral

Unter den befragten Schulen befanden sich auch sogenannte „Klimaschulen“, von denen es derzeit insgesamt 63 in Hamburg gibt.

Ziel des Programms [„Klimaschule“] sind die Stärkung der Klima-Kompetenzen der Schulgemeinschaft sowie die Reduzierung der CO2-Emissionen, die durch den Schulbetrieb verursacht werden“, so das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung über das Konzept der „Klimaschule“.

Eine „Klimaschule“  unter den 17 befragten Hamburger Schulen ist das Gymnasium Süderelbe. Schüler und Lehrer dieser Lehranstalt besuchten mit dem Flugzeug die chinesische Metropole Shanghai, Indien und mehrmals Spanien und Frankreich.

Der Vorsitzende und schulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft Dr. Alexander Wolf kommentiert die Senatsantwort mit den Worten: „Erst kommt das Fliegen, dann die Moral. Die Senatsantwort auf meine Anfrage belegt offenkundig die Doppelmoral großer Teile der Schülerschaft. Es ergibt wenig Sinn, für das Klima auf die Straßen zu gehen und Forderungen zur Rettung der Welt aufzustellen, aber sich selbst nicht zu mäßigen, selbst nicht mit gutem Beispiel voranzugehen.“

Und weiter:

„Besonders absurd sind die ‚Klassenflüge‘ der ‚Klimaschulen‘, die diesen Namen offenkundig nicht verdienen. Deshalb mein Appell an die Schülerschaft: Weniger fordern und mehr eigenverantwortlich handeln und beim Umweltschutz bitte zunächst vor der eigenen Türe kehren.“

Insgesamt gibt es in Hamburg 380 Schulen, von denen 44 Privatschulen sind. Die Senatsverwaltung befragte davon 20 Schulen, von denen nur diese 17 antworteten.

(er)

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