Psychotherapeuten befürchten Welle von psychischen Erkrankungen wegen Corona-Maßnahmen

Epoch Times4. Mai 2020 Aktualisiert: 4. Mai 2020 16:47
Die Corona-Maßnahmen bringen viele Leute an ihre psychischen Belastungsgrenzen. Durch die geringen Behandlungsmöglichkeiten, wegen der Corona-Maßnahmen, fürchten Psychotherapeuten eine Welle sich manifestierender psychischer Erkrankungen, sobald der Druck nachlässt.

Psychotherapeuten befürchten durch Versorgungsengpässe in der Corona-Krise eine Welle psychischer Erkrankungen.

Psychisch Kranke, Einsame, alte Menschen, Familien und Kinder – viele seien durch die Belastungen der Corona-Maßnahmen am Ende ihrer Kräfte, teilte das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) mit. Während ein größeres Behandlungsangebot notwendig sei, falle etwa die Hälfte aller Therapien bei den niedergelassenen Psychotherapeuten aus: Gruppentherapien und Einzelsitzungen seien nicht mehr möglich, und viele Patienten und Therapeuten gehörten der Risikogruppe an.

Psychische Folgen der Corona-Krise könnten schwerwiegend sein

Die psychischen Folgen durch die Corona-Krise müssten genauso ernst genommen werden wie die medizinischen Herausforderungen, appellierte der Vorsitzende des Berufsverbands Dieter Adler an die Politik: „Machen sie jetzt den Weg frei für die maximale Versorgung mit psychischen Hilfsangeboten, damit wir nach der Krise nicht körperlich gesunde, aber gemütskranke Menschen in Deutschland haben.“

Helfen würde eine fernmündliche oder videobasierte Beratung. Diese werde aber nur in geringem Maße von den Krankenkassen bezahlt. Das müsse sofort geändert werden. Problematisch sei auch, dass Therapien in vielen Kliniken nicht beginnen könnten, weil Betten für Viruserkrankte frei gehalten würden. Diese werden aber, trotz ausbleibender Corona-Patienten nicht belegt.

Wenn der Druck nachlässt…

Psychotherapeuten gehen davon aus, dass einige Folgen auch erst nach der Krise sichtbar werden. Adler sagte: „Wenn die Normalität wieder Einzug hält, werden viele erst realisieren, was sie durch die Krise verloren haben. Darauf können wir die Menschen jetzt schon mit guter psychotherapeutischer Hilfe einstellen.“ (dpa)

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